Wahl 2009

Umfragen: Kann Schwarz-Gelb den Vorsprung halten?

Berlin - 21.09.2009, 12:47 Uhr


Nur noch wenige Tage, dann löst sich die Spannung auf und wir wissen, wie gut oder schlecht die Prognosen und Umfragen das Wahlergebnis vorhersagen konnten.

Hier lässt sich feststellen, dass die SPD in den Umfragen deutlich aufholt und das Rennen noch einmal spannend macht. Ob der bisherige Vorsprung für Schwarz-Gelb reicht und bis zum Wahlsonntag gerettet werden kann, ist damit weiterhin unklar.  

Auf „www.election.de“ wird die Stärke der beiden politischen Lager verglichen: So steht es bei Forsa 49 zu 45 Prozent für Schwarz-Gelb, die Forschungsgruppe Wahlen sieht ein 49 zu 46 und Infratest-dimap sagt 49 zu 47 Prozent voraus. Dagegen meldet Emnid einen Gleichstand von 48 zu 48 Prozent. Damit ist im Rahmen der statistischen Schwankungsbreite das Wahlergebnis praktisch nicht vorherzusagen, entscheidend wird auch die Wählermobilisierung sein. Vor der Bundestagswahl 2005 hatte zum selben Zeitpunkt nur mehr Forsa eine schwarz-gelbe Mehrheit gesehen. Allerdings waren sich alle Institute einig, dass die Union mit 41 bis 42 Prozent klar stärkste Kraft wird. Tatsächlich waren es am Wahlabend dann 35,2 Prozent und die SPD landete mit 34,2 Prozent nur knapp dahinter.


Peter Ditzel


Das könnte Sie auch interessieren

Wahldebakel für FDP – Grüne schneiden schlecht ab – SDP ringt mit Großer Koalition

Merkel allein im bürgerlichen Haus

Bundestagswahlkampf

Streit um „kleine Prämie“

Forsa-Umfrage: In den meisten Betrieben gibt es zahlreiche Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Daten

Apotheker haben wenig Angst vor Cyberkriminalität

Ketten-Aussicht und keine Lust auf die Offizin

Apotheker gehen vom Untergang des eigenen Systems aus

Gesundheitsmonitor

Gut versorgt mit Homöopathie

Landtagswahl in Sachsen

Zäsur für politische Landschaft