Statistisches Bundesamt

393 Kliniken mit eigener Apotheke

Berlin - 16.06.2015, 15:10 Uhr

Eine eigene Apotheke haben die wenigsten Krankenhäuser in Deutschland. (Foto: WavebreakMediaMicro/Fotolia)

Eine eigene Apotheke haben die wenigsten Krankenhäuser in Deutschland. (Foto: WavebreakMediaMicro/Fotolia)


Im Vorfeld des Tags der Apotheke am 18. Juni hat sich auch das Statistische Bundesamt Gedanken über Apotheken gemacht. Veröffentlicht hat es nun Zahlen zu Apotheken in Krankenhäusern aus dem Jahr 2013. Die Statistik zeigt: Im vorletzten Jahr verfügten 393 Kliniken über eine eigene Apotheke. Dies entsprach knapp einem Fünftel (19,7 %) aller deutschen Krankenhäuser.

Dabei dienten 100 Apotheken ausschließlich der Selbstversorgung. Die übrigen 293 versorgten neben dem eigenen auch andere Krankenhäuser. Zum Apothekenpersonal in den Krankenhäusern zählten insgesamt 6.791 Beschäftigte. Darunter waren 1.912 Apothekerinnen und Apotheker sowie 2.501 pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten. Frauen hatten hier einmal wieder deutlich die Oberhand: 67,2 Prozent der in Kliniken beschäftigten Apotheker und 95,8 Prozent der PTA waren Frauen.

Der diesjährige Tag der Apotheke hat allerdings wenig mit Krankenhausapotheken zu tun. Der Aktionstag am 18. Juni steht unter dem Motto „Für Ihr Bauchgefühl. Was tun bei Magen-Darm-Beschwerden?“. Da sich rund jeder Zweite durch Verdauungsprobleme beeinträchtigt fühlt, ist die Apotheke hier ein wichtiger Anlaufpunkt. Diese Woche Donnerstag werden sie neben ihrer üblichen Beratung auch weitere Materialien anbieten, die darüber informieren, wie man Beschwerden vorbeugen kann, welche nicht-medikamentösen Behandlungsoptionen es gibt und wann ein Arztbesuch ratsam ist.


Kirsten Sucker-Sket (ks), Redakteurin Hauptstadtbüro
ksucker@daz.online


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