Antrag zur Apothekenversorgung

Grüne wollen höheres Packungshonorar für kleine Apotheken

Berlin - 16.04.2019, 11:40 Uhr

Kordula Schulz-Asche hält ihre Pläne für wirksamer als die von Jens Spahn. (c / Foto: L. Chaperon)

Kordula Schulz-Asche hält ihre Pläne für wirksamer als die von Jens Spahn. (c / Foto: L. Chaperon)


Botendienst ausgebaut und gezielt honoriert

Außerdem soll der Botendienst ausgebaut und gezielt honoriert werden, sodass für immobile Patientinnen und Patienten bei Bedarf eine Versorgung mit Arzneimitteln inklusive Beratung bis an die Haustür gewährleistet wird. Und auch für mehr Qualität im Botendienst und Versandhandel soll gesorgt werden. Unter anderem, indem insbesondere ab Temperaturen von 25° Celsius eine durchgehende Kühlung der Arzneimittel verbindlich vorgeschrieben wird.

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Schulz-Asche: Referentenentwurf von Jens Spahn löst kein Problem, sondern verursacht nur Mehrkosten

Schulz-Asche glaubt mit diesen Vorschlägen weit mehr für die Apotheken erreichen zu können: „Der Referentenentwurf von Jens Spahn löst dagegen kein einziges Problem. Er sieht Mehrausgaben von jährlich knapp 200 Millionen Euro für die Versichertengemeinschaft vor, die aber weiter nur per Gießkannensystem verteilt werden sollen. Damit erhalten die ohnehin schon wirtschaftlich stabilen Apotheken den größten Anteil der Ausgaben und den Kleinen ist weiterhin nicht geholfen. Das zeigt, dass es hier intelligentere Lösungen braucht, als einfach nur wieder das Portemonnaie anderer zu öffnen."



Kirsten Sucker-Sket (ks), Redakteurin Hauptstadtbüro
ksucker@daz.online


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8 Kommentare

Boni

von Alexander Zeitler am 17.04.2019 um 1:24 Uhr

Einfach Frage: was ist denn eine kleine Apotheke?
Bitte um einfache Antwort.
Und bei allem , was von Spahn kommt. Sein Mann hat irgendwas mit Doc Morris zu tun.
und nun?

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Rabatte bitte

von Stefan Haydn am 16.04.2019 um 19:59 Uhr

Jawohl, Rabatte bitte aber sofort!
Auf die Diäten aller Grünen Mandatsträger im Bundestag.
Mindestens in Höhe der aktuellen Diäten, gerne auch mit zusätzlichen Abzügen darüberhinaus, wie die angestrebten Zuzahlungsboni bei den Apotheken.
Also bitte Geld in den Bundestag hineintragen, statt heraus!

Um auf den Durchschnittsumsatz von 2,31 zu kommen gibt es eine klare Strategie für die darüberliegenden Apotheken. Ablehnung von Hochpreisern!
Nur schade um die armen Trottel die dann vermehrt Hochpreise abgeben müssen und dafür dann noch mit Honorarkürzung leben dürfen.
Oder die 10% machen dann einfach Quartalsferien wie die Ärzte bei Überschreitung der 2,31 Mio Umsatz.

Diese Partei und ihre Mandatsträger sind nicht nur überflüssig, sondern immens schädlich und mehr als weltfremd! In so einem Wolkenkuckucksheim würde ich auch gerne leben.

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Haben die Grünen auch BWL'er

von Heiko Zimny am 16.04.2019 um 19:21 Uhr

Es gibt so viele BWL'er. Wieso verweigert sich diese Berufsgruppe komplett den Grünen. Erkläre doch mal einer der Dame,
1.) dass Umsatz nicht mit Gewinn gleich zu setzen ist (kleine und große Apotheken nach Umsatz zu beurteilen ist schlichtweg blanker Unsinn)
2.) dass bei Wegfall von ca 3/4 des ROHERTRAGS durch Bonusgewährung der GEWINN deutlich mehr leidet oder komplett verschwunden ist. Überleben unmöglich. Aber solch planwirtschaftliches Gedankengut ist bei den Grünen ja weit verbreitet (siehe Habeck und Enteignungen von Wohnungen in Berlin).

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Boni

von Conny am 16.04.2019 um 14:15 Uhr

@ Redaktion : es war halt meine Lieblingsserie und nicht Raumschiff Enterpreis

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Dieser Kommentar wurde von der Redaktion aufgrund eines Verstoßes gegen die allgemeinen Verhaltensregeln gelöscht.

RX-Boni

von Kleiner Apotheker am 16.04.2019 um 13:37 Uhr

"nach Vorstellung der Fraktion bis zur Höhe der Patientenzuzahlung"

Die Zuzahlung ist kein zusätzlicher Verdienst, sondern wird komplett an die Krankenkasse bezahlt.
Es bleibt also 8,35 - 1,77 Kassenrabatt = 6,58 Euro Rohgewinn.
Wie soll ich da noch einen Bonus von bis zu 10 Euro abziehen?
Achja der 3% Gewinn auf dem EK. Davon bleibt so gut wie nichts übrig, das holen sich Steuerberater, Versicherung, Verband, Kammer und diverse andere, deren Rechnungen nach Umsatzhöhe auch höher werden. Teure Packungen bedeuten lediglich höheres Risiko bei gleichem Gewinn.

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..

von Jan Kusterer am 16.04.2019 um 12:18 Uhr

Ich bekomme einen Bonus von einem Euro pro Packung, muss aber um den Kunden nicht in DxxMoxxxx Arme zu jagen den maximalen Boni (vielleicht 5 €?) abdrücken. Doch das macht Sinn. Nur leider nicht für uns Apotheker.

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.

von Anita Peter am 16.04.2019 um 12:06 Uhr

Wenn Sie den kleineren Apotheken was zukommen lassen will ginge das ganz einfach. 30 cent pro Packung in einen Strukturfonds, Ausschüttung zu gleichen Teilen an alle Vor Ort Apotheken.
Boni Vergabe? Ich dachte sie will die kleinen Apotheken stärken?

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