Pandemie Spezial

Hauptsache Maske!?

Ein Meinungsbeitrag von Markus Veit

Prof. Dr. Markus Veit, Apotheker und Geschäftsführer der Alphatopics GmbH, Kaufering, einer Beratungsfirma für die pharmazeutische Industrie ist entsetzt! Er ist entsetzt über Stellungnahmen aus der Politik und von den Medien und schließlich auch in jüngster Zeit über Urteilsbegründungen zur Maskenpflicht. Dieses Entsetzen betrifft auch den undifferenzierten Umgang mit der Thematik seitens der agierenden Kolleginnen und Kollegen. Deshalb hat er sich zu nachfolgendem Zwischenruf entschlossen. Er spiegelt seine persönliche Meinung wider, und nach bestem Wissen und Gewissen den derzeitigen Stand der Evidenz.
Foto: Privat

Prof. Dr. Markus Veit

Für Schutzmasken gibt es Normen, die ohne Wenn und Aber bis Ende letzten Jahres eingehalten werden mussten und ohne deren Erfüllung (medizinische) sie in Deutschland nicht verkauft werden durften. Vor einem Jahr wäre es ein Skandal gewesen, wenn Professionelle im Gesundheitsbereich – wie das Robert Koch-Institut (RKI) – zur Verwendung von Masken aufge­rufen hätten, die nicht ein Zertifizierungsverfahren für Medizinprodukte durchlaufen haben und kein CE-Signum tragen. Heute gilt das offenbar ­alles nicht mehr. Selbst unsere Politiker gefallen sich im Tragen von sogenannten Alltagsmasken für den Infektionsschutz.

Wovor Masken schützen

Wie wir als Apothekerinnen und ­Apotheker wissen sollten, werden im Gesundheitsbereich Masken verwendet, um Menschen und Produkte zu schützen. Beispielsweise schützen sie Patienten im OP vor Keimen (nicht Viren!), die von den Ärzten kommen, oder sie schützen die Ärzte bei der Behandlung vor Keimen, die von den Patienten kommen, oder bei der aseptischen Herstellung die Produkte vor Keimen, die von den herstellenden Menschen kommen. Daneben gibt es außerhalb des Gesundheits­bereichs zahllose andere Einsatzgebiete für Masken.

Normen außer Kraft gesetzt

Unabhängig vom Einsatzgebiet mussten bisher alle Masken individuelle Normen erfüllen. Diese Normen zielen einerseits darauf ab, die Funktionalität der Schutzmasken sicherzustellen und andererseits den Anwender vor der Einatmung von lungengängigen Stoffen und Stäuben, die aus den Masken kommen können, zu schützen und die Beeinträchtigung der Atmung auf ein Minimum zu reduzieren.

Seit März ist es nun völlig egal, welche Masken wir (auch in der Apotheke) zum Infektionsschutz verwenden, ob wir die aus der Werkstatt holen, beim Fanclub einkaufen oder selbst nähen – Hauptsache Maske! Schon daraus lässt sich ableiten, dass der Schutz all dieser verschiedenen Masken vor Viren und ihre Wirksamkeit bei der Infektionsübertragung zweifelhaft ist. Da muss man nur den gesunden Menschenverstand einsetzen, es braucht kein Studium der wissenschaftlichen Literatur.

Das große Schweigen

Wieso wird seitens der Experten in diesem Lande zu denen wir, liebe Kolleginnen und Kollegen gehören, dazu geschwiegen; und nicht nur das; es wird sogar proaktiv mitgemacht: Es soll sogar Apotheken geben, die eigene „Alltagsmasken“ anbieten.

Viren in Tröpfchen und Aerosolen

Ich gehe davon aus, dass Sie das alles wissen. Also stellen wir fest: Viren werden nicht einzeln, sondern in Tröpfchen und möglicherweise auch in Aerosolen, mit der Atemluft und beim Husten (auch beim Singen) ausgestoßen. Bei diesen Tröpfchen und Aerosolen muss nun Folgendes beachtet werden. Erstens ist es wichtig, die Partikelgröße zu betrachten, von der hängt nicht nur ihre Persistenz und Lebensdauer ab, sondern auch, wie tief sie in die Atemwege eindringen können. Zweitens ist die Viruslast von großer Bedeutung, wenn man das Risiko einer Infektionsübertragung bewertet. Nach den bisher vorliegenden Daten können wir davon ausgehen, dass für die Übertragung einer Infektion eine gewisse Viruslast notwendig ist. Diese Viruslast betrifft vermehrungsfähige Viren und kann nicht über das bloße Messen von Virus-RNA in Aerosolen bestimmt werden.

