Bundesgesundheitsministerium

Medien: Spahn wird Gesundheitsminister

Berlin - 25.02.2018, 00:20 Uhr

Medienberichten zufolge will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Parteiekollegen Jens Spahn als Gesundheitsminister vorschlagen. (Foto: Imago)

Medienberichten zufolge will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Parteiekollegen Jens Spahn als Gesundheitsminister vorschlagen. (Foto: Imago)


Spahn und die Apotheker

Mit Jens Spahn würde ein CDU-Politiker mit viel gesundheitspolitischer Expertise das Ministerium übernehmen. Der 37-jährige Nordrhein-Westfale war zwischen 2009 und 2015 gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Bundestag. 2015 wurde er jedoch Staatssekretär im Finanzministerium und widmete sich vornehmlich anderen Themen. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Spahn mit anderen Autoren jedoch ein Buch, in dem es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht.

Auch mit den Apothekern hatte Spahn in seinen gesundheitspolitisch geprägten Jahren viel zu tun. 2006 soll er gemeinsam mit dem heutigen DocMorris-Vorstandsmitglied Max Müller die Beratungsagentur Politas gegründet haben. Für eine Deregulierung des Apothekenmarktes setzte er sich als Sprecher jedoch nie ein. Auch zum Versandhandels-Konflikt äußerte sich Spahn auch auf Nachfrage von DAZ.online nie offiziell. Es bleibt daher abzuwarten, ob er als Gesundheitsminister den apothekenpolitischen Kurs seines Vorgängers Hermann Gröhe übernimmt.



bro / dpa
brohrer@daz.online


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3 Kommentare

Gesundheitspolitik

von Achim gehrmann am 25.02.2018 um 18:06 Uhr

Es gibt ja einen Koalitionsvertrag. Welchen handlungsspielraum der cdu-MINISTER hat bleibt abzuwarten. Vielleicht soll er ka nur verheizt werden.

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Ausgesorgt

von Frank ebert am 25.02.2018 um 5:04 Uhr

Jens Spahn ,ein Kumpel von Max Müller, wird Gesundheitsminister. Bei Doc Morris werden die Champagnerkorken nur so knallen, und Jens Spahn finanziell ausgesorgt haben. Dabei wird ihm seine Lehre als Bankkaufmann eine Hilfe sein. Das Schleppnetz Teil 2 kann beginnen !!! Danke Merkel

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Ja...

von Christiane Patzelt am 25.02.2018 um 1:40 Uhr

Läuft doch für den großen Versender jenseits der Grenze wie geschmiert...habe ich jetzt geschmiert gesagt? Wir Weibsvolk können uns dann mal mit dem Gedanken an Minijobs gewöhnen, mit dem Gesundheitsminister wird der vorletzte Nagel in unseren Sarg getrieben! Tut mir leid für jede Oma und jeden Opa, die müssen sich jetzt stundenlang durch hotlines quälen und von unqualifiziertes Hilfskräften aus Holland Hilfe holen...steigen die Aktien von DocMo schon?

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