Pressemeldung präsentiert von


Vitamin D und Magnesium

Synergien nutzen – gemeinsam substituieren

30.11.2016, 00:05 Uhr


Vitamin D wurde in der Prävention und Therapie lange Zeit isoliert betrachtet, vor allem im Hinblick auf Knochen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da Vitamin D in enger Beziehung zu Magnesium steht, scheint eine Kombination der Nährstoffe besonders effektiv zu sein.

Einer aktuellen Studie zufolge haben 84 % der fast 56.000 europäischen Studienteilnehmer einen Vitamin D-Serumspiegel von unter 30 ng/ml1 und somit eine Vitamin D-Insuffizienz, berichtete Uwe Gröber (Essen) auf einem Symposium in Baden-Baden. Das Nährstoffdefizit (25-OH-D < 20 ng/ml) gelte als wichtiger ätiologischer Faktor bei der Pathogenese verschiedener chronischer Erkrankungen wie Knochen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes mellitus.

Das Zusammenspiel der Nährstoffe

Was häufig nicht bedacht wird: Auch eine unzureichende Magnesiumversorgung begünstigt die Entstehung eines Vitamin D-Defizits. Wie Prof. Dr. med. Stefan Pilz (Graz) mitteilte, wird Magnesium benötigt, um Vitamin D3 in seine aktive Form umzuwandeln. Vitamin D fördert wiederum die Aufnahme von Magnesium im Darm. Der Mineralstoff dient als Cofaktor bei über 600 enzymatischen Reaktionen und ist vor allem für das Herz-Kreislauf-System, aber auch für den Glukose- und Knochenstoffwechsel von Bedeutung2. Eine Rachitis lässt sich laut Pilz nur effektiv durch Vitamin D-Supplementation behandeln, wenn kein Magnesiummangel vorliegt bzw. dieser ausgeglichen wird. Besteht bei einer Unterversorgung mit Vitamin D gleichzeitig ein Magnesiummangel, erhöht sich auch das Gesamtmortalitätsrisiko3. Insbesondere bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder arterieller Hypertonie liege jedoch vermehrt ein Defizit beider Nährstoffe vor, bemerkte Pilz.

Kombiniert supplementieren – je nach Bedarf

Zu den modifizierbaren Risikofaktoren der Osteoporose gehört neben einer Vitamin D- und Calcium- auch eine Magnesium-Unterversorgung, betonte Prof. Dr. Franz Jakob (Würzburg).
Ein Calciumdefizit kann in den meisten Fällen alimentär ausgeglichen werden. Es empfiehlt sich daher, sowohl den Vitamin D- als auch den Magnesiumstatus im Blick zu haben und bei Bedarf beide Nährstoffe gemeinsam zu substituieren, z. B. mit Vitagamma® Duo. Die Vitamin
D-Supplementation sollte sich immer spezifisch am Patienten orientieren, so wie es die breite Vitagamma®-Palette ermöglicht.

Weitere Information zum Symposium

Die Produktpalette:

  • NEU: Vitagamma® D3 Duo 1.000 I.E. Vitamin D3 und 150 mg Magnesium NEM mit 50 100 Tabletten pro Packung
  • Vitagamma® D3 5.600 I.E. Vitamin D3 NEM mit 20 und 50 Tabletten pro Packung für die einmal wöchentliche Einnahme
  • Vitagamma® D3 2.000 I.E. Vitamin D3 NEM mit 50, 100 und 200 Tabletten pro Packung
  • Vitagamma® Vitamin D3 1.000 I.E. Tabletten mit 50, 100 und 200 Tabletten pro Packung

Literatur

1 Cashman KD, Dowling KG, Skrabáková Z et al.: Vitamin D deficiency in Europe: pandemic? Am J Clin Nutr 2016; 103: 1033–44
2 Gröber U, Schmidt J, Kisters K: Magnesium in prevention and therapy. Nutrients 2015; 7: 8199–8226
3 Mursu J, Nurmi T, Voutilainen S et al.: The association between serum 25-hydroxyvitamin D3 concentration and risk of disease death in men: modification by magnesium intake. Eur J Epidemiol 2015; 30: 343–347


Wörwag Pharma GmbH & Co.KG
Calwer Str. 7
71034 Böblingen


Diesen Artikel teilen:


Kommentar

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.