DAZ-Adventsrätsel – Tag 3

Der Atem des Drachens

Stuttgart - 03.12.2018, 07:00 Uhr

Es ist kalt – so kalt,
dass man den Atem sehen kann. Doch muss es dafür kalt sein? Nein, Dampfwolken
können auch im Sommer aufsteigen. (Foto: Anton Belovodchenko / stock.adobe.com)

Es ist kalt – so kalt, dass man den Atem sehen kann. Doch muss es dafür kalt sein? Nein, Dampfwolken können auch im Sommer aufsteigen. (Foto: Anton Belovodchenko / stock.adobe.com)


Es qualmt und raucht aus dem Mund und erinnert damit ein wenig an den Atem eines Drachens. Da steht ein Raucher vor einem, werden Sie nun vielleicht denken. Aber damit liegen Sie falsch… Etwas anderes verbirgt sich hinter Türchen Nummer drei.

Dragon Breath – haben Sie davon schon einmal gehört? Wenn ja, dann wissen Sie, dass es sich dabei um einen neuen Food-Trend handelt, der aus den USA kommt und mittlerweile auch in Deutschland angekommen ist (wenn auch bislang nur im ganz kleinen Stil). Begonnen hat damit „Chocolate Chair“, ein Betreiber von Eisdielen in Kalifornien und Nevada, der sich den Namen „Dragon Breath“ auch als Marke hat eintragen lassen. Hinter dem magischen Namen verbirgt sich ein Nachtisch, der beim Verzehr ein lustiges Bild abgibt und sich daher ideal für Instagram und Co. eignet.

Kleine Eiskugeln sind es, die Puffreis oder andere Cerealien einschließen, in einem gefrosteten Becher serviert werden und aus denen beim Verzehr Qualm freigesetzt wird, der einem dann aus Nase und/oder Mund strömt. Man raucht tatsächlich wie ein kleiner Drache. Allerdings ist der Nachtisch nicht ganz ungefährlich. Das liegt an der Art, wie er hergestellt wird, beziehungsweise an der Substanz, die für den Qualm verantwortlich ist und die im ungünstigen Fall zu Verbrennungen im Mund und in der Speiseröhre führen kann. In den USA wurden bereits entsprechende Warnungen ausgesprochen.

Wissen Sie, um welche Verbindung es sich handelt? 

Beim Food-Trend „Dragon Breath“ ist der flüssige Stickstoff für den Qualm verantwortlich.

Gewonnen hat Safa Ben Othman aus Hagen.


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