DocMorris-Mutterkonzern

Zur Rose erwartet „Strukturbereinigung“ in Deutschland

Berlin - 09.06.2017, 12:00 Uhr

OTC-Versender kaufen: Die Schweizer Zur Rose-Gruppe will eigenen Angaben zufolge in Deutschland wachsen und dazu eine weitere Versandapotheke kaufen. (Foto: dpa)

OTC-Versender kaufen: Die Schweizer Zur Rose-Gruppe will eigenen Angaben zufolge in Deutschland wachsen und dazu eine weitere Versandapotheke kaufen. (Foto: dpa)


Börsenpläne konkretisiert

Parallel dazu treibt die Muttergesellschaft Zur Rose ihre anvisierten Börsengang-Pläne voran. Wie das Unternehmen mitteilte, plant die Versandapotheke noch in diesem Jahr eine Börsennotierung mittels Kapitalerhöhung an der SIX Swiss Exchange. Dabei sollen „mindestens 200 Millionen Franken“ eingenommen werden, um das weitere Wachstum der Gruppe finanzieren zu können und deren „starke Stellung im europäischen Arzneimittelversand weiter auszubauen“. Um die Voraussetzungen für einen Börsengang zu schaffen, soll wie berichtet am 19. Juni 2017 eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden.

Aktuell befinden sich die Anteile von Zur Rose im Besitz der KWE Beteiligungen AG, eine Beteiligungsgesellschaft der Schweizer Unternehmerfamilie Frey (20,7 Prozent), der Matterhorn Pharma Holding, einer Investitionsgesellschaft der saudi-arabischen Investorengruppe Al Faisaliah (6,1 Prozent) und Mitgliedern des Verwaltungsrats sowie des Managements (8,4 Prozent). Daneben hält die Gesellschaft 0,9 Prozent eigene Aktien. Die weiteren 63,9 Prozent der Aktien der Zur Rose Group AG werden von über 2000 Ärzten sowie institutionellen Investoren und Privatanlegern gehalten.



Thorsten Schüller, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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