Überblick

Die wichtigsten Infos für Apotheker zur Europawahl

Berlin - 25.05.2019, 08:00 Uhr

Am morgigen Sonntag wählt unter anderem Deutschland ein neues EU-Parlament. DAZ.online hat die wichtigsten Infos für Apotheker zusammengefasst. (m / Foto: imago images / TT)

Am morgigen Sonntag wählt unter anderem Deutschland ein neues EU-Parlament. DAZ.online hat die wichtigsten Infos für Apotheker zusammengefasst. (m / Foto: imago images / TT)


Die Europawahl für die Apotheker

Alleine das Recht des EU-Parlamentes, die Kommissare zu wählen und sie vor ihrer Wahl stundenlang zu befragen, zeigt wie wichtig die Wahl für die Apotheker ist. Denn es ist insbesondere die EU-Kommission, die seit Jahren deregulierenden Druck auf das Apothekenwesen in Deutschland ausübt. Man denke nur an das EU-Vertragsverletzungsverfahren, das die EU-Kommission seit Jahren gegen die Bundesrepublik wegen der Rx-Preisbindung für EU-ausländische Versandapotheken betreibt. Ein weiteres Beispiel: Die im vergangenen Jahr beschlossene Richtlinie zur Freizügigkeit von Berufen innerhalb der EU. 

Der DAZ.online-Wahlcheck

DAZ.online hat alle Parteien zu ihren Positionierungen in diesen Bereichen im DAZ.online-Wahlcheck befragt. Im ersten Teil ging es um die Frage, wie die Parteien mit dem oben genannten Subsidiaritätsprinzip umgehen und wie man das Geschäftsmodell der EU-Versender bewertet.

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Im zweiten Teil ging es um das E-Rezept und das EU-weite Fälschungsschutzsystem. Inwiefern sollen E-Rezepte künftig in der ganzen EU akzeptiert werden und interoperabel sein? Und was gibt es beim Fälschungsschutz noch zu tun? Die Antworten lesen Sie hier:

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DAZ.online-Wahlcheck zur Europawahl (Teil 2)

Was sagen die Parteien zum E-Rezept und zum Fälschungsschutz?

Im dritten Teil des Wahlchecks ging es um den Arzneimittelhandel in Europa. Der Lunapharm-Skandal hat gezeigt, dass sich in den vergangenen Jahren ein riesiges Netzwerk an (Zwischen-)Händlern herausgebildet hat, in dem auch mutmaßlich gestohlene Ware gehandelt wird. Daher die Frage: Wie soll es weitergehen mit dem Parallelhandel? Und: Viele Experten meinen, dass ein Grund der zunehmenden Arzneimittel-Lieferengpässe ein überzogener Im- und Export von Arzneimitteln ist. Was wollen die Parteien also unternehmen, um gegen die europaweiten Lieferengpässe vorzugehen? Dazu mehr hier:

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DAZ.online-Wahlcheck zur Europawahl (Teil 3)

Was sagen die Parteien zu Lieferengpässen und zum Parallelhandel?

Schließlich haben wir uns mit ABDA-Präsident Friedemann Schmidt unterhalten. Im DAZ-Interview erklärte Schmidt seine Arbeit im EU-Apothekerverband PGEU, erneuerte die Kritik der ABDA am zunehmenden Deregulierungswillen der EU-Kommission und ging auch auf den Vorwurf ein, dass der politische Kurs der ABDA teils antieuropäisch wirkt. Das gesamte Interview lesen Sie hier:

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Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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Parteien zur Europawahl 2014

AfD: Deutsches Gesundheitsniveau erhalten

7 Kommentare

@Kassensklave

von Karl Friedrich Müller am 25.05.2019 um 18:50 Uhr

Sie scheinen meinen Kommentar nicht richtig gelesen zu haben.
Ich finde die AfD zum Kotzen! Nie würde ich die wählen!
Geht überhaupt nicht. Trotz unserer furchtbaren Politiker gibt es nur eine demokratische Partei zur Auswahl.
Wie schon geschrieben: Hetzer, Rassisten, braune und Personen, die ein gespaltenes Verhältnis zur Demokratie und Recht haben, gehen gar nicht.

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AW: .

von Anita Peter am 25.05.2019 um 19:18 Uhr

Begrenzung der Zuwanderung und ein klares Nein zur Schuldenunion in der EU ist für mich kein braunes Gedankengut, sondern klarer Menschenverstand.
Nur weil ein paar dunkelbraune in der Partei sind, ist die Ausrichtung der Partei nicht falsch. Sonst wäre die SPD ja auch ein pädophiler, dorgenabhängiger und bestechlicher Haufen ( Edathy, Hartmann, Wolbergs )
Schäuble schweigt bis heute zur CDU Spendenaffäre und Claudia Roth marschiert hinter Plakaten her, die das Ende von Deutschland fordern.
Das liese sich endlos so weiterführen. Welche Partei wollen Sie denn wählen?? Zum RXVV bekennt sich nur die Linke.


AfD?

von Karl Friedrich Müller am 25.05.2019 um 18:11 Uhr

Hetzer, Rassisten und Personen, die braunes Gedankengut verbreiten oder für gut befinden, sind keine Option.
Gerade bei der Wahl für das Europaparlament gibt es genug Optionen. Die Etablierten wähle ich auch nicht. Schon lange nicht mehr.

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AW: Ihre EIGENE Meinung ?

von Kassensklave am 25.05.2019 um 18:32 Uhr

Ist das IHRE EIGENE Meinung oder haben sie sie praktischerweise von den öffentlich-rechtlichen Regierungssendern einfach übernommen ohne viel nachzudenken? Haben Sie das Programm der AfD gelesen, oder von der Partei, die Sie wählen wollen ?

.

von Anita Peter am 25.05.2019 um 15:29 Uhr

Nach 20 Jahren schwarz wird ab jetzt blau gewählt.

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EU Wahl

von Kassensklave am 25.05.2019 um 14:00 Uhr

Es gibt leider nur eine Partei, die sich aktiv gegen die Übergriffe aus Brüssel und den Bürokratisierungswahn stellt - die AfD. Ich verstehe die Kollegen nicht, die nach wie vor immer noch die klassischen Altparteien wählen, von denen JEDE schädlich für unseren Berufsstand ist. Wir wurden so oft verraten und verkauft, dass man es gar nicht mehr zählen kann. Seit 15 Jahren werden wir häppchenweise demontiert, im Konsens zwischen sämtlichen Altparteien....bedanken Sie sich mal mit dem Kreuz an der rechten Stelle!

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EU-Wahl für Deutsche Apotheker ein NOGO!

von Heiko Barz am 25.05.2019 um 12:00 Uhr

Solange europäische Parlamentarier, in welcher Funktion bei Gesundheitsfragen auch immer, es per Gesetz festlegen, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel für Tiere vom Versandhandel strafbewehrt ausgeschlossen sind, und diese Sorgfaltspflicht bei der Humanmedizin aus sehr bekannten Gründen ausgeschlossen wurde, sollte jeder Apotheker(IN) wissen, dass sein Kreuz für -irgendeinen- Protagonisten ein verlorener Hofnungsschimmer sein wird.
Wir haben eine hochdekorierte Deutsche Generalanwältin für Rechtsfragen bei der EU, Frau Juliane Kokott ( im Amt seit 2013 ). WISO konnte diese Expertin beim polnischen Generalanwalt 2016 kein Veto einlegen, um die dann beginnende Katastrophe in der Deutschen Apothekerlandschaft zu verhindern? Oder durfte sie -warum auch immer- nicht?

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