Serie: Mittelstand im Pharmaland - Wala

Wala, das etwas andere Unternehmen

Stuttgart - 09.06.2016, 16:00 Uhr

2017 wird ein neues Laborgebäude der Wala fertiggestellt,
das modernste Anforderungen an Technik und Umweltschutz erfüllt. 

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2017 wird ein neues Laborgebäude der Wala fertiggestellt, das modernste Anforderungen an Technik und Umweltschutz erfüllt.  


Große Pläne

Wala setzt auf Wachstum. Zurzeit werden ein hochmodernes Laborgebäude für 30 Mio. Euro (Fertigstellung im März 2017) und ein neues Logistikzentrum für 45 Mio. Euro im Raum Bad Boll gebaut. Dörr: „Wir gehen von einem gesunden Wachstum im Arzneimittel- und im Kosmetikbereich aus. Wir werden in keinem Fall Abstriche an der Qualität vornehmen.“ Fast die Hälfte der Dr. Hauschka Kosmetik wird z. B. über Apotheken vertrieben. „Das Wissen und die Beratung in Apotheken schätzen wir sehr.“ Apotheken sind für beide Bereiche der Wala sehr wichtige Ansprechpartner: „Wir stellen fest“, so Dörr, „dass die Apotheken ein großes Interesse daran haben, Wala-Produkte zu empfehlen und zu verkaufen. Wir brauchen die Mitarbeiter in den Apotheken, die von unseren Präparaten überzeugt sind. Daher bieten wir den Apotheken Schulungen an, klassische Fortbildungsveranstaltungen, Unterlagen für Patienten usw.“

Wala feierte im vergangenen Jahr sein 80-jähriges Firmenjubiläum, im kommenden Jahr steht das Jubiläum 50 Jahre Dr. Hauschka Kosmetik auf dem Programm.

Und so kann auch Bad Boll, der kleine Ort mit rund 5000 Einwohnern, beruhigt in die Zukunft sehen: Wala als prosperierender und angesehener Arbeitgeber am Fuß der Schwäbischen Alb wird ihm auch in den nächsten Jahren erhalten bleiben. 

bisher erschienen


Luvos Heilerde:
 
Von den Kräften der Natur war er zutiefst überzeugt: Adolf Just (1859 – 1936), Gründer der Naturheilanstalt Jungborn und Wiederentdecker der Heilerde. 1918 gründete er in Blankenburg die Heilerde-Gesellschaft. Jungborn ist Vergangenheit, die Heilerde-Gesellschaft Luvos stellt noch heute Heilerde-Produkte unter modernen Vorzeichen her. 

Bei seinen Beschäftigungen mit der Natur entdeckte Just in der Nähe des Jungborn einen Löß, den er für innere und äußere Anwendung einsetzte – es sollte nach dem Jungborn seine zweite Leidenschaft werden. 



SteriPharm: Wie ein Apotheker ein kleines, großes Wunder bewirkte: Ihr Durchmesser beträgt nur wenige Millimeter. Ihre Farbe ist ein dezentes Hellgelb, auch sonst ist die Tablette absolut unauffällig. Und doch ist die kleine Folio-Pille zu 100 Prozent bekannt - bei Frauen in Deutschland, die schwanger sind oder werden wollen.

Sie greifen meist zu dem Präparat, das ihr Kind mit Jod und Folsäure versorgen soll. Bei Apothekern und Ärzten ebenfalls. Für den Hersteller, die Firma SteriPharm aus Berlin, ist Folio ein echtes Erfolgsrezept.


Bionorica: Fragt man einen Apotheker, was er spontan mit Bionorica verbindet, dann nennt er vermutlich Sinupret, Phytothek und Phytoneering. Und damit ist bereits viel, aber längst nicht alles über das Unternehmen gesagt, das heute einer der weltweit führenden Hersteller pflanzlicher Arzneimittel ist.

„Dann haben wir auf die Neuzulassung von Sinupret gesetzt. Sinupret war schon damals das Zugpferd von Bionorica, allerdings vor allem in der Kassenerstattung. Wir waren mit diesem Produkt überhaupt nicht in der Empfehlung des Apothekers“, erinnert sich Popp. 



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