„Eine Dosis Zukunft“

Apotheker sammeln für Kinder in Kalkutta

Berlin - 06.01.2014, 17:34 Uhr


Mehr als 42.000 Euro Spendengelder sind im vergangenen Jahr für das Hilfsprojekt „Eine Dosis Zukunft“ zusammengekommen. Dies meldet die Apothekerkammer Westfalen-Lippe, die das Projekt gemeinsam mit der Kindernothilfe betreibt. Das Geld kommt Kindern in den Slums von Kalkutta zugute.

In den beiden Slums Tikia Para und Pilkhana kümmert sich die Kindernothilfe gemeinsam mit lokalen Hilfsorganisationen um die gesundheitliche Versorgung der dort lebenden über 50.000 Kinder. „Seit dem Projektstart im Dezember 2009 konnten wir hier etwa 22.500 Kombi-Impfungen und 18.000 Tuberkulose-Behandlungen finanzieren“, so die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening. Sie hatte sich selbst Anfang 2012 bei einem Besuch in Kalkutta ein Bild von den dortigen Verhältnissen gemacht. „Die Lebensverhältnisse dort sind katastrophal, nach unseren Maßstäben sogar unmenschlich. 500 Menschen teilen sich eine öffentliche Toilette, Wasser gibt es nur aus Pumpen, und das nur wenige Stunden am Tag.“

Das Herzstück der Aktion „Eine Dosis Zukunft“ sind die Spendensammlungen in den Apotheken: In 350 westfälisch-lippischen Apotheken sind Informationsflyer und Spendenboxen zu finden. Viele Apotheken nutzen außerdem Aktionstage und Jubiläen, um Spendengelder zu sammeln, so die Kammer in ihrer Mitteilung. 

Spenden für das Hilfsprojekt sind auch online unter www.eine-dosis-zukunft.de oder direkt auf das Konto 090 111 90 28 bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, BLZ 300 606 01, Stichwort „Dosis Zukunft“ möglich.


Kirsten Sucker-Sket


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