Landtagswahlen

Wen sollten Apotheker in Mecklenburg-Vorpommern wählen?

Berlin - 29.08.2016, 13:40 Uhr

Neue Zusammensetzung: Der Landtag im Schweriner Schloss steht vor einer Zeitenwende und vor einer schwierigen Mehrheitsbildung, wenn man den Umfragen glaubt. (Foto: dpa)

Neue Zusammensetzung: Der Landtag im Schweriner Schloss steht vor einer Zeitenwende und vor einer schwierigen Mehrheitsbildung, wenn man den Umfragen glaubt. (Foto: dpa)


In den kommenden zwei Wochen stehen zwei wichtige Landtagswahlen an. Insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern dürfte es große Veränderungen bei der Zusammensetzung des neuen Landtages geben. DAZ.online hat bei den Parteien nachgefragt, wie um Apotheker als Wähler geworben wird.

Glaubt man den derzeitigen Umfragen, steht der Schweriner Landtag vor einer Zeitenwende. Denn aus dem Stand könnte es eine Partei ins Parlament schaffen, die bei der Wahl im Jahr 2011 noch nicht einmal gegründet war. Die Alternative für Deutschland (AfD) steht in den Wählerumfragen im Nordosten teilweise bei 21 Prozent. Die rechtspopulistische Partei hat könnte somit sogar zweitstärkste Kraft im Parlament werden.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) führt derzeit eine Große Koalition mit der CDU an. Die Sozialdemokraten waren vor fünf Jahren mit 35,6 Prozent der Zweitstimmen Wahlgewinner. Die CDU kam auf 23 Prozent, es folgten die Linke (18,4 Prozent), die Grünen (8,7 Prozent) und die NPD (6 Prozent der Zweitstimmen).

Glaubt man den derzeitigen Umfragen, steht der Schweriner Landtag vor einer Zeitenwende. Denn aus dem Stand könnte es eine Partei ins Parlament schaffen, die bei der Wahl im Jahr 2011 noch nicht einmal gegründet war. Die Alternative für Deutschland (AfD) steht in den Wählerumfragen im Nordosten teilweise bei 21 Prozent. Die rechtspopulistische Partei könnte somit sogar zweitstärkste Kraft im Parlament werden.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) führt derzeit eine Große Koalition mit der CDU an. Die Sozialdemokraten waren vor fünf Jahren mit 35,6 Prozent der Zweitstimmen Wahlgewinner. Die CDU kam auf 23 Prozent, es folgten die Linke (18,4 Prozent), die Grünen (8,7 Prozent) und die NPD (6 Prozent der Zweitstimmen).

Aus gesundheitspolitischer Sicht ist Mecklenburg-Vorpommern nicht zu vernachlässigen. Das Flächenland mit rund 1,6 Millionen Einwohnern dient in der Gesundheitspolitik immer häufiger als Paradebeispiel für die so häufig angeprangerte, drohende Unterversorgung auf dem Land. Hinzu kommt, dass junge Menschen das Land immer häufiger verlassen – nach der Wende haben mehr als 900.000 Menschen ihrer Heimat im Nordosten den Rücken gekehrt. Insbesondere in den Binnendörfern wohnen fast ausschließlich ältere Menschen. Doch ist die Versorgungslage wirklich so schlimm, wie sie dargestellt wird? Und wie würden die Parteien mit Versorgungslücken in der Arzneimittelversorgung umgehen? DAZ.online hat bei allen im Landtag vertretenen Parteien (außer der NPD) und der AfD nachgefragt…



Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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3 Kommentare

Umfrage

von Heiko Steffen am 30.08.2016 um 13:27 Uhr

Ein weiterer Rückzug der SPD aus der Diskussion von Sachthemen?
Wer den Regionalsender N3 beherrscht und erreicht, dass in den Sendungen "DAS - das rote Sofa" (heißt wirklich so!) und in der sogenannten "Wahl-Arena" nur der amtierende Ministerpräsident und sein Innenminister auftreten, hat es wohl nicht nötig auf die Anfragen von Fachverbänden zu antworten.

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Wen soll man wählen

von Frank ebert am 29.08.2016 um 15:39 Uhr

Nach den Antworten kommt nur eine Partei in Frage !

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Apothekers Wahlentscheidung

von Karl Hanns am 29.08.2016 um 21:35 Uhr

Ist ja jetzt wohl klar: Apotheker in MV wählen die Alternative!

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