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extra-schutz gegen LUFTGetragene viren

Galenik war große Herausforderung

10.12.2021, 02:00 Uhr


Unser ganzes Wissen zur Entwicklung von Nasensprays steckt in Bentrio. Es hilft, luftgetragene Viren, wie SARS-CoV-2 und Influenza, dort einzufangen, wo sie in den Organismus eintreten. 

Welche Herausforderungen bei der Entwicklung des Nasensprays zu bewältigen waren und warum Bentonit ein Schlüsselelement ist, erklärt Fabio Fais, MSc. Er ist Leiter der technischen Entwicklung bei Altamira Medica und gewährt Einblicke in ein spannendes Projekt.

Unser Ziel war ehrgeizig: Wir wollten das beste Spray entwickeln, um die Nase zu schützen und ihre natürlichen Funktionen zur Abwehr vor schädlichen Partikeln zu unterstützen. Es sollte als Prophylaxe dienen und im Falle einer Infektion auch als Linderungsmaßnahme einsetzbar sein. Zudem sollte die Formulierung sehr gut verträglich, frei von medizinischen Inhaltsstoffen sowie frei von Konservierungsstoffen und frei von Antihistaminika sein. Benutzern und Benutzerinnen sollte ein Nasenspray zur Seite gestellt werden, das einfach in der Handhabung ist, praktisch und erschwinglich.

Hohe Viruslast erfordert intelligentes Konzept

Aus wissenschaftlicher Sicht war bekannt, dass schwere COVID-19-Fälle eine 60-fach höhere Viruslast in der Nase aufweisen als Menschen mit einer mäßigen Infektion. Unsere Aufgabe bestand also darin, ein intelligentes Konzept anzuwenden, mit dem es gelingt, diese große Menge an schädlichen Partikeln zu bekämpfen.

Schon bald stießen wir auf das bewährte Bentonit. Aufgrund seiner Struktur verhält es sich wie ein mineralischer Schwamm. Durch seine große Menge an Plättchen bildet ein Gramm Bentonit eine innere Oberfläche von 20 bis 70 Quadratmetern.1

Bentonit wirkt wie ein Klettverschluss

Wozu diese außergewöhnliche Oberfläche nützlich ist? Viruspartikel und Allergene sind geladene Teilchen, die sich nicht aussuchen können, wohin sie gehen, sondern von der Luft oder der Flüssigkeit, in der sie schweben, transportiert werden. Werden diese Partikel abgefangen, können sie keinen Schaden anrichten. Bentonit in der technologischen Formulierung von Bentrio ist ein Schlüsselbestandteil, das Partikel anzieht, egal ob es sich um Viren oder Allergene handelt. Bentonit wirkt wie eine beeindruckende Anzahl an Klettverschlussscheiben, an denen Viren und Allergene wie Tennisbälle haften bleiben.
Bentrio verfolgt die Bekämpfung von Virusinfektionen dadurch zweifach: 
1) Es begrenzt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion genau dort, wo sie am wahrscheinlichsten auftritt, nämlich im Nasenepithel
2) Es bremst im Falle einer Infektion das schnelle Wachstum der Viruslast in den oberen Atemwegen

Dank thixotroper Formulierung wird Bentonit sprühfähig 

Die Herausforderung war dann: Wie gelangt das Mineral auf die Nasenschleimhaut, um dort zu bleiben? Die Entwicklung einer thixotropen Formulierung war eine vielversprechende Option in Kombination mit spezifischen Hilfsstoffen, um das Potenzial von Bentonit zu optimieren. Die endgültige Formulierung wurde von einem führenden pharmazeutischen Entwicklungslabor in Deutschland in Zusammenarbeit mit weiteren Labors in ganz Europa entwickelt. Anschließend wurde das Produkt am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover klinisch auf Wirksamkeit und Wirkungsdauer getestet. Letztendlich sind Sicherheit und Wirksamkeit des Nasensprays das Ergebnis einer erfolgreich entwickelten Galenik. 

Über Fabio Fais 

Fabio Fais, MSc, Director Technical Development, leitet die Produktentwicklung und Produktion bei Altamira Medica. Mehr auf www.bentrio.com

                                            Fabio Fais

 

Referenzen: 
1 Kaufhold, S., et al. "N2-BET specific surface area of bentonites." Journal of colloid and interface science 349.1 (2010):  
  275-282. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0021979710005278

 

Pflichttext: 
Bei Virusinfektionen kann es sich um schwere oder lebensbedrohliche Krankheiten handeln. Bentrio ist als Ergänzung zu den üblichen Präventivmaßnahmen gegen Virusinfektionen, wie z.B. persönliche Hygiene oder Verwendung von Schutzmasken, gedacht und ist kein Ersatz für eine Virusimpfung oder medizinische Behandlung.

 

 

Altamira Medica AG
Bahnhofstraße 21
6300 Zug 
Telefon: +41792355890
E-Mail: communications@altamiramedica.com


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