Probleme mit Pulmicort Turbohaler

Graue: Lösung zeichnet sich ab

Berlin - 15.06.2011, 14:14 Uhr


Bei einem kurzfristig angesetzten Gespräch haben heute der Hamburger Apothekerverein und der Arzneimittelhersteller Astra Zeneca versucht, die Probleme bei der Belieferung mit dem Antiasthmatikum Pulmicort Turbohaler zu lösen.

Es gehe darum, Graumarktexporte aus Deutschland in Länder mit höheren Gewinnspannen zu verhindern und damit aufgetretene Lieferengpässe im Inland zu vermeiden, sagte Graue. Beim heutigen Gespräch seien Möglichkeiten erörtert worden, die Lieferwege des Antiasthmatikums Pulmicort Turbohaler nachvollziehbar zu machen, „ohne die Gesetzes des freien Warenverkehrs zu verletzen“. Alle Anstrengungen dienten der Wiederherstellung der ordnungsgemäßen Versorgung der Patienten in Deutschland. Derzeit werde laut Graue ein „erheblicher Teil der für den deutschen Markt bestimmten Menge ins Ausland exportiert.“ Das müsse unterbunden werden.

Vergangenen Freitag hatte Astra Zeneca auf Initiative von Dr. Jörn Graue darauf verzichtet, weiterhin von den Apotheken geschwärzte Rezepte für die Belieferung mit dem Antiasthmatikum Pulmicort Turbohaler zu verlangen. Apotheken hatten sich darüber beklagt, dass sie bei Direktbelieferung auf diese Weise ihren Bedarf geltend machen mussten. In Kürze soll eine Lösung für die Lieferprobleme mit dem Antiasthmatikum Pulmicort Turbohaler präsentiert werden. Derzeit werden laut Graue die rechtlichen Fragen einer Codierung der Packungen geklärt.


Lothar Klein


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