ABDA-Wahl

Kammer Hamburg pro Friedemann Schmidt

Berlin - 15.10.2012, 15:13 Uhr


Als Kandidat für die Wahl zum ABDA-Präsidenten Anfang Dezember erhält Sachsens Kammerpräsident jetzt erste offene Unterstützung aus Norddeutschland: Kai-Peter Siemsen, Präsident der Apothekerkammer Hamburg, begrüßt ausdrücklich die Kandidatur von Friedemann Schmidt für das ABDA-Präsidentenamt.

Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt hält eine Aussage zur öffentlich angekündigten Kandidatur für unpassend. Dagegen löst Schmidts Kandidatur an der Waterkant geradezu Euphorie aus: „Schmidt ist ein nicht nur in der Berufspolitik erfahrener Apotheker, der großes Vertrauen in der Apothekerschaft genießt. Mit Friedemann Schmidt an der Spitze wird das große Schiff ‚ABDA‘ auch in stürmischen Zeiten und rauer See alle Mann an Bord sicher in die Zukunft führen. Seine Erfahrung, seine ruhige, sachliche Art, aber auch klare Sprache, sein Ziel, gemeinsam etwas zu erreichen, und nicht zuletzt seine Medienerfahrung werden gefragte Eigenschaften sein, um den Berufsstand nach vorne zu bringen. Die Hamburger Kollegen freuen sich über dieses Engagement.“

Andere ABDA-Mitgliedsorganisationen behandeln die Präsidentenwahl anders: Der Apothekerverband Hessen wollte sich dazu ebenso nicht äußern wie die Apothekerkammer Niedersachsen und die Kammer Berlin. Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt teilte mit, dass die Wahl des ABDA-Präsidenten entsprechend der Satzung der ABDA geheim erfolge: „Wir sehen uns daher nicht in der Lage, Ihnen auf Ihre Anfrage eine Antwort zu geben, da ansonsten die von den ABDA-Mitgliedsorganisationen in der Satzung festgelegte geheime Wahl ad absurdum geführt würde.“  


Lothar Klein