Govi und WuV

ABDA-Töchter werden vereint

19.05.2015, 16:25 Uhr

Die ABDA ordnet ihre Tochtergsellschaften GOVI, WuV und VGDA neu. (Foto: Stian Iversen/Fotolia)

Die ABDA ordnet ihre Tochtergsellschaften GOVI, WuV und VGDA neu. (Foto: Stian Iversen/Fotolia)


Berlin –  Die ABDA will ihre Tochtergesellschaften unter einem Dach zusammenführen. Geplant sei, den GOVI-Verlag und die Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker (WuV) in einer Gesellschaft zusammenzuführen, teilte sie heute in einer Mitteilung mit. Zudem sollen die Bereiche IT/EDV und technische Dienste der VGDA-Verwaltungsgesellschaft Deutscher Apotheker in die neue Gesellschaft verlagert werden. Die VGDA bleibt bestehen und wird weiterhin Dienstleistungen in den Bereichen Personalverwaltung und Buchhaltung/Finanzen erbringen.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten der ABDA und ihrer Tochtergesellschaften sind bislang nur schwer durchschaubar. Ein Grund für die Finanzbehörden, auf mehr Transparenz zu drängen. Bislang hatte sich die ABDA nicht offiziell zu geplanten Änderungen geäußert. Nun hat sich der Geschäftsführende Vorstand der ABDA für eine Neuausrichtung entschieden – gestern Abend fiel die Entscheidung in Berlin.

Die Zusammenführung soll so vorbereitet werden, dass sie im Jahr 2016 umgesetzt werden kann. Durch die Integration der beiden Tochtergesellschaften im hessischen Eschborn sollen „Synergien in der Marktbearbeitung realisiert und Prozesse optimiert werden“. Der Entscheidung sei „eine intensive interne Analyse und Beratung durch externe Unternehmensberater vorangegangen“.

Die Geschäftsführung der neuen Organisation sollen die bisherigen Geschäftsführer des GOVI-Verlages, Peter Steinke, und der WuV, Metin Ergül, gemeinsam übernehmen. Betriebsräte und Mitarbeiter werden laut ABDA über die einzelnen Schritte zur Zusammenführung „rechtzeitig und regelmäßig informiert und in den Prozess einbezogen“. Entlassungen soll es nicht geben.


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