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Symptomorientierte Behandlung bei Erkältungsbeschwerden

03.12.2018, 00:05 Uhr


Mit der kalten Jahreszeit steigt auch wieder die Zahl der Erkältungsgeplagten. Dabei werden verschiedene Gründe für die gehäufte Prävalenz vermutet. Man kann jedoch davon ausgehen, dass eine verminderte Durchblutung, die in Folge der Kälte eintritt, den Transport der Immunzellen zu den Schleimhäuten behindert – und damit die Anfälligkeit für Krankheitserreger erhöht. Auch ein zusätzliches Austrocknen der Schleimhäute, etwa bedingt durch die Heizungsluft, lässt Viren leichter eindringen.

Kommt es zu einem Infekt, folgt dieser oftmals einem typischen Verlauf: Da die Krankheitserreger in der Regel über Mund oder Nase in den Körper eindringen, beginnt die Erkältung meist mit Halsbeschwerden. Bereits nach kurzer Zeit folgen Schnupfen, oft entwickelt sich daraus eine Rhinosinusitis. Den Abschluss der sogenannten Erkältungskurve bildet in der Regel Husten. Das eine Erkältung all diese Beschwerden abdeckt, liegt vor allem daran, dass es sich bei den Atemwegen um ein einheitliches System handelt: Es gibt keine Barriere, die Krankheitserreger aufhalten würde – diese können ungehindert wandern.

Die oberen Atemwege und ihre Anforderungen

Doch trotz aller Einheitlichkeit weisen die Atemwege anatomische Unterschiede auf, die letztlich für die Wahl einer geeigneten Therapieoption relevant sind. So kommen in den oberen Atemwegen etwa wesentlich mehr Becherzellen vor als in den unteren. Im Falle eines Infektes erhalten diese vom Entzündungsregulator NFκB den Befehl, vermehrt zähflüssigen Schleim herzustellen. Zusätzlich schwillt das Gewebe an. Die Folge: Eine starke Beeinträchtigung der Nasenatmung sowie ein unangenehmer Druckkopfschmerz. Will man diesen Beschwerden entgegentreten, so ist ein frühzeitiges Eingreifen in den Entzündungsprozess sinnvoll. Eben dies macht Cineol, das als Wirkstoff in den neuen Sinolpan® 200 mg magensaftresistenten Weichkapseln enthalten ist.

So konnte in Untersuchungen in Modellen gezeigt werden, dass Cineol bereits die Aktivierung von NFκB blockiert. In Folge dessen können sich die Becherzellen normalisieren,1 die Entzündung wird gelindert.2 Das führt dazu, dass die Ostien wieder abschwellen, der Schleim abfließt und der Druck in Kopf und Nase gelindert wird. Cineol wird in den Leitlinien zur Therapie der akuten Rhinosinusitis empfohlen.3

Für die Patienten zudem wichtig: Mit seiner Spezial-Kapsel EA 6,8 ist Sinolpan® besonders einnahmefreundlich – und das nicht nur aufgrund dessen, dass die Kapsel klein ist. Sie hat zudem einen magensaftresistenten Polymerüberzug, der sich erst bei einem höheren pH-Wert im Dünndarm auflöst (pH-abhängige Löslichkeit). Anders als bei einigen anderen Produkten kommt es daher auch bei einer längeren Verweildauer im Magen nicht zu einer vorzeitigen Freisetzung des Wirkstoffs aus der Kapsel, was mit einem unangenehmen Aufstoßen verbunden sein kann.

Expertise im Bereich der Atemwege

Für die Behandlung von Schnupfen mit Sinusitis ergänzen die Sinolpan® forte 200 mg magensaftresistente Weichkapseln die Range von Engelhard Arzneimittel optimal: „Damit bauen wir als familiengeführtes Unternehmen nicht nur unsere Expertise im Bereich der Atemwege aus, sondern können auch bedürfnisorientierte Gesundheitsmarken zur Symptomlinderung der unterschiedlichen Erkältungsbeschwerden zur Verfügung stellen“, weiß Dr. Anja Wacker, Director Research and Development bei Engelhard Arzneimittel.

Quellen:

1. Sudhoff, H. et al.; PLoS One 2015, 10 (7), e0133040.
2. Juergens, U. R.; Drug Res (Stuttg) 2014, 64 (12), 638-46.
3. AWMF-Leitlinie “Rhinosinusitis” (2017): www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/017-049_und_053-012l_S2k_Rhinosinusitis_2017-12.pdf


    Sinolpan® 100 mg,  Sinolpan® forte 200 mg, magensaftresistente Weichkapseln

    Wirkstoff: Cineol

    Zusammensetzung: Sinolpan® 100 mg: 1 magensaftresistente Weichkapsel enthält 100 mg Cineol. Sinolpan® forte 200 mg:1 magensaftresistente Weichkapsel enthält 200 mg Cineol. Sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Mittelkettige Triglyceride. Kapselhülle: Gelatine, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer- (1:1)-Dispersion 30% (Ph.Eur.), Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.) (E 420), Phospholipide aus Sojabohnen (E 322), Glycerol 85%, Propylenglycol, Glycerolmonostearat 40-55, Polysorbat 80 (pflanzlich), Natriumdodecylsulfat.

    Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Symptome bei Bronchitis und Erkältungskrankheiten der Atemwege. Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege z.B. der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).

    Gegenanzeigen: Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile, Keuchhusten, Pseudokrupp. Sinolpan® 100 mg: Kinder < 6 Jahre. Sinolpan® forte 200 mg: Kinder < 12 Jahre.

    Nebenwirkungen: Gelegentlich: Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Durchfall). Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Gesichtsödem, Juckreiz, Atemnot, Husten) sowie Schluckbeschwerden. Warnhinweis: Enthält Sorbitol und Phospholipide aus Sojabohnen.

    Stand der Information:  Februar 2018, Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG, 61138 Niederdorfelden,Internet: www.engelhard.de


    Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG
    Herzbergstraße 3 
    D-61138 Niederdorfelden 


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