Gesundheitskonzern

Fresenius expandiert bei Generika

26.02.2010, 11:16 Uhr


Die Fresenius SE steigerte ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro und erzielte einen Gewinn von 514 Millionen Euro. Das Wachstum soll sich in diesem Jahr

Der Unternehmensbereich Fresenius Medical Care trug 57% zum Umsatz bei. Er ist der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen und dürfte dem Konzern auch in Zukunft sichere Umsatzsteigerungen und Gewinne bescheren. Überproportional will der Konzern jedoch in seinen anderen Sparten zulegen.

Der Unternehmensbereich Fresenius Kabi, der auf intravenöse Generika spezialisiert ist, steigerte seinen Umsatz um 24 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro, was überwiegend durch die Übernahme des amerikanischen Generikaherstellers APP Pharmaceuticals bedingt ist. Der recht kostspielige Zukauf soll sich nicht zuletzt dadurch auszahlen, dass er den Kabi-Präparaten den Zugang zum amerikanischen Markt erleichtert.

Die Krankenhauskette Fresenius Helios hatte einen Anteil von 17 Prozent am Umsatz des Konzerns und erwirtschaftete in diesem schwierigen Unternehmensbereich einen beachtlichen Gewinn von 107 Millionen Euro.

Quelle:

www.fresenius.de/internet/fag/de/faginpub.nsf/Content/P-Info+2010+02+24a


Dr. Wolfgang Caesar