1. Quartal 2013

Stada legt in Osteuropa und bei Marken zu

Bad Vilbel - 07.05.2013, 11:43 Uhr


Stada hat das erste Quartal dank gut laufender Geschäfte in Osteuropa mit einem Gewinnanstieg abgeschlossen. Der Konzernumsatz erhöhte sich um acht Prozent auf 477 Millionen Euro. In Deutschland stagnierte der Umsatz dagegen ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Das Unternehmen führt dies auf die schwierigen Rahmenbedingungen im deutschen Generika-Markt zurück.

Insgesamt legte der Konzern deutlich im Bereich der Markenprodukte zu: Im 1. Quartal verzeichnete das Kernsegment einen Umsatzanstieg von 21 Prozent auf 163,1 Millionen Euro. Während die Markenprodukte damit 34,2 Prozent zum Konzernumsatz (1-3/2012: 30,5 %) beisteuerten, trugen die Generika nur noch 64,1 Prozent (1-3/2012: 67,5 %) bei. Ihr Umsatz legte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um zwei Prozent auf 305,7 Millionen Euro zu.

Die vier STADA-Marktregionen verzeichneten im Berichtszeitraum unterschiedliche Entwicklungen. Während sich der Umsatz in Zentraleuropa reduzierte (-4 % auf 199,1 Mio. Euro), konnte der Umsatz in Osteuropa signifikant gesteigert werden (+33 % auf 135,7 Mio. Euro). In der Marktregion Deutschland lag der Umsatz mit 126 Millionen Euro knapp unterhalb des Werts des entsprechenden Vorjahresquartals (127,4 Mio. Euro). Grund dafür sind laut Stada der weiterhin hohe Margendruck durch Rabattverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen.

Unter dem Strich stieg der ausgewiesene Konzerngewinn um 80 Prozent auf 34,9 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) legte um sieben Prozent auf 98,5 Millionen Euro zu. Finanzvorstand Helmut Kraft äußerte sich erfreut über die finanzielle Entwicklung: „Mit dem erreichten Profitabilitätsniveau im 1. Quartal 2013 sind wir sehr zufrieden.“ Der Vorstand bekräftigte die zu Jahresbeginn gemachte Prognose für die künftige Entwicklung des Konzerns: Er geht von einem weiteren Wachstum von Umsatz und Ertrag aus.


Juliane Ziegler


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