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Stuttgart - 17.11.2017, 07:00 Uhr

Noch ist Sildenafil Markführer bei Impotenz. Wird Tadalafil mit der Vefügbarkeit günstiger Generika zu Cialis aufholen? (Foto: anyaberknut / stock.adobe.com)

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Sonst noch wichtig – die Basics über Erektile Dysfunktion

Ab wann sprechen Experten von Erektionsstörungen oder erektiler Dysfunktion? Fürchtet der einzelne Mann meist wohl schon bei einmaligem „nicht Können“ Funktionsstörungen, stellen Urologen die Diagnose „erektile Dysfunktion“ erst, wenn der Mann für mindestens sechs Monate keine Erektion erreichen oder aufrechterhalten kann, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu haben.

Was sind Ursachen von Erektionsstörungen?

Die Ursachen von Erektionsstörungen sind mannigfaltig und können organischer oder psychogener Natur sein. Eine ED kann erstes klinisches Zeichen einer Gefäßerkrankung wie koronare Herzerkrankung (KHK) oder peripher arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) sein. Somit erhöhen auch arterielle Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Diabetes mellitus das Risiko einer ED. Neurologisch können ursächlich Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson Erektionsstörungen bedingen. Endokrine Ursachen wie Cushing-Syndrom oder Hypothyreose sind selten. Hingegen ist der psychische Faktor bei Potenzproblemen nicht zu unterschätzen. Depressive Verstimmungen und Impotenz bedingen sich teilweise oder halten sich gegenseitig aufrecht.

Alter und Erektionsstörungen

Eine erektile Dysfunktion korreliert stark mit dem Alter. Daten, die dies für die Bundesrepublik veranschaulichen, stammen aus dem Jahr 2000: 2,3 Prozent der 30- bis 39-jährigen Männer leiden an erektiler Dysfunktion. In der siebten Lebensdekade haben 53,4 Prozent der Männer Probleme bei der Erektion. Hierzu tragen mit der steigenden Lebenserwartung die Zunahme von Kreislauf- und Gefäßerkrankungen und die physiologische Abnahme der Testosteronspiegel mit dem Alter bei.



Celine Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
cmueller@daz.online


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