Welt-AIDS-Tag

HIV und AIDS - eine Bestandsaufnahme

01.12.2011, 11:00 Uhr


30 Jahre nach Beginn der HIV-Epidemie haben HIV-Infektionen ihren Schrecken immer noch nicht verloren. Die Hoffnung, mithilfe eines Impfstoffs

Dr. Ilse Zündorf und Prof. Dr. Theo Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität Frankfurt erklären in der aktuellen Ausgabe der Deutschen Apotheker Zeitung, warum die Entwicklung eines HIV-Impfstoffs so schwierig ist und welche Strategien dennoch zum Erfolg führen könnten. Sie geben die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann wirklich einmal ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung stehen könnte.
Solange konzentrieren sich alle Bemühungen auf die Prävention und Therapie. Und gerade in der medikamentösen Behandlung sind in der Tat große Fortschritte erzielt worden, wie Prof. Dr.  Norbert H. Brockmeyer von der Ruhr-Universität Bochum in seinem Beitrag „HIV-Therapie - wo stehen wir?“ deutlich macht. Er ist davon überzeugt, dass bei rechtzeitiger Diagnose und optimaler Behandlung ein heute 20-jähriger HIV-­Infizierter durchaus 70 Jahre alt werden kann.
Daraus erwachsen jedoch neue Herausforderungen. Begleiterkrankungen und Risikofaktoren rücken in den Fokus. Sie können sich unter anderem aus der antiretroviralen Therapie ergeben und eine spezifische Ernährungstherapie erforderlich machen. Der Diplom-Ökotrophologe Christof Meinhold hat sich auf solche Fragestellungen spezialisiert und gibt in der Deutschen Apotheker Zeitung Einblick in seine tägliche Praxis.

Die Beiträge im Einzelnen:

Zündorf I, Dingermann T: HIV-Impfstoffentwicklung: Probleme und Erfolgschancen. DAZ 2011, Nr. 48, S. 65 – 75

Brockmeyer NH: HIV-Therpie: Wo stehen wir? DAZ 2011, Nr. 48, S. 78 - 81

Meinhold C: HIVund Ernährung – eine Herausforderung. DAZ 2011, Nr. 48, S. 82 - 92


Dr. Doris Uhl


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