Notdienst Westfalen-Lippe

CDU-Senioren sammelten 250 Protest-Unterschriften

Castrop-Rauxel - 22.04.2013, 09:37 Uhr


250 Protest-Unterschriften gegen die Nacht- und Notdienstregelung des Kammerbezirks Westfalen-Lippe haben am vergangenen Samstag die CDU-Senioren auf dem Marktplatz von Castrop-Rauxel gesammelt. Aber der Unmut in der Bevölkerung sei noch deutlich größer, bewertet der Vorsitzende der Senioren-Union Recklinghausen, Helge Benda, die Stimmung.

In der Bevölkerung gebe es einen „großen schweigenden Unwillen“ gegen den Notdienstplan der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Viele Gespräche mit Bürgern hätten am Samstag ergeben, dass die Patienten unzufrieden seien mit der Ausdünnung des Notdienstes. Benda: „Eltern wie Ältere beklagen zu weite Wege zur nächsten Notdienst-Apotheke. Die Bürger sind der Meinung, dass es eine Änderung geben muss.“

Viele wünschten sich die alte Regelung mit 95 Notdienstkreisen zurück, so Benda. Darauf müsse man nicht bestehen, „aber eine Änderung ist notwendig.“ Die CDU-Senioren wollen ihren Protest daher  fortsetzen am kommenden Wochenende auf Wochenmärkten in der Ruhrgebietsregion. Noch in dieser Woche will Benda zudem das Gespräch mit der Apothekerkammer Westfalen-Lippe suchen. Ein Fax aus der Geschäftsstelle der Kammer vom vergangenen Freitag stimmt den Vorsitzenden der Senioren-Union Recklinghausen vorsichtig optimistisch. Über den Inhalt will Benda nichts verraten. Nur soviel: „Ich habe eine leise Hoffnung. Wir sind einer Einigung mit der Kammer einen Schritt näher gekommen.“


Lothar Klein


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