Eine Frage der Partikelgröße

Je kleiner die Partikel sind, desto länger schweben sie in der Luft und desto tiefer können sie beim Einatmen in die Atemwege eindringen. Gerade aber (sehr) kleine Partikel werden von den sogenannten Alltagsmasken, aber auch von chirurgischen Masken nicht zurückgehalten! Nur Masken, die mindestens den sogenannten FFP2-Standard erfüllen, oder besser FFP3, filtern sehr kleine Tröpfchen respektive Aerosole aus der ein- oder ausgeatmeten Luft. Größere Aerosol-Partikel und Tröpfchen können auch von chirurgischen Masken und ggf. auch von so­genannten selbst gefertigten Alltagsmasken zurückgehalten werden. Mit zunehmender Größe steigt die Wahrscheinlichkeit, dass beim Ein- oder Ausatmen die Aerosole den Fasern der Maske so nahekommen, dass sie sie berühren, sie können dann an der Faser haften bleiben. Das wird mit zunehmendem Partikeldurchmesser effizienter. Solche größeren Partikel können aber kaum über mehr als einen Meter übertragen werden, sie sinken sehr schnell zu Boden. Für den Schutz vor solchen Partikeln brauchen wir ­eigentlich keine Masken, wenn wir ­anderen Menschen nicht zu nahekommen. Das alles gilt vor allem in geschlossenen Räumen. Im Freien persistieren Aerosole in der Regel nicht sehr lange und nach allem was wir wissen, überleben dort die Coronaviren auch nicht lange, weshalb hier Masken eigentlich nicht gebraucht werden, oder nichts nützen, da Aero­sole nur dann langlebiger sind, wenn die Partikelgrößen sehr klein sind und dann aber mit „normalen“ Masken kein Schutz besteht.

Die Effektivitätsfrage

Neben den Eigenschaften der Materialien, die für die Masken verwendet werden, hängt die Effektivität von einer Vielzahl anderer Faktoren ab, wie Nebenflüssen an der Maske vorbei, Sitz und Handhabung der Maske, Art und Häufigkeit der Reinigung der Maske, und anderen.

Eine Abscheidung von Aerosolen an der Maske bedeutet aber auch, dass diese dann im Gewebe der Maske enthalten sind. Wenn wir infizierte Personen betrachten (siehe dazu im nächsten Absatz) reichern sich also Viren an den Fasern der Masken an.

Es werden nun zunehmend Studien publiziert, mit denen im vorstehenden Kontext gezeigt werden soll, welche Masken wie effizient im Sinne eines Infektionsschutzes sind. Viele der ­Daten aus solchen Studien sind aber kaum geeignet, genau diese Fragestellung zu untersuchen, auch wenn der Titel der Studien oder die Interpretation der erhaltenen Ergebnisse durch die bestenfalls halbgebildeten „Faktenchecker“ der Medien dies suggerieren.

Checken Sie selbst!

Machen Sie sich deshalb selbst ein Bild und prüfen Sie sorgfältig die Aussagekraft solcher Studien. Dazu reichen die folgenden drei Kriterien:

  • Sind die Daten und erhaltenen Ergebnisse allgemeingültig oder betreffen sie nur einen bestimmten Maskentyp, der in der Studie untersucht wurde? Ist die Studie repräsentativ? Das ist wichtig, weil die unterschiedlichsten Masken getragen werden, um die behördlichen Auflagen zu erfüllen. Ergebnisse, die mit einem bestimmten Maskentyp erhalten wurden, lassen sich in der Regel nicht auf einen anderen Maskentyp übertragen.
  • Sind die Daten repräsentativ für die Luftströme und Aerosolpopulationen, die beim Ein- und Ausatmen oder beim Husten evident sind? (Indem man eine Maske zwischen zwei Hamsterkäfige spannt kann man das sicher nicht abbilden.)
  • Zeigen die Daten, dass die ein- oder ausgeatmete Viruslast vermehrungsfähiger (!) Viren durch die Masken reduziert werden kann? Das bloße Messen des Rückhaltevermögens von Aerosolen oder Tröpfchen erlaubt keine Beantwortung dieser Frage; auch nicht das Messen von Virus-RNA in Aerosolen.

