Versorgung auf dem Land

Kein Arzt heißt oft, auch kein Apotheker

Mainz - 10.02.2017, 09:38 Uhr


Wer auf dem Land wohnt und ein Medikament benötigt, muss oft weit fahren. Immer mehr Apotheken schließen. Viele Apotheken schließen, weil in ihrem Ort niemand mehr ein Rezept ausstellt, zeigt das Beispiel Rheinland-Pfalz.

Rechnerisch kommen 3.960 Einwohner auf eine Apotheke. In Orten, die kleiner sind, werde es schwierig, sagt Frank Eickmann vom Apothekerverband in Rheinland-Pfalz dem Ärzteblatt.

„Das Verhältnis zwischen Arzt und Apotheker ist eine Symbiose“, sagtee Johannes Jaenicke, Apotheker in Rhaunen. 80 Pro­zent seines Umsatzes mache er durch ärztliche Verordnungen. Laufkundschaft, so wie es sie in Städten gibt, sei auf dem Land nicht vorhanden.


Diesen Artikel teilen: