ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreHouse of Pharma im Bau
Projektgruppe arbeitet am vorerst virtuellen Gebäude: Pharmaexperten unter einem Dach
FRANKFURT/Main (diz). Nicht nur die beiden Hochschullehrer Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger und Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz sind von ihrer Idee überzeugt, in Frankfurt ein "House of Pharma" auf die Beine zu stellen. Mittlerweile haben sie eine Reihe von anderen Mitstreitern an den Tisch der Bauherren geholt, beispielsweise das Zentrum für Arzneimittelforschung (ZAFES), ein neues Fraunhofer-Institut und die Pharmaindustrie mit Forschungsgeldern. Ziel ist es, das House of Pharma zu einem Zentrum zu machen, in dem sich alle treffen und vernetzen, die mit dem Arzneimittel von der Grundlagenforschung bis hin zur Vermarktung zu tun haben. Ob aus dem vorerst virtuellen Gebäude auch ein Haus aus Stein wird, ist noch offen. Fest steht allerdings: Ein Lobbyverein soll es nicht werden.Show moreHonorarerhöhung reicht nicht
Sommerempfang des Apothekerverbands Nordrhein
Der Apothekerverband Nordrhein konnte auf seinem diesjährigen Sommerempfang am 20. September in den Düsseldorfer Rheinterrassen über 130 Gäste begrüßen, darunter Politiker und Vertreter der Ärzteschaft, der Krankenkassen, des pharmazeutischen Großhandels und der Arzneimittelhersteller. Die Patientenbeauftragte Dr. Eleftheria Lehmann hob in ihrem Grußwort die immer wichtiger werdende Rolle der Apotheker bei der persönlichen Beratung zu Arzneimitteln hervor.Show moreRisiko Darmkrebs
Effekte von Rauchen, Adipositas, Ernährung und Lebensgewohnheiten
Alexander Ströhle, Maike Wolters, Andreas Hahn | Mit einer Inzidenz von jährlich etwa 1,2 Millionen Fällen zählen Krebserkrankungen des Dick- und Mastdarms (maligne kolorektale Tumoren) weltweit zu den dritthäufigsten Krebsformen [35]. Migrationsstudien hatten bereits Mitte des 20. Jahrhunderts darauf hingedeutet, dass ein erheblicher Anteil der Tumorerkrankungen auf Umwelteinflüsse zurückzuführen ist [72]. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht heute davon aus, dass die Ernährungsweise und andere Lebensstilfaktoren für etwa ein Drittel aller Kebserkrankungen verantwortlich zu machen sind [117]. Für kolorektale Tumoren wird der Anteil der lebensstilbedingten Erkrankungen auf 55 % geschätzt [85; 88]. Im folgenden Beitrag wird diskutiert, welche Lebensstilelemente in welchem Umfang zur Entstehung und Prävention von kolorektalen Tumoren beitragen können. In der kommenden DAZ steht dann der Einfluss einzelner Nahrungsfaktoren im Mittelpunkt.Show moreJubiläum für Susanne Radert und Annette Kleine-Niermann
Vor 25 Jahren hat Eva Heidemann die Wittekind-Apotheke in Bünde von ihrem Vater Bruno Gehroldt übernommen. In diesen Tagen feiern zwei Mitarbeiterinnen der ersten Stunde Arbeitsjubiläen – Susanne Radert und Annette Kleine-Niermann. Show moreKalibrierung von IR-Geräten
IR-Spektroskopie wird immer beliebter
Bisher sind erst wenige Apotheken im Besitz eines IR-Gerätes. Angesichts der einfachen Handhabung und der extremen Zeit- und Materialersparnis ist jedoch zu erwarten, dass die IR-Spektroskopie als einfache Methode zur Identitätsbestimmung an Beliebtheit zunimmt.Show moreKinder mit Neurodermitis
Wann sind Pflegeprodukte, wann Rezepturen verordnungsfähig?
FrageEin dreijähriges Mädchen mit Neurodermitis hat lange Zeit vom Kinderarzt verordnete Pflegeprodukte erhalten, die Kosten wurden von der Krankenkasse übernommen. Doch nun können nach mehreren Retaxationen die Produkte (z. B. Neuroderm® Pflegecreme, Excipial®) trotz ärztlicher Verordnung nicht mehr zulasten der GKV abgegeben werden. Warum? |
Bessere Versorgung bei Onychomykosen
Nagellack häufiger applizieren?
Für eine bessere Aufklärung und Versorgung von Patienten mit Onychomykose will sich ein neu gegründeter Nagelpilzverein einsetzen. Dazu gehört auch die Bewertung aktueller klinischer Studien, etwa zu antimykotischen Lacken. Ein erstes Ergebnis: Um die Wirksamkeit von Amorolfin-Nagellack zu verbessern und Wirkstofflücken zu vermeiden, sollte eine Erhöhung der Applikationsfrequenz überlegt werden.Show moreMethämoglobinämie durch Lokalanästhetika
Todesfälle durch unsachgemäße Anwendung
Eine lokalanästhesierend wirkende Lidocain-Prilocain-Creme (Emla®, Anesderm®) kann bei großflächiger Applikation eine toxische Methämoglobinämie verursachen. Aus Spanien sind Todesfälle im Zusammenhang mit der Anwendung von Emla® Creme beschrieben, die auf eine unsachgemäße Anwendung zurückzuführen sind [1].Show moreGibt es Alternativen zu Tierversuchen?
(cae). Diese Frage steht nicht nur im Zentrum des Titelbeitrags in dieser DAZ, sondern sie ist auch an ihrem Erscheinungsdatum, dem 27. September, Thema einer Sendung der Serie "Wissenschaft am Donnerstag" des Fernsehsenders 3sat. Show moreNRW: Info-Kampagne auf der Straße
Dialog suchen, Vorurteile abbauen
DÜSSELDORF (ks). Die Apothekerkammern und -verbände in Nordrhein-Westfalen setzen auf das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Am 24. September haben sie ihre Kampagne unter dem Motto "Apotheken-Honorar auf den Punkt gebracht. Hätten Sie es gewusst?" auf dem Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf gestartet. Weitere Städte sollen folgen.Show moreFidaxomicin: Selektive Wirkung gegen Clostridium difficile
Körpereigene Darmflora kaum beeinflusst
Das anaerobe, Endosporen bildende Stäbchenbakterium Clostridium difficile gehört zu den häufigsten Erregern nosokomialer Infektionen, die zu schwer verlaufenden Diarrhoen führen können. Das neue Makrozyklin-Antibiotikum Fidaxomicin zeigte in klinischen Studien eine bessere Wirksamkeit und Verträglichkeit als das bislang unter der Standardtherapie verwendete Vancomycin. Wie neue Untersuchungen zeigen, ist dies möglicherweise auf eine selektive Wirkung gegen C. difficile zurückzuführen. Gleichzeitig wurden die Bakterien der normalen Darmflora weniger beeinträchtigt.Show moreSchon angemeldet?
Expopharm und Apothekertag in München
Vom 10. bis zum 13. Oktober treffen sich Pharmazeuten aus Deutschland und dem Ausland in München zum Messehighlight des Jahres. Und der parallel stattfindende Deutsche Apothekertag wird für berufspolitische und vielleicht auch überregionale Schlagzeilen sorgen. Verpassen Sie diese wichtigen Events nicht und kommen Sie auf jeden Fall auch am ADEXA-Messestand vorbei.Show moreBasis der Berufsstände einbinden
Schreiben an Bundesgesundheitsminister Daniel BahrShow moreAnti-Drug-Antikörper
Wenn Antikörper gegen Arzneistoffe den Therapieerfolg gefährden
Ilse Zündorf und Theo Dingermann | Nachdem 1982 mit Insulin das erste gentechnisch hergestellte Medikament auf den Markt kam, sind in Deutschland mittlerweile 145 Arzneimittel mit 108 rekombinanten Wirkstoffen zugelassen, davon 13 Biosimilars (Stand August 2012, [1]). Bei etlichen Erkrankungen haben diese Wirkstoffe einen Durchbruch in der Therapie erzielt. Und dennoch ist die Freude über diese relativ neue Arzneistoffgruppe nicht ganz ungetrübt. Denn bei einer signifikanten Zahl der mit diesen Wirkstoffen behandelten Patienten bilden sich Antikörper, die diese Medikamente neutralisieren. Wie jetzt im vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) herausgegebenen "Bulletin zur Arzneimittelsicherheit" erwähnt [2], wird sich auch das Paul-Ehrlich-Institut im Forschungskonsortium ABIRISK (Anti-Biopharmaceutical Immunization: Prediction and analysis of clinical relevance to minimize the RISK) engagieren, um die klinische Relevanz dieser Antikörper mit dem Kürzel ADA (Anti-Drug-Antikörper) genauer aufzuklären.Show moreRechtliches
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