Umfrage

Jeder Dritte wünscht sich mehr Arzneimittel-Beratung

Stuttgart - 31.01.2017, 16:05 Uhr

Patienten setzen bei der Arzneimittel-Beratung überwiegend auf ihren Arzt oder Apotheker. (Foto: goodluz / Fotolia)

Patienten setzen bei der Arzneimittel-Beratung überwiegend auf ihren Arzt oder Apotheker. (Foto: goodluz / Fotolia)


BAH-Geschäftsführer fordert bessere Aufklärung

Bei der Umfrage erhob das vom BAH beauftragte Marktforschungsinstitut Nielsen auch geschlechtsspezifische Unterschiede. So fragte es, ob die Umfrageteilnehmer eigene Erfahrungen oder jene von Freunden als wichtiger ansehen – und welche Rolle Internetrecherchen für sie spielen. Ihre persönlichen Überzeugungen oder jene von Freunden und Bekannten seien für Frauen wichtiger, meldet der BAH – während Männer häufiger im Internet nach Informationen suchen.

Bei leichten Erkrankungen setzen die Befragten sowohl im Rx- als auch im OTC-Sektor auf die fachliche Beratung von Apothekern: 80 Prozent schätzen diese als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein.

Auch eine generelle Frage stellte der BAH, wie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Hermann Kortland erklärte. „Fast 90 Prozent der Bevölkerung möchten wenigstens in Grundzügen wissen, was ein Arzneimittel im Körper macht“, betonte er laut einer Pressemitteilung des Verbands. „Wir sollten daher Patienten ausführlicher als bisher über die therapeutische Wirkung und Wirkweise von Medikamenten aufklären“, forderte Kortland. „Denn ein informierter Patient erhöht die Wahrscheinlichkeit der Therapietreue und damit die Chance auf eine schnelle Genesung.“



hfd / DAZ.online
redaktion@daz.online


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