dm-Drogeriemarkt

dm hält an Kooperation mit Zur Rose fest

Berlin - 23.10.2014, 16:31 Uhr


Die dm-Drogeriemärkte halten an ihrer Kooperation mit der Zur Rose-Versandapotheke fest. Auch wenn das Verbot, bei der Rezepteinlösung Boni zu gewähren, durchaus spürbar ist – laut Christian Bodi, dm-Geschäftführer Logistik, gibt es im Hinblick auf die Kooperation „keinen Bedarf, etwas zu verändern“.

Die dm-Drogeriemärkte sind weiterhin auf Wachstumskurs. Das zeigen die zur heutigen Jahrespressekonferenz präsentierten Zahlen: Im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2013/14 konnte dm-Deutschland seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,6 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro erhöhen. Die Zahl der Filialen in Deutschland stieg um 142 auf 1622. Hinzu kommen 1442 Filialen im Ausland, insbesondere in Österreich, Tschechien, Ungarn und Kroatien. Allerdings machten all die im Ausland gelegenen Filialen mit 1,9 Milliarden Euro einen im Vergleich zu Deutschland bescheidenen Umsatz. Der Gesamtkonzern kommt damit auf 8,3 Milliarden Euro Umsatz.

Im Markt der Drogeriewaren hat dm nach der Pleite von Schlecker die Nase weit vorne: Die Drogeriekette hat einen Marktanteil von 22,7 Prozent. 32,7 Prozent der Drogeriewaren werden bei Lebensmitteileinzelhändlern gekauft, 27,1 Prozent beim Discounter. Andere Drogeriemärkte, wie Rossmann oder Müller, kommen zusammen auf 17,5 Prozent. Bei der dekorativen Kosmetik hat dm seine Marktführerschaft ausgebaut: Dem Unternehmen zufolge beträgt der Marktanteil hier bereits mehr als 50 Prozent. Auch andere Kosmetik läuft bestens: Die Eigenmarke Alverde ist laut dm die meistverkaufte Naturkosmetikmarke Deutschlands.

Was Arzneimittel betrifft, so setzt dm auf seine Eigenmarke „das gesunde Plus“ ebenso wie auf Produkte anderer Hersteller. Das Sortiment der freiverkäuflichen Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel gehört zur drogistischen Kompetenz, betont Bodi. Das Produktsegment sei stabil, ein Wachstum, wie es dm etwa bei der dekorativen Kosmetik verzeichnet, gibt es hier nicht. Schließlich steht man hier auch im Wettbewerb zu den Apotheken – und das sowohl im Hinblick auf den Preis als auch auf die Beratung. Neben dem Wissen aus der Drogistenausbildung setzt dm auf eine Weiterbildung seiner Mitarbeiter, um in Sachen Beratung mithalten zu können. Es gebe hier Schwerpunktschulungen.

Die seit Anfang 2013 bestehende Kooperation mit der Zur Rose Versandapotheke läuft indessen weiter. „Die Kunden nehmen den Service gerne in Anspruch“, sagt Bodi. Die meisten Kunden lassen sich die Päckchen nach Hause oder an bestimmte Abholstationen schicken – aber auch die Möglichkeit, die bestellte Ware im dm-Markt abzuholen, sei beliebt. Bodi räumt allerdings ein: Seit dem Boni-Aus bei Rezepteinlösungen sind die Anmeldungen und Bestellungen über Zur Rose zurückgegangen.


Kirsten Sucker-Sket


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