ABDA-Bauvorhaben

Apothekerhaus beschäftigt Kammerversammlung

Berlin - 17.06.2014, 17:45 Uhr


Der von der ABDA-Führung geplante Ausbau des Berliner Apothekerhauses für 26,5 Millionen Euro wird die morgige Kammerversammlung in Westfalen-Lippe beschäftigen. Der Kammerversammlung liegt ein Antrag vor, Präsidentin Gabriele Regina Overwiening zu beauftragen, die Aufstockung um zwei Etagen abzulehnen.

„Die Kammerversammlung der AKWL beauftragt die Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening bei der Abstimmung zum Erweiterungsbau der ABDA in der Jägerstr. in Berlin mit „Nein“ zu stimmen“, lautet der Wortlaut des Antrages zum TOP Verschiedenes von Kammerversammlungsmitglied Dr. Christoph Klotz aus Münster. Der Antrag fällt in die Endphase der Wahlen zur neuen Kammerversammlung in Westfalen-Lippe. Er soll Kammerpräsidentin Overwiening zwingen, ihre Haltung zum ABDA-Projekt offenzulegen.

Gestern war bekannt geworden, dass die ABDA für insgesamt 26,5 Millionen Euro ihre Standesvertretung in Berlin ausbauen und renovieren will. Das Apothekerhaus in der Jägerstraße soll für 15 Millionen Euro um zwei Etagen aufgestockt werden. Außerdem stehen aufwändige Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten an. Über das Gesamtprojekt soll die ABDA-Mitgliederversammlung am 25. Juni abstimmen.


Lothar Klein


Das könnte Sie auch interessieren

Kammerversammlung Westfalen-Lippe

Kritische Diskussion zum ABDA-Bauprojekt

AKWL-Präsidentin schlägt Fondsmodell beim Apothekenhonorar vor

Overwiening: Das muss umverteilt werden

AKWL will Chancen nutzen und macht Weg für Institut für Versorgungsforschung frei

Kampf gegen Apothekensterben, Hoffen auf Makelverbot und Dienstleistungen

Delegiertenversammlung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe

Institut für Versorgungsforschung soll Dienstleistungen beflügeln

Kammerversammlung Westfalen-Lippe

Weniger Apotheken, mehr Geld für den Haushalt

Kammerversammlung Westfalen-Lippe

Extra-Beitrag für PTA-Schulen