Damit können Sie leicht ermitteln, ob eine Studie tatsächlich Evidenz ­generiert, dass Masken das Infektionsrisiko senken. Die mangelhafte Schutzwirkung von Alltagsmasken (und auch von chirurgischen Masken) als Schutz vor Infektionen mit Viren ist in der wissenschaftlichen Welt basierend auf den bisher vorliegenden Daten unstrittig. Das wissen auch unsere Politiker und das RKI, deshalb wurde auch zunächst von der Verwendung von Masken abgeraten. Warum es zu einer Änderung in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit kam und einem Zwang, Masken in bestimmten Situationen zu tragen, da­rüber kann man nur spekulieren – ­zumal das zu einem Zeitpunkt passierte, als der Infektionsdruck bereits am Abklingen war.

Foto: VOJTa Herout – stock.adobe.com

Stoffmasken zum Schutz vor Corona wurden,aus der Not geboren, oft in Eigenregie angefertigt. Einen Eigenschutz sollen sie nicht bieten. Problematisch wird es, wenn sich Bakterien und Viren in dem feuchten Stoffklima besonders wohl fühlen.

Alltagsmasken mit Risiken

Ein Risiko der Alltagsmasken, auf das anfangs auch das RKI immer wieder hingewiesen hat, ist, dass damit eine vermeintliche Sicherheit suggeriert wird. Ein anderes (wissenschaftlich bisher unbewiesenes, aber plausibles) Risiko ist, dass das Übertragungsrisiko steigt und nicht abnimmt! Warum ist das so? Wenn wir beispielsweise durch Wolle oder Baumwolle (die häufig bei den selbst gefertigten Masken verwendet und in unzähligen Foren empfohlen wird) ausatmen, kondensiert sich die Feuchtigkeit in der Atemluft an den Fasern. Das hängt mit der Mikrostruktur der Fasern zusammen. Dabei bildet sich auf diesen ein Wasserfilm (das kann jeder mal ausprobieren). In mehr oder weniger großem Ausmaß geschieht das auch bei textilen Geweben. In diesem Habitat können Viren bestens überleben, es ist geradezu optimal für sie. Anders als professionelle Masken werden die selbst gefertigten nach der Benutzung nicht entsorgt, sondern die Menschen legen sie irgendwo ab und tragen so möglicherweise zur Verbreitung der Viren bei. Dieses Ablegen wird ja in Schulen und Gaststätten behördlicherseits auch noch verordnet, indem man beim Kommen und Gehen eine Maske tragen muss und dann nicht mehr – welch ein Unsinn! Die Verwendung von selbst genähten Masken kann deshalb aus meiner Sicht mit einer Gefährdung für Andere verbunden sein. Das alles gilt, wenn man selbst infiziert ist. Einen Schutz vor Ansteckung bieten alle diese Masken ohnehin nur bedingt – wenn überhaupt (siehe dazu meine Ausführungen weiter oben im Text). Das gilt auch deshalb, weil man sich beim Tragen von Masken häufiger ins Gesicht fasst.

Professionelle Masken erfordern professionellen Umgang

Der Schutz mit professionellen Masken funktioniert auch nur dann, wenn man professionell damit umgeht. Dazu gehört auch, dass man die Maske richtig absetzt (an den richtigen Stellen anfasst) und regelmäßig wechselt und richtig entsorgt und sich danach gründlich die Hände reinigt, besser desinfiziert. Das erfordert auch bei Fachpersonal Training! Schließlich kommt es auch auf die Art der Maske an, ob sie überhaupt die Qualität hat, Tröpfchen angemessen abzufangen und vor allem keine Feuchtigkeit zu speichern. Schließlich dürfen Masken – in Abhängigkeit vom Typ der Maske – immer nur einen bestimmten Zeitraum getragen werden.

Was noch wichtig ist

Masken helfen nur dann, wenn es ein Risiko gibt, dass sich Infizierte und Nicht-Infizierte begegnen. Wie groß ein solches Risiko ist, kann sich jeder anhand der täglich aktualisierten Zahlen des RKI ausrechnen. Ob von Masken ggf. auch eine Gefahr für die Gesundheit ausgeht, wissen wir nicht. Für Verkaufs- und Ordnungspersonal, in der Gastronomie, bei Langstreckenflügen und in vielen anderen Bereichen gibt es zurzeit eine behördlicherseits vorgeschriebene Maskenpflicht, die sich auf die komplette Arbeitszeit bezieht, ohne dass dafür geeignete Masken zur Verfügung gestellt werden. Im medizinischen Bereich werden über so lange Zeiträume ausschließlich für ihren Einsatz-Zweck geprüfte und zertifizierte Masken verwendet. Insofern haben uns die Behörden einen großen Feldversuch verordnet mit denen wir Risiken evaluieren werden, die ggf. von sogenannten Alltagsmasken ausgehen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es Risiken gibt! Das gilt insbesondere für Kita- und Schulkinder, bei denen es in der Erkältungssaison nicht selten vorkommt, dass sie unter HNO-Infekten leiden, deren Verlauf und Verschlimmerung von Masken sicher nicht unbeeinflusst bleiben.

Fazit

Täglich werden wir von den Medien, selbst ernannten „Faktencheckern“ und Politikern mit Halbwahrheiten zu Masken belehrt. Durch die von Politik und Medien geschürte Verunsicherung sehe ich inzwischen sogar Menschen mit Masken allein im Auto oder auf dem Fahrrad, sogar beim Wandern und Spazierengehen … sic! Wir als Fachleute müssen dazu aus meiner Sicht angemessen Stellung nehmen. Wenn es sich eines Tages herausstellt, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis für „Alltagsmasken“ tatsächlich schlechter ist als angenommen, können zumindest wir nicht sagen, wir hätten es nicht wissen können!

Nota bene: Im Umgang mit Risiko­patienten bzw. -gruppen brauchen wir immer Masken. Dann aber zertifizierte und geprüfte und keine Alltags­masken!

Postskriptum: Unmittelbar vor Druck dieses Meinungsbeitrages ist die Stellungnahme der Ad-hoc-Kommission SARS-CoV-2 der Gesellschaft für Virologie (GfV) zu SARS-CoV-2-Präventionsmaßnahmen bei Schulbeginn nach den Sommerferien erschienen (s. a. S. 24), die ich mit Befremden zur Kenntnis nehme. Zum Nutzen von Masken wird nur eine einzige Metaanalyse zitiert (Chu et al. The Lancet June 27, 2020, 395, 1973 – 1987), die ein Paradebeispiel dafür ist, wie Studien mit experimentellen Schwächen, wie ich sie auch in meinem Meinungsbeitrag angesprochen habe, als Grundlage politischer Entscheidungen verwendet werden. In dieser Metaanalyse wurde nur das Outcome der Studien (unkritisch) analysiert, nicht deren ­Design. Eine jüngst erschienene Metaanalyse (Xiao J et.al Emerging Infectious Disesases 2020; 26/5: 967 doi.org/10.3201/eid2605.190994), die tatsächlich die Wirksamkeit von „Alltagsmasken“ bei viralen Infektionen bewertet und zu einem ganz anderen Ergebnis kommt, wird nicht zitiert. Schließlich wird von der Ad-hoc-Kommission ausschließlich der putative Nutzen solcher Masken adressiert nicht deren Risiken. Mussten wir nicht (bis vor Kurzem) für alle Arzneimittel und Medizinprodukte eine Nutzen-Risiko-Bewertung vornehmen? Solange insbesondere die Risiken von Masken bei Kindern im dauernden Gebrauch und durch Auf- und Absetzen nicht eindeutig untersucht sind und dann eine Nutzen-Risiko-Bewertung positiv ausfällt, erachte ich den Einsatz von Masken bei Kindern als unethisch und möglicherweise gefährlich. |

Prof. Dr. Markus Veit, 
Alphatopics GmbH Regulatory Affairs | GxP, Consulting & Training, 
Iglingerstraße 27, 86916 Kaufering

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93 Kommentare

Fragwürdiger Artikel ...

von Dr. Jens Decker am 02.09.2020 um 13:36 Uhr

"Masken helfen nur dann, wenn es ein Risiko gibt, dass sich Infizierte und Nicht-Infizierte begegnen. Wie groß ein solches Risiko ist, kann sich jeder anhand der täglich aktualisierten Zahlen des RKI ausrechnen."

Das sagt ja schon alles über Ihre Kompetenz aus ... Wenn das Risiko für den einzelnen deshalb so gering ist, können wir ja auch lustig auf Abstand und alles andere verzichten. Bei den Masken wie anderen Maßnahmen, geht es einfach drum, das Risiko bei jedem Kontakt zu reduzieren, da keiner weiß, ob er Virenträger ist. Ziel ist es, in der Gesamtpopulation einen exponentiellen Anstieg zu vermeiden! Wenn ich auf dieser Seite ganz oben Werbung für Homöopathie sehen, ist hier natürlich nicht zu erwarten, dass auf wissenschaftlichem Niveau und evidenzbasiert argumentiert wird ...

