PharmNet

Infos über Klinische Studien im Netz

Berlin - 03.12.2012, 16:49 Uhr


Das Internetportal PharmNet.Bund ist erweitert worden: Ab sofort sind hier kostenfrei Informationen über in Deutschland genehmigte klinische Arzneimittelprüfungen zu finden. Gesundheitsminister Bahr freut sich über die neue Datenbank: „Damit stellen wir Transparenz her für Ärzte, Patienten und andere interessierte Bürger.“

Wie das Bundesgesundheitsministerium und das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) heute mitteilten, enthält die Datenbank umfangreiche Datensätze zu klinischen Prüfungen ab August 2004. Dazu gehören unter anderem Informationen über den Sponsor, das Studiendesign, die zu prüfenden und geprüften Arzneimittel, die Anwendungsgebiete, Ziele und Prüfungsphasen sowie die Personen, die in die Prüfung eingeschlossen werden sollen. Dabei kann in der Datenbank gezielt nach bestimmten Aspekten, Studienphasen, Diagnostik oder Arzneimitteln gesucht werden. Voraussichtlich Anfang 2013 sollen auch die Ergebnisberichte von vielen klinischen Prüfungen in der Datenbank zu finden sein.

Die Webseite PharmNet.Bund ist bereits seit einigen Jahren im Aufbau. Schon seit 2007 können hier interessierte Bürger zu in Deutschland verkehrsfähigen Medikamenten kostenfrei recherchieren. Ziel ist, ein integriertes Arzneimittel-Informationssystem zu schaffen, das die bundesweit vorliegenden amtlichen Daten über zugelassene Arzneimittel in Deutschland zentral zur Verfügung stellt. Die Plattform soll Patienten, Ärzten und Apothekern Gelegenheit zur zuverlässigen Recherche bieten. Aber auch Behörden und pharmazeutischer Industrie soll sie die Arbeit erleichtern.


Kirsten Sucker-Sket


Das könnte Sie auch interessieren

Präklinische und klinische Prüfung, 2. Teil

Arzneimittelentwicklung

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

BfArM macht Datenbank öffentlich zugänglich

ADG-Schnittstelle zur Scholz Datenbank

Für mehr AMTS

Ergebnisberichte zu klinischen Prüfungen

Vogler beklagt Missachtung geltenden Rechts

Europäische Arzneimittelagentur

Nebenwirkungen gehen online