Pharmaziestudierende

Neue BPhD-Präsidentin hat viel vor

Berlin - 13.11.2014, 09:10 Uhr


Als neue Präsidentin des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden (BPhD) hat Franziska Möllers die Aufgabe, die Belange der Pharmaziestudierenden zu repräsentieren und Forderungen in die berufspolitische Diskussion einzubringen. Zunächst werde sie sich um die Projekte kümmern, die ihr Vorgänger David Reiner initiiert hat, erklärte Möllers gegenüber DAZ.online.

Die angehende Apothekerin studiert im 8. Semester an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Bis zum Ende des Praktischen Jahres möchte sie im Amt bleiben. In der Bonner Fachschaft engagiert sich Möllers bereits seit dem Jahr 2011 und hat unter anderem das im vergangenen Jahr in Bonn stattfindende Pharmaweekend mitorganisiert. Als bekannt wurde, dass David Reiner das Amt niederlegen wird, spielte sie noch nicht mit dem Gedanken, zu kandidieren. Doch mit der Zeit reiften die Überlegungen. „Der BPhD liegt mir sehr am Herzen“, betont Möllers.

Derzeit arbeitet sich die neue BPhD-Präsidentin ein. An den aktuell laufenden Projekten werde sie dranbleiben, bekräftigt sie, denn diese sollen „nicht in Vergessenheit geraten“. So steht die Forderung nach einer verlängerten Studienzeit ebenso auf der Agenda wie das Ziel der BPhD-Arbeitsgruppe „Pharmazie 2020“, das Pharmaziestudium den geänderten Bedingungen anzupassen.

Ein weiteres Vorhaben ist die Vereinheitlichung der Lehrinhalte im Praktischen Jahr (PJ). Eine BPhD-Arbeitsgruppe hat sich in einem Workshop bereits dem begleitenden Unterricht während des PJ gewidmet. Und auch die bereits abgeschlossene Umfrage „CheckUp KliPha“ – in der die Lehre der Klinischen Pharmazie an den 22 Hochschulstandorten unter die Lupe genommen wurde – wartet auf Auswertung und Analyse. Die ersten Ergebnisse zeigen, so Möllers, dass die Umsetzung stark variiert und an vielen Standorten nicht optimal sei.


Annette Lüdecke


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