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Einführung der Telematikinfrastruktur in Apotheken

Vernetzte Zukunft

22.11.2018, 00:00 Uhr


Notfalldaten, Versichertenstammdaten und der eMedikationsplan sind die ersten Funktionen, auf die Apotheker nach Einführung der Telematikinfrastruktur Zugriff bekommen. Hinterlegt sind diese Daten auf der eGK. Apotheker benötigen zur Teilnahme einen Konnektor, wie etwa die Kocobox der Lauer-Fischer-Mutter CompuGroup Medical (CGM), sowie eine Apothekensoftware, die die neuen Funktionen unterstützt. Darüber hinaus beinhaltet die Telematikinfrastruktur eine hochsichere Ausweisfunktion - ein unverzichtbarer Bestandteil für zukünftige Technologien wie das eRezept oder elektronische Patientenakten wie CGM LIFE.

Einführung der Telematikinfrastruktur 2019

Der Feldtest zur Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) in Apotheken startet Mitte 2019. Hierfür werden Lauer-Fischer und Pharmatechnik 16 Apotheken im Kreis Westfalen-Lippe mit der zugehörigen Technik ausstatten und den Feldtest betreuen. Der bundesweite Rollout der Telematikinfrastruktur beginnt in der  zweiten Jahreshälfte 2019.

Im Apothekenalltag bietet der Zugang zur TI einige Vorteile: Die hinterlegten Notfalldaten und der eMedikationsplan unterstützen die Beratungsfunktion des Apothekers. So können Vorerkrankungen und Allergien berücksichtigt und Wechselwirkungen erkannt werden. Das Einlesen der Versichertendaten vereinfacht es zudem einen neuen Stammkunden ist der Datenbank anzulegen. Die Daten des Kunden sind auf der eGK hinterlegt. Der Apotheker erhält Zugang, nachdem er sich über den Konnektor als Mitarbeiter im Gesundheitssystem ausgewiesen hat.

Technische Ausstattung

Eine durchschnittliche Apotheke wird einen Konnektor sowie jeweils ein Kartenleseterminal an den Kassenarbeitsplätzen benötigen. Die CompuGroup Medical AG hat 2017 als erster Komplettanbieter die Zulassung für alle notwendigen TI-Komponenten und -Dienste erhalten und verfügt heute mit rund 30.000 Installationen bei Ärzten und Zahnärzten über die umfangreichste Erfahrung am Markt. Unterstützt wird der Erwerb der Technik voraussichtlich von den Krankenkassen. "Schon bei der Einführung der Telematikinfrastruktur bei Ärzten und Zahnärzten war es Firmenpolitik der CGM, unseren Kunden die neue Technologie im Rahmen der von den Krankenkassen aufgebrachten Unterstützung anzubieten", erklärt Uwe Eibich, Executive Vice President D-A-CH der CompuGroup Medical. „Sollte sich die Finanzierung an diesen Vereinbarung orientieren, gehen wir davon aus, dass auch bei den Apotheken keine weitere Zuzahlung notwendig sein wird.“

Weitere Informationen zum Thema erhalten unter www.lauer-fischer.de. Informationen rund um den Konnektor Kocobox MED+ von CGM sind verfügbar unter: www.kocobox.de

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