Kompetent beraten in der Corona-Zeit


Die Apotheke: erste Anlaufstelle bei Atemwegsinfekten

22.04.2020, 00:00 Uhr


Während der Corona-Shutdown das öffentliche Leben lahmlegt, fragten mehr Patienten denn je in ihrer Apotheke um Rat.

Wenn derzeit ein Patient in der Apotheke über Husten klagt, läuten alle Alarmglocken. Laut RKI ist Husten mit 52 % das häufigste genannte Symptom von COVID-19-Patienten. Weitere Symptome der Erkrankten sind Abgeschlagenheit, Fieber, seltener Schnupfen und nur in 2 % der Fälle entwickeln Patienten eine Pneumonie.

Bei Verdacht auf COVID-19 raten Apotheken: „Melden Sie sich bei Ihrer zuständigen Corona-Teststelle oder Ihrem Gesundheitsamt, meiden Sie Kontakt zu anderen Menschen und nehmen Sie telefonischen Kontakt mit der zentralen Corona-Praxis Ihrer Region oder Ihrem Hausarzt auf, sobald Sie Atembeschwerden entwickeln.“

Forscher arbeiten fieberhaft an der Entwicklung von Impfstoffen, spezifisch wirkender Arzneimittel oder an dem Einsatz bereits für andere Anwendungen etablierter Medikamente. Verschiedene Ansatzpunkte stehen dabei im Fokus. Einige US-Forscher konzentrieren sich beispielsweise auf den Einsatz Natürlichen Killerzellen, kurz NK-Zellen, als mögliche Therapie.

Bei allen Berichten über Sars-CoV-2 gerät fast in Vergessenheit, dass es eine Reihe weiterer Viren gibt, die eher mild verlaufende Atemwegsinfekte, wie Erkältungen, verursachen. Wie eine Therapie in der Selbstmedikation bei diesen akuten Infektionen der Atemwege aussieht, ist Thema der Serie „Kompetent beraten in der Corona-Zeit“. NK-Zellen spielen auch bei der Abwehr dieser weniger schwerwiegenden, viral bedingten Atemwegsinfekte eine wichtige Rolle. Das bei Erkältungen angewandte Imupret® N ist experimentell in der Lage, die Aktivität der NK-Zellen zu steigern (1) und zudem einen weiteren körpereigenen Abwehrmechanismus zu unterstützen, indem es die Phagozytoseleistung steigert (2).

Auch bei einem unkomplizierten, viral bedingten Atemwegsinfekt ist das häufigste Leitsymptom zu Beginn ein akuter Husten, der allerdings in kurzer Zeit in einen produktiven Husten übergeht. Priorität sollte bei einem akuten Erkältungshusten die Reduktion der Entzündungsreaktion als Ursache der Hustensymptomatik haben. Was Apotheken zur symptomatischen Behandlung eines akuten Erkältungshustens empfehlen können, lesen Sie im nächsten Beitrag dieser Serie.

Nicht nur bei Atemwegsinfekten sind Erreger die Übeltäter. Nisten sich zum Beispiel E.coli in der Blase ein, kann dort eine unangenehme Blasenentzündung entstehen. Hilfreiche Tipps bei diesen Beschwerden werden ebenfalls in der Serie thematisiert.

Sie möchten mehr erfahren? Die Themen der Serie „Kompetent beraten in der Corona-Zeit“ sind:

  1. Die Apotheke: erste Anlaufstelle bei Atemwegsinfekten
  2. Selbstmedikation bei Erkältungen
  3. Selbstmedikation des akuten Hustens
  4. Selbstmedikation bei Rhinosinusitis
  5. Selbstmedikation bei Blasenentzündung
  6. Akute, unkomplizierte Blasenentzündung? Es geht auch ohne Antibiotikum!

Bionorica SE bedankt sich bei allen Mitarbeitern der Apotheken für den unermüdlichen Einsatz in der herausfordernden Pandemie-Zeit!

Quellen:

1)          Wosikowski K. et al., Planta Med (2013), 79-PB48.

2)          Pahl A., Planta Med (2009), 75- PJ200.

 

Pflichttext für Fachanzeigen

Imupret® N Dragees Imupret® N Tropfen

Zusammensetzung:
1 überzogene Tablette enthält an gepulverten Drogen: Eibischwurzel 8 mg, Eichenrinde 4 mg, Kamillenblüten 6 mg, Löwenzahnkraut 4 mg, Schachtelhalmkraut 10 mg, Schafgarbenkraut 4 mg, Walnussblätter 12 mg. Sonstige Bestandteile: Calciumcarbonat, Dextrin, Glucose-Monohydrat, sprühgetrockneter Glucose-Sirup, Kartoffelstärke, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Montanglycolwachs, Povidon (K25, K30), natives Rizinusöl, Schellack, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure (pflanzlich), Sucrose, Talk, Farbstoffe: Indigotin (E 132), Titandioxid (E 171).

100 ml Flüssigkeit enthalten: 100 ml Auszug (1:38) aus 2,6 g einer Mischung von Eibischwurzel, Eichenrinde, Kamillenblüten, Löwenzahnkraut, Schachtelhalmkraut, Schafgarbenkraut und Walnussblätter (4:2:3:4:5:4:4); Ethanol 59 % (V/V). Enthält 19 % (V/V) Alkohol.

Anwendungsgebiete:
Traditionell verwendet bei ersten Anzeichen und während einer Erkältung, z. B. Kratzen im Hals, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Hustenreiz.Hinweis: Imupret® N ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.

Gegenanzeigen: 
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile und bei bekannter Allergie gegen Korbblütler, z.B. Beifuß, Schafgarbe, Chrysantheme, Margerite wegen sogenannter Kreuzreaktionen zu Kamillenblüten. Schwangeren und Stillenden wird die Einnahme nicht empfohlen, da keine Daten zur Anwendung vorliegen.

Dragees: Keine Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Fructose-Intoleranz, Lactase-Mangel, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Imupret® N Dragees nicht einnehmen.
Tropfen: Keine Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren.

Nebenwirkungen: 
Es können allergische Reaktionen (Exanthem, Urticaria, Kreislaufbeschwerden) auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt. Gelegentlich Magen-Darm-Störungen.

Warnhinweise:
Tropfen: Enthält 19 Vol.-% Alkohol.

 

BIONORICA SE 
92308 Neumarkt           

Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH 92308 Neumarkt                            Stand: 06|19


Diesen Artikel teilen:


0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.