Arzneimittelausgaben im Juni

6,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat

Berlin - 31.07.2012, 15:15 Uhr


Im Vergleich zum Juni 2011 sind die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel im Juni 2012 um 6,3 Prozent gestiegen. Sie lagen nach Meldung des Deutschen Apothekerverbands (DAV) bei 2,3 Milliarden Euro.

Während die Rezeptzahlen im ersten Halbjahr 2012 um 0,6 Prozent zunahmen, ergab sich im gleichen Zeitraum bei den Impfstoffen ein durchschnittlicher Rückgang um 1,8 Prozent. Insgesamt erhöhten sich jedoch die GKV-Arzneimittelausgaben im ersten Halbjahr 2012 um 3,4 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro, wobei der „Arbeitstageeffekt“ laut DAV dabei keine Rolle spielte, denn im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 gab es keine Abweichungen.

Die Zahlen werden aufgrund der Daten der Apothekenrechenzentren bestimmt. Ausgewertet werden die effektiven GKV-Zahlungen an die Apotheken – inklusive Mehrwertsteuer, aber nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge sowie der Patientenzuzahlungen. Unberücksichtigt bleiben hingegen die Einsparungen der GKV durch Rabattverträge. Im Jahr 2011 waren dies circa 1,6 Milliarden Euro.


DAV/Juliane Ziegler


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