ApoBank ordnet Vorstand

Eckhard Lüdering wird Risikovorstand

Berlin - 11.04.2011, 14:00 Uhr


Die Deutschen Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) hat den Umbau des Vorstandes als Folge der Licon-Immobilien-Affäre jetzt abgeschossen: Eckhard Lüdering (50) wurde neu in den Vorstand berufen und wird die Ressorts Risiko und Bankbetrieb verantworten. Der Aufsichtsrat hat der Berufung bereits zugestimmt.

Lüdering arbeitet bereits seit dem Januar 2000 in der ApoBank und leitet seit Ende des vergangenen Jahres das Ressort Risiko. In seiner bisherigen Tätigkeit trug Lüdering nach Angaben der ApoBank maßgebend dazu bei, dass die Bank nur sehr unterdurchschnittliche Ausfallquoten im Kreditgeschäft aufweist.

Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat den Vorstand beauftragt, Ulrich Sommer (49), der aktuellals Bereichsvorstand das Ressort Standesorganisationen, Großkunden und Märkte leitet, zu ermöglichen, die Geschäftsleiterbefugnis gemäß § 33 Kreditwesengesetz (Banklizenz) zu erlangen. Dies ist Voraussetzung, um nach zwei Jahren zum ordentlichen Vorstandsmitglied berufen werden zu können.

Wie bereits berichtet, wurde Harald Felzen im Februar in den Vorstand des Düsseldorfer Instituts berufen. Harald Felzen (46), der zum 1. Juli 2011 zur ApoBank wechseln soll, wird für das Privatkundengeschäft verantwortlich sein.

Mit Abschluss der Neuaufstellung trennt sich die ApoBank wieder von Bernd Span, der im vergangenen November den Vorstand auf dem Höhepunkt der Licon-Krise kurzfristig ergänzt hatte, um den aufsichtsrechtlichen Vorgaben zu genügen. „Der Bank ist es früher als vorgesehen gelungen, den Vorstand der Bank umfassend und mit langfristiger Perspektive neu zu besetzen, wodurch sich die kurzfristig realisierte Interimstätigkeit von Herrn Span schneller als vorgesehen erledigte. Die Bank dankt Herrn Span herzlich für die tatkräftige Unterstützung in einer für die Bank nicht einfachen Zeit“, heißt es in einer Erklärung der ApoBank.


Lothar Klein