1. Halbjahr 2018

Shop Apotheke verdoppelt Umsatz, bleibt aber in den roten Zahlen

München - 14.08.2018, 13:00 Uhr

Die Shop Apotheke wächst weiter. Auch bedingt durch die Zukäufe konnte sich der Versender alleine bei den Bestellungen um 45 Prozent steigern. Trotzdem schreiben die Niederländer nach wie vor Verluste. ( r / Foto: Shop Apotheke)

Die Shop Apotheke wächst weiter. Auch bedingt durch die Zukäufe konnte sich der Versender alleine bei den Bestellungen um 45 Prozent steigern. Trotzdem schreiben die Niederländer nach wie vor Verluste. ( r / Foto: Shop Apotheke)


45 Prozent mehr Bestellungen

Kräftig aufwärts ging es in der Berichtszeit mit der Anzahl der Bestellungen. Die kletterten nach Unternehmensangaben gegenüber der Vorjahresperiode um 45 Prozent auf vier Millionen, begleitet von einem Anstieg des durchschnittlichen Warenkorbs um rund 41 Prozent von 52,70 Euro im ersten Halbjahr 2017 auf 74,18 Euro im ersten Halbjahr 2018. Shop Apotheke Europe sieht sich damit nicht nur als die führende Onlinepräsenz Kontinentaleuropas, sondern auch als die am stärksten wachsende.

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 540 und 570 Millionen Euro. einhergehend mit einer signifikanten Ergebnisverbesserung. In einem Interview mit dem Börsenmagazin Der Aktionär hatte Finanzvorstand Ulrich Wandel kürzlich einen Umsatz von einer Milliarde Euro als das nächste große Ziel definiert.

Durch den kürzlich kommunizierten Kauf der Berliner Nu3 GmbH baut Shop Apotheke Europe ihre Position auf den europäischen Märkten nach eigener Einschätzung weiter aus. Die Nu3 GmbH sei bereits in wichtigen europäischen Märkten vertreten und bewege sich im schnell wachsenden Marktsegment funktionaler Ernährungsprodukte. Darüber hinaus beabsichtige Shop Apotheke Europe, „ihre aktive Rolle in der anhaltenden Marktkonsolidierung insbesondere auf dem deutschen OTC-Markt fortzusetzen“. Um „bei sich bietenden Gelegenheiten“ schnell und flexibel handeln zu können, hat das Unternehmen wie berichtet im April 2018 Wandelanleihen im Umfang von 75 Millionen Euro bei institutionellen Investoren platziert. Der Erlös diene in erster Linie zur Finanzierung von Akquisitionen im OTC-Bereich auf dem deutschen Markt.



Thorsten Schüller, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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