Big Pharma

Die Umsatz-Spitzenreiter 2016

16.03.2017, 17:25 Uhr

Johnson & Johnson ist nur dank der Nicht-Pharma-Umsätze auf Platz eins. Hier der Johnson & Johnson GmbH Firmensitz in Neuss. (Foto: Johnson & Johnson GmbH)

Johnson & Johnson ist nur dank der Nicht-Pharma-Umsätze auf Platz eins. Hier der Johnson & Johnson GmbH Firmensitz in Neuss. (Foto: Johnson & Johnson GmbH)


Die Umsätze der weltweit größten Pharma- und Biotechkonzerne sind im vergangenen Jahr im Durchschnitt zwar erneut gestiegen, das Wachstum hat sich aber verlangsamt. Zudem zeigt sich, dass der Preisanstieg von Arzneimitteln offenbar nachgelassen hat. Ein Blick auf die 15 größten Konzerne 2016 und deren Entwicklung. 

Eigentlich lief das Jahr 2016 in der Pharma- und Biotechindustrie ähnlich ab wie die Jahre davor: Die Unternehmen verkündeten Fortschritte in Forschung und Entwicklung, neue Arzneimittel wurden zugelassen, Unternehmen taten sich zusammen oder wurden aufgekauft und Manager wechselten. Zudem besetzten die bekannten Giganten der Branche auch 2016 die Spitzenplätze. Nach einem Ranking des US-Branchenmediums Fierce Pharma lag Johnson & Johnson mit einem Umsatz von 71,89 (2015: 70,04) Milliarden Dollar auf Platz eins, gefolgt von Pfizer mit 52,82 (2015: 48.85) Milliarden Dollar und Roche mit 50,11 (2015: 47,70) Milliarden Dollar. 

Und doch war im vergangenen Jahr etwas anders: Denn der durchschnittliche Umsatzanstieg der weltweit 15 größten Unternehmen der Branche fiel mit vier Prozent gegenüber den Vorjahren vergleichsweise verhalten aus. Fierce Pharma kommt zu dem Schluss, dass sich der seit langem anhaltende Trend zu immer höheren Arzneimittelpreisen und Profiten allmählich abschwächen könnte. Vier der 15 untersuchten Unternehmen wiesen im vergangenen Jahr denn auch sinkende Umsätze aus, nämlich Novartis, Sanofi, Gilead Sciences und AstraZeneca



Thorsten Schüller, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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