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Was hilft bei Schwangerschaftsübelkeit?

Stuttgart - 02.10.2019, 12:14 Uhr

Ondansetron sollte im ersten Trimenon aufgrund eines erhöhten Risikos orofazialer Fehlbildungen beim Kind vermieden werden. Eine Zulassung hat Ondansetron nicht zur Behandlung von Schwangerschaftsübelkeit. ( r / Foto: Drobot Dean / stock.adobe.com)

Ondansetron sollte im ersten Trimenon aufgrund eines erhöhten Risikos orofazialer Fehlbildungen beim Kind vermieden werden. Eine Zulassung hat Ondansetron nicht zur Behandlung von Schwangerschaftsübelkeit. ( r / Foto: Drobot Dean / stock.adobe.com)


Weitere Tipps gegen die Übelkeit

  • Vor dem Aufstehen am Morgen trockenes Brot oder Gebäck knabbern. Geeignet sind beispielsweise Knäckebrot, Zwieback oder Kekse.
  • Mehrere kleine, fettarme Mahlzeiten über den Tag verteilt essen. Dann bleibt der Blutzuckerspiegel gleichmäßig. Falls die Schwangere mal keinen Hunger hat, sollte sie wenigstens auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.
  • Minzöl (zum Beispiel Euminz®) äußerlich auf Stirn, Schläfen oder im Nacken auftragen. Großzügigen Abstand zu den Augen halten.
  • Ingwertee (aus frischem Ingwer oder aus fertigen Aufgussbeuteln) trinken. Praktisch für unterwegs sind auch Ingwertropfen oder -kapseln oder Ingwerbonbons. Cave: Ingwer sollte nur im ersten Trimenon angewendet werden. Viele Ärzte und Hebammen raten vom Genuss frischen Ingwers oder Ingwertees ab dem 2. Trimenon ab, da dieser eine wehenfördernde Wirkung hat.
  • Homöopathische Arzneimittel wie Robinia comp. Globuli von Wala (dreimal täglich zehn Globuli) und Nausyn® Tabletten von Weleda (bei Bedarf alle drei Stunden eine Tablette) können gegen die Übelkeit eingenommen werden.
  • Auch Akupunktur, Aromatherapie, Fußreflexzonenmassage, Akupressur mit Akupressurbändern, die am Handgelenk getragen werden (zum Beispiel Sea-Band®) sowie Ruhe und frische Luft können für Linderung sorgen.


Cornelia Neth, Autorin DAZ.online
redaktion@daz.online


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