Wundversorgung

Erste Hilfe bei kleinen Wunden

12.12.2013, 17:08 Uhr


Wunden und Verletzungen sind nicht nur im Sommer ein Thema in der Apotheke. Schlagen Fahrradfahrer bei Glatteis auf den Asphalt, ist schnell ein Knie aufgeschürft. Was tun?

Das Ziel jeder Wundbehandlung ist es, eine Infektion zu verhindern sowie die Wundheilung zu unterstützen und zu beschleunigen. So kann sich das Gewebe schnell belastungsstabil verschließen, eine möglichst nur kleine und ästhetisch akzeptable Narbe bleibt zurück. An erster Stelle der Wundversorgung steht die Reinigung und Desinfektion der verletzten Haut. Nach Entfernung von Schmutzpartikeln und Keimen kann eine saubere Wunde ohne Komplikationen abheilen. Der nächste Schritt der Wundversorgung nach der richtigen Desinfektion ist der Schutz der Wunde durch eine geeignete Wundauflage, die eine feuchte Wundumgebung ermöglicht und den Heilungsprozess optimiert. Wie klinische Studien belegen, sorgt die moderne feuchte Wundversorgung bei konsequenter Anwendung für eine schnellere und komplikationsarme Abheilung. Das Risiko der Narbenbildung wird reduziert, da die Zellen optimale Bedingungen für einen raschen und problemlosen Wundverschluss erhalten. Neben dieser feuchten Wundversorgung hat aber auch die trockene Wundbehandlung nach wie vor ihre Berechtigung, vor allem bei der Akutversorgung kleiner, ­unkomplizierter Alltagsverletzungen. Ist man mit einem Allround-Pflaster für alle Wunden gut beraten? Sicherlich nicht, auch wenn die sogenannten Universalpflaster diese Schlussfolgerung nahelegen. Abhängig von der Art und dem Körperteil, an dem sich die Verletzung befindet, stehen dank einer umfangreichen Produktpalette an Wundverbänden unterschiedliche Pflasterlösungen zur Verfügung. Zur richtigen Abdeckung der Wunde sind die Pflaster in verschiedenen Formen, Größen, in unterschiedlichem Material oder mit variierenden Klebeeigenschaften erhältlich, als Strips oder als Meterware zum Abschneiden.
Die Narbenbildung zu verhindern ist bei größeren Wunden kaum möglich. Aber um zumindest das Risiko zu reduzieren, können Pflaster mit dem Prinzip der feuchten Wundheilung angewendet werden. Welche Narbenpflaster und Silikon-Gelfolien zur Behandlung junger, aber auch bereits länger bestehender Narben zur Verfügung stehen, lesen Sie in der aktuellen DAZ: Erste Hilfe bei kleinen Wunden: Damit Bagatellwunden keine großen Spuren hinterlassen.


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