Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung

Neuer Schub für deutsche Spitzenforschung

14.06.2011, 15:45 Uhr


Bundesministerin Annette Schavan hat am 9. Juni 2011 in Berlin vier neue Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) offiziell vorgestellt. Sie sollen optimale Bedingungen für den Kampf gegen die großen Volkskrankheiten schaffen.

Zwei Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung arbeiten bereits seit 2009: das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD).

Nun kommen vier weitere Zentren hinzu: das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) und das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK).

"Der Dreh- und Angelpunkt ist die enge Zusammenarbeit unter den Akteuren", erklärte die Ministerin. So sollen mit den Zentren der Gesundheitsforschung die Grenzen zwischen präklinischer und klinischer Forschung überwunden und die universitäre und außeruniversitäre Forschung enger vernetzt werden. Dies schließt auch die enge Einbindung von Unternehmen ein. "Fächer- und Institutsgrenzen spielen keine Rolle mehr", sagte Schavan.

In den Zentren sollen die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus insgesamt mehr als 120 universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen an 39 Standorten zusammengeführt werden. Die Deutschen Zentren haben international bereits großes Interesse geweckt und haben das Potenzial, Deutschland in Europa, vielleicht sogar weltweit, an die Spitze der Gesundheitsforschung zu führen, so hofft die Ministerin.


Dr. Helga Blasius/DAZ


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