140 Jahre Hametum

Von indianischer Heilkunst geprägt

Berlin - 18.06.2018, 14:45 Uhr

Hamamelis-Präparate Dr. Willmar Schwabe Ende der 1920er. (Bild:
Dr. Willmar Schwabe©)

Hamamelis-Präparate Dr. Willmar Schwabe Ende der 1920er. (Bild: Dr. Willmar Schwabe©)


Erfolgreich gegen wunde Haut und Hämorrhoiden

1991 kam mit der Hametum® S Creme ein kosmetisches Hautpflegeprodukt auf den Markt, das heutzutage unter dem Namen Hametum® Medizinische Hauptpflege vertrieben wird. Daneben gibt es im aktuellen Sortiment das Ur-Produkt, die Hametum® Wund- und Heilsalbe, die entzündungshemmend, juckreizstillend, hämostyptisch und wundheilungsfördernd sein soll. Die selben Effekte bietet auch eine flüssige Zubereitung, der Hametum® Extrakt, der auch bei Entzündungen des Zahnfleisches und Zahnfleischbluten eingesetzt werden kann. Bewährt sind außerdem die Hametum® Hämorrhoidenzäpfchen und die entsprechende Salbe gegen Hämorrhoiden. 

Hametum®-Familie 2018. (Foto: Dr. Willmar Schwabe©)

Die Präparate der Hametum®-Familie nutzen alle die Heilkraft der Virginischen Zaubernuss. Anders als bei den Cherokee, die Aufgüsse der getrockneten Blätter und Rinde verwendeten, werden zur Herstellung von Hametum® Extraktions- und Destillationsverfahren eingesetzt und die frischen Blätter und Zweige der Zaubernuss verarbeitet. Im Falle der Wund-Heil-Salbe, des Extraktes und der Hämorrhoidal-Salbe handelt es sich jeweils um ein Hamamelis-Destillat, das verarbeitet wird. Die Hämorrhoidal-Zäpfchen werden aus einem Hamamelis-Blätter-Auszug hergestellt und sind somit gerbstoffhaltig. Alle Präparate sind apothekenpflichtig. 



Inken Rutz, Apothekerin, Autorin DAZ.online
redaktion@daz.online


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