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Erweitertes Preismoratorium

NARZ weist Kohlpharma-Vorwürfe zurück

Berlin - 10.03.2012, 09:08 Uhr

Das Norddeutsche Apotheken-Rechenzentrum (NARZ) hat die von Kohlpharma erhobenen Vorwürfe mangelnder Kooperationsbereitschaft bei der Nachverrechnung von Herstellerrabatten aus dem erweiterten Preismoratorium energisch zurückgewiesen.

Kohlpharma und MTK-Pharma beabsichtigten, mit den entsprechenden Kassendaten ihre vermeintlichen Ansprüche direkt gegenüber den Kassen geltend zu machen. „Vor diesem Hintergrund und zur Abwendung einer Aufrechnung durch Kohlpharma mit der Herstellerabschlagsrechnung des NARZ teilte das Rechenzentrum dem Importeur bereits Ende Februar 2012 schriftlich mit, dass die notwendigen Zusatzdaten geliefert werden.“ NARZ versende diese Daten erstmalig mit der Februar-Abrechnung und danach auch für die zurückliegenden Monate. „Trotz dieser Ankündigung verrechneten Kohlpharma und MTK-Pharma ihre möglichen Gegenansprüche mit den Herstellerrabattforderungen der dem NARZ angeschlossenen Apotheken“, so das Norddeutsche Apotheken-Rechenzentrum weiter.

Dr. Jörn Graue zu DAZ.online: „Da verwundert es schon sehr, dass Kohlpharma und MTK-Pharma trotz angekündigter Datenlieferung des NARZ - ohne Verjährungsnot - die Herstellerabschlagsrechnung der Apotheken im Wege der Aufrechnung kürzen und damit eine mögliche Belastung ihrer Apothekenkunden billigend in Kauf nehmen."


Lothar Klein


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