Mit Sartanen den Bluthochdruck gezielt angreifen

Hypertonie richtig behandeln mit Candesartan

12.07.2012, 10:00 Uhr


Der Bluthochdruck (Hypertonie) gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland und kann damit zurecht als Volkskrankheit bezeichnet werden. Mit Sartanen steht heute eine Gruppe wirksamer Antihypertensiva zur Verfügung, die darüber hinaus weniger Nebenwirkungen haben als ACE-Hemmer. (Pflichttext anzeigen)

Bei Sartanen handelt es sich um Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten. Vereinfacht bedeutet Angiotensin „Gefäßverenger“ (Vasokonstriktor). Die hauptsächliche blutdrucksteigernde Wirkung entsteht durch Stimulation der AT1-Rezeptoren. Diese bewirkt einerseits ein direktes Zusammenziehen der Gefäßmuskeln und damit eine Gefäßverengung, andererseits eine Ausschüttung des Hormons Aldosteron in der Nebennierenrinde, durch das wiederum in der Niere Natriumionen zurückgewonnen werden. Dadurch wird das Blutvolumen vergrößert und der Blutdruck gesteigert.

Sartane blockieren diesen Mechanismus, erreichen eine Gefäßentspannung oder –erweiterung und entlasten das Herz. Candesartan weist eine hohe Rezeptorbindungsfähigkeit von mehr als 24 Stunden auf. Sartane wirken selektiv, indem Sie an der Reaktionskaskade des Renin-Angiotensin Systems weiter hinten angreifen und damit weniger Nebenwirkungen als die ACE-Hemmer haben. Vor allem tritt der für ACE-Hemmer typische Reizhusten seltener auf. Auch unspezifische Begleitreaktionen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder gastrointestinale Symptome sind selten.

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