Rabattverträge

AOK setzt sich durch

Berlin - 24.02.2014, 08:57 Uhr


Die AOK-Baden-Württemberg hat die letzten juristischen Hürden genommen: Ihre zwölfte und bislang größte Ausschreibungsrunde für Arzneimittelrabattverträge ist abgeschlossen, die noch ausstehenden Zuschläge sind erteilt. Damit können am 1. April Verträge für 109 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen in Kraft treten.

Schon im vergangenen Dezember hatte die AOK-Gemeinschaft die meisten Rabattverträge unter Dach und Fach – nur sieben Vergaben waren noch offen. Wie der AOK Bundesverband jetzt mitteilte, hat der Vergabesenat des Oberlandesgerichtes Düsseldorf am 18. Februar die letzten Beschwerden von Pharmaherstellern zurückgewiesen. Betroffen waren die Wirkstoffe Pantoprazol und Fentanyl, auch für sie können die neuen Rabattverträge nun zum 1. April anlaufen. Für den Magensäurehemmer Patoprazol erhielt Actavis den Zuschlag. Für Fentanyl-Matrixpflaster gibt es drei Vertragspartner: TAD, Aliud und die Bietergemeinschaft Winthrop/Heumann. Auch das Immunsuppressivum Tacrolimus (Hartkapseln) gehörte zu den zuletzt bezugschlagten Substanzen.

Die zwölfte Tranche der AOK umfasst hauptsächlich Verträge für 92 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen der Ende März 2014 auslaufenden siebten Tranche sowie 19 weitere Wirkstoffe/Wirkstoffkombinationen.


Kirsten Sucker-Sket


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