Neue AOK Plus zum 1. Januar 2011

AOK-Fusion in Sachsen, Thüringen und Hessen

Weimar - 28.06.2010, 09:25 Uhr


Die AOK-Gemeinschaft setzt weiter auf Zusammenschlüsse: Die bereits seit Anfang 2008 zur AOK Plus fusionierten Ortskrankenkassen in Thüringen und Sachsen wollen nun auch Hessen mit unter ihr Dach nehmen. Am 25. Juni beschlossen die Verwaltungsräte beider Kassen eine Fusion zum 1. Januar 2011.

Mit etwa 4,2 Millionen Versicherten werde die neue AOK Plus die viertgrößte deutsche Krankenkasse sein, teilten die Verwaltungsräte mit. Ihr Hauptsitz wird Dresden sein, weitere Hauptstandorte werde es in Erfurt und Bad Homburg geben. Das dichte Filialnetz soll in den drei Bundesländern erhalten bleiben. Repräsentiert wird die neue AOK durch einen dreiköpfigen Vorstand: Rolf Steinbronn als Vorsitzender, Fritz Müller als zweiter Vorsitzender und Frank Storsberg als Mitglied des Vorstandes.

„Dieser Zusammenschluss kann die Gesundheitskasse in allen drei Bundesländern weiter stabilisieren und uns viele Vorteile sichern“, erklärte Viktor Bernecker, Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK Plus. Aufgrund der stabilen Finanzlage beider Kassen könne man ohne Zusatzbeitrag ins Jahr 2011 gehen. Herbert Schneider, Verwaltungsrat-Vorsitzender der AOK Hessen, kündigte neue Versorgungsangebote für die Versicherten an: Durch die Bündelung von Kompetenzen werden man in allen drei Bundesländern attraktive Wahltarife, Modellvorhaben und integrierte Versorgungsverträge für die Versicherten bereitstellen können. Damit diese ehrgeizigen Vorhaben ohne Anfangsschwierigkeiten ab Januar 2011 in Sachsen, Thüringen und Hessen reibungslos starten können, gelte es nun, Strukturen und Geschäftsabläufe zu präzisieren.


Kirsten Sucker-Sket