Jahrestagung House of Pharma

Pharmastandort Deutschland im internationalen Wettbewerb

Frankfurt/Main - 15.08.2012, 12:52 Uhr


Welche Perspektiven hat die Pharmaindustrie, die rund 45 Milliarden Euro im Jahr umsetzt, in Deutschland im Zeitalter der Globalisierung? Die 1. Jahrestagung des House of Pharma bietet Entscheidungsträgern der Pharmaindustrie sowie Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Verbänden eine Plattform zum Meinungsaustausch zu diesen für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland wichtigen Fragestellungen.

Von der „Apotheke der Welt“ zum Importeur von Arzneimittelinnovationen? Welche Perspektiven hat die Pharmaindustrie, die rund 45 Mrd. Euro im Jahr umsetzt, in Deutschland im Zeitalter der Globalisierung? Wie muss die Branche auf die sich ändernden politischen Rahmenbedingungen im Gesundheitsmarkt einerseits und auf die zunehmende Innovationslücke andererseits reagieren, und wie stellt sie sich mit Blick auf die verstärkten Konzentrationsprozesse weltweit auf? Die Jahrestagung House of Pharma wird sich am 17./18. September in Frankfurt/Main mit diesen Fragen befassen.

Hochkarätige Referenten aus Politik, Industrie und Wissenschaft werden zu diesen Fragen Stellung nehmen.

Das House of Pharma verfolgt das Ziel einer übergreifenden und interdisziplinären Positionierung des Bereichs Pharma als Schwerpunkt- und Kompetenzcluster in der Region Frankfurt/Rhein-Main und als Inkubator der Arzneimittelforschung in Deutschland. Es will die Entwicklung, Integration und Anwendung von Wissen in der biomedizinischen Forschung fördern und die gemeinsamen Bemühungen von Wirtschaft und Wissenschaft zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Arzneimittelforschung in Deutschland koordinieren. Dafür will es die Stakeholder und Expertisen des in Deutschland einmaligen Pharma-Clusters Rhein-Main unter einem Dach zusammenführen:

- Geplantes Fraunhofer-Institut für anwendungsorientierte Arzneimittelforschung
- Zentren, Institute, Kliniken und Forschungsverbünde der Goethe-Universität
- Nachfrageorientierte Ausbildungsprogramme
- Außeruniversitäre Partner (Unternehmen, Verbände, Netzwerke)

Wie Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz im Vorwort zum Programm betont, sollen diese Synergien genutzt werden, um einen Beitrag zur internationalen Themenführerschaft Deutschlands in der translationalen Forschung zu leisten und die Innovationslücke in der Arzneimittelentwicklung zu schließen. Es ist das erklärte Ziel, so Schubert-Zsilavecz, durch diese Initiative und die damit verbundene Stärkung des Innovationsstandortes Deutschland, der Allokation von F&E-Projekten entgegenzuwirken. Nationale und internationale Pharmaunternehmen sollen wieder verstärkt Ausgaben und Investitionen am Standort Deutschland tätigen. Durch die nachhaltige Sicherung und den Ausbau des Wissens- und Wirtschaftsstandortes Hessen dürften zudem die Bedingungen für Erfolg versprechende Existenzgründungen und neue Arbeitsplätze gefördert werden. Es werden positive Impulse auch für branchenverwandte Wirtschaftszweige, z. B. Medizintechnik und Biotechnologie, und eine volkswirtschaftliche Hebelwirkung durch die starke Vernetzung der Pharmabranche erwartet.  

Veranstaltungsort ist die Goethe-Universität, Campus Westend, Casinogebäude, Grüneburgplatz 1,  60323 Frankfurt am Main  

Der Eintritt ist kostenlos, Voranmeldung (Registrierung) erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Peter Ditzel


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