Geschichtentaxi mit B. Bühler und C. Neth

„Das Rx-Versandverbot ist für mich nur ein Mittel zum Zweck“

Berlin - 20.08.2019, 10:25 Uhr

Benedikt Bühler sprach im Geschichtentaxi mit ptaheute.de-Chefredakteurin Cornelia Neth und DAZ.online-Chefredakteur Benjamin Rohrer. (m / Foto: daz.online)

Benedikt Bühler sprach im Geschichtentaxi mit ptaheute.de-Chefredakteurin Cornelia Neth und DAZ.online-Chefredakteur Benjamin Rohrer. (m / Foto: daz.online)


In der vergangenen Woche hat der Pharmaziestudent Benedikt Bühler in Berlin symbolisch seine Unterschriftensammlung für das Rx-Versandverbot an BMG-Abteilungsleiter Thomas Müller übergeben. Im Anschluss an die Übergabe stellte sich Bühler im DAZ.online-Geschichtentaxi dann noch den Fragen der Fachpresse: ptaheute.de-Chefredakteurin Cornelia Neth und DAZ.online-Chefredakteur Benjamin Rohrer sprachen mit ihm über sein politisches Engagement.

Der 20-jährige Pharmaziestudent Benedikt Bühler hat in den vergangenen Wochen für viele Schlagzeilen im Apothekerlager gesorgt: Mit Hilfe einiger Großhändler organisierte der Student eine Online-Petition beim Bundestag. Sein Ziel: Das nötige Quorum von 50.000 Stimmen erreichen, um im Petitionsausschuss des Bundestages sein Anliegen vorzutragen: das Rx-Versandverbot. In der vergangenen Woche stand dann fest, dass Bühler wegen zahlreicher Unterschriften, die in den Vor-Ort-Apotheken gesammelt wurden, Erfolg hatte. Mit mehr als 390.000 Stimmen ist die Petition sogar die erfolgreichste online erstellte Petition beim Bundestag.

Aber warum wurde Bühler überhaupt tätig? Der gebürtige Karlsruher studiert in Budapest Pharmazie und ist für die Berufspolitik vergleichsweise jung. Im DAZ.online-Geschichtentaxi erklärt Bühler allerdings, dass er schon seit einigen Jahren auf regionaler Ebene politisch aktiv ist – in der Bildungspolitik. Außerdem sei er CDU-Mitglied. Seine Mutter betreibt eine Apotheke in Karlsruhe und als er die Diskussionen rund um das Rx-Versandverbot mitbekam, habe er handeln müssen. Bühler erzählt, wie er zunächst einen Brief an die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer schrieb und dann immer aktiver wurde. Und: Auch über den Kontakt mit der ABDA spricht Bühler. Er freue sich, dass er die Möglichkeit bekomme, ein Fachgespräch zu führen. Hätte aber gerne die Möglichkeit bekommen, ein für die Presse öffentliches Gespräch zu führen, sagt er.

Mehr zum Thema

Erstmals ist im DAZ.online-Geschichtentaxi auch eine dritte Person mit an Bord: ptaheute.de-Chefredakteurin Cornelia Neth. Für ihre Leser reiste Neth nach Berlin, um über die Übergabe der Unterschriften vor dem Bundesgesundheitsministerium zu berichten. Sie erzählt, wie sich die für PTA zuständigen Berufsorganisationen BVpta und Adexa für die Petition stark gemacht haben und warum die Apothekenreform für die PTA überhaupt ein so wichtiges Thema ist.

Das ganze Video sehen Sie hier: 

               


Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


Diesen Artikel teilen:


0 Kommentare

Kommentar abgeben

 

Ich akzeptiere die allgemeinen Verhaltensregeln (Netiquette).

Ich möchte über Antworten auf diesen Kommentar per E-Mail benachrichtigt werden.

Sie müssen alle Felder ausfüllen und die allgemeinen Verhaltensregeln akzeptieren, um fortfahren zu können.