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AW: Fragwürdiger Artikel

von Patrik Isaksson am 02.09.2020 um 13:45 Uhr

Noch plumper geht es wohl nicht Herr Dr., oder?

Im Übrigen wird Ihnen i.d.R. Werbung personalisiert angezeigt, die auf Ihrem Surf-Verhalten basiert. Mal drüber nachdenken!

AW: Fragwürdiger Artikel

von Astrid Kipp am 05.09.2020 um 17:57 Uhr

Serh geehrter Herr Dr. Decker,
bevor Sie die Kompetenz von Wissenschaftlern in Frage stellen, beschäftigen Sie sich vielleicht mal mit der Stellungnahme des Deutschen Netzwerks für evidenzbasierte Medizin e.V. zu Covid-19 hinsichtlich der Risikobewertung und Risikokommunikation durch die Medien.

Es geht rund um Corona insbesondere um die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und deren Geeignetheit unter Berücksichtigung fortlaufender Nutzen-Risikobewertungen. Wenn nun anerkannten Standards außer Acht gelassen werden und Masken jeglicher Art für einen breiten Einsatz empfohlen werden, hat dies an keiner Stelle mit Evidenz zu tun!

Zusätzlich empfehle ich Ihnen, den Begriff der Evidenz, insbesondere im Hinblick auf die Homöopathie, zu beleuchten:
Evidenzbasierte Medizin ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. Dabei sind jeweils alle Aspekte der evidenzbasierten Bewertung zu berücksichtigen (Sackett D et al., Evidence based medicine: what it is and what it isn’t, BMJ 1996, 71.23):
1. Wissenschaftliche Evidenz – auf Basis von Studien und Literatur („externe Evidenz“)
2. Klinische Erfahrung und Expertise des Therapeuten („interne Evidenz“)
3. Wunsch und Erfahrungen des Patienten („interne Evidenz“)
Dabei sind vom behandelnden Arzt bei seiner klinischen Entscheidung die interne als auch die externe Evidenz gleichermaßen zu berücksichtigen. Für den Fall, dass es zu einem Konflikt zwischen interner und externer Evidenz kommt, plädiert der kanadische Mediziner und Pionier der evidenzbasierten Medizin, Dr. David Sackett, dafür, dass die individuelle klinische Expertise des Arztes im Sinne des individuellen Patienten entscheidet.
Sackett spricht in seinen Konzepten von der besten verfügbaren Evidenz und nicht von der theoretisch besten möglichen /denkbaren Evidenz. Dieser Ansatz wurde in den letzten Jahren im Sinne einer patienten-zentrierten Medizin („Patient Centered Medicine (PCM)“) weiterentwickelt, bei dem die Individualisierung des Patienten und die Erfahrung des Arztes eine noch wichtigere Rolle spielen (18. Kitson A, Marshall A, Bassett K, Zeitz K. What are the core elements of patient-centred care? A narrative review and synthesis of the literature from health policy, medicine and nursing. J Adv Nurs. 2013;69(1):4-15. doi:10.1111/j.1365-2648.2012.06064.x. / 24. Sacristán JA. Patient-centered medicine and patient-oriented research: Improving health outcomes for individual patients. BMC Med Inform Decis Mak. 2013;13(1). doi:10.1186/1472-6947-13-6).
Festzustellen ist in diesem Kontext, dass es durchaus präklinische und klinische Studien sowohl zu individualisiert angewendeten homöopathischen Arzneimitteln als auch zu homöopathischen Komplexmitteln gibt. Diese belegen in einigen Anwendungsgebieten eine klinische Wirksamkeit. So werden nicht nur vergleichbare Wirkungen gegenüber konventioneller Medikation in Studien gezeigt (5, 12, 13, 25, 26, bei Tierarzneimitteln: 2, 19) sondern auch gegenüber Placebo (1, 6, 17, 20, 21, 29). Auch als ergänzende Therapie haben homöopathische Arzneimittel Wirkung gezeigt (22). Einen Überblick über die Studienlage bieten die Literaturdatenbanken CORE-Hom (16), CAMQuest (4) sowie der WissHom Forschungsreader (15).

Generell zu berücksichtigen ist auch, dass in der Homöopathie die