PKV-Versicherte sparen

Immer mehr Privatpatienten nehmen Generika

Berlin - 07.04.2011, 10:57 Uhr


Immer mehr Privatpatienten meiden Originalpräparate und greifen in der Apotheke zu preiswerteren Generika. Nach einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) sinkt dadurch der Kostenunterschied zwischen PKV- und Kassenpatienten pro verschreibungspflichtiges Medikament auf nur noch 12 Euro.

Immer mehr Privatpatienten verhielten sich kostenbewusster und entschieden sich für wirkungsgleiche, aber preisgünstigere Generika, schreibt das WIP. Dadurch habe sich der Kostenunterschied pro Arzneimittel-Verordnung zwischen PKV und GKV im Vergleich zu den Vorjahren verringert. Er betrug im Jahr 2008 noch 13,50 Euro und im Jahr 2007 noch 14,51 Euro.

Die Hauptursache für den Rückgang des Kostenunterschiedes ist der zunehmende Anteil an Generika in der privaten Krankenversicherung. Die Generikaquote in der PKV lag auf dem generikafähigen Markt im Jahr 2009 bei 55,2 Prozent und damit um 3,8 Prozentpunkte höher als im Jahr 2008 und 8,8 Prozentpunkte höher als 2007. In der GKV beträgt die Generikaquote knapp 90 Prozent.

Privatversicherte können dagegen entsprechend ihren Wünschen entweder ein preisgünstiges Generikum oder das Originalpräparat erhalten.


Lothar Klein


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