Kosmetikartikelverkauf

Rossmann, dm und Douglas für schärfere Kontrollen von Amazon und Ebay

Hannover / Stuttgart - 06.06.2018, 16:45 Uhr

Die Drogeriekette dm fordert neben Douglas und Rossmann, dass Ebay und Amazon schärfer kontrolliert werden. (Foto: imago) 

Die Drogeriekette dm fordert neben Douglas und Rossmann, dass Ebay und Amazon schärfer kontrolliert werden. (Foto: imago) 


Bei Apothekern ist der Ärger bekannt

Den Apothekern ist dieses Problem bekannt. Immer wieder tauchten bei Ebay oder Amazon apothekenpflichtige oder gar verschreibungspflichtige Arzneimittel auf sowie dubiose Nahrungsergänzungsmitttel auf. So hat sich beispielsweise der Verein Freie Apothekerschaft schon vor Jahren gegen den Privatverkauf von Arzneimitteln über Internetplattformen engagiert und eine Petition initiiert. Diese wurde trotz zu weniger Mitzeichner im Bundestag und in mehreren Landtagen behandelt. 

2013 hatte sich der heutige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in seiner damaligen Funktion als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an die damalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gewandt und sie um Mithilfe gebeten, Unterlassungsansprüche gegen die Unternehmen, die verschreibungspflichtige Arzneimitteln auf Online-Plattformen anbieten, durchzusetzen.

Der Drogerie-Riese Rossmann kooperiert beim Ausbau seines Online-Geschäfts mit Amazon. Der US-Konzern stellt die Online-Plattform sowie die Logistik. Rossmann verkauft seine Artikel aber auch über die eigene Website.



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