Apothekenmarkt Mai 2015

Versandhandel im Frühling ohne Aufwind

Berlin - 14.07.2015, 17:00 Uhr

Ohne Frühlingsschwung: Der Versandhandel schwächelt im Mai 2015. (Foto: momius/Fotolia)

Ohne Frühlingsschwung: Der Versandhandel schwächelt im Mai 2015. (Foto: momius/Fotolia)


Der seit Monaten andauernde Aufwind im Versandhandel mit Arzneimitteln kam im Mai 2015 zum Erliegen. Der Umsatz sank leicht um ein Prozent auf 63 Millionen Euro. Das geht aus aktuellen Zahlen von IMS Health hervor. In den letzten Monaten hatte es stets ein deutliches Wachstum vor allem bei OTC-Arzneien gegeben. Beim Rx-Segment war dagegen eine Berg- und Talfahrt zu beobachten.

Im Mai 2015 wuchs der OTC-Bereich mit vier Prozent nur noch unterdurchschnittlich. Rx-Arzneimittel verzeichneten mit 15 Prozent Rückgang sogar ein zweistelliges Minus. In den ersten fünf Monaten 2015 verbuchte der Versandhandel insgesamt aber immer noch ein deutliches Umsatzplus von neun Prozent auf 352 Millionen Euro. Den größten Anteil hat das Segment der OTC-Präparate (80 %), das gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 13 Prozent auf 280 Millionen Euro zulegte. Der Rx-Umsatz sank um drei Prozent auf 72 Millionen Euro.

Im Mai 2015 erhöhte sich der Absatz von Arzneimitteln über den elektronischen/telefonischen Bestellweg mit plus einem Prozent auf 7,4 Millionen Packungen kaum. Im OTC-Segment wurden zwei Prozent mehr Packungen abgegeben als im Vorjahresmonat. Dabei legte die absatzstärkste Gruppe der topischen Rhinologika um sieben Prozent zu. Weitere Gruppen innerhalb der Top 10 wuchsen sogar zweistellig: Präparate zur Stärkung des Immunsystems (+22 %), Auswurfmittel ohne antiinfektive Komponente (+10 %) und systemische Antihistaminika (+15 %). Im Bereich der rezeptpflichtigen Arzneimittel betrug der Rückgang im Mai 24 Prozent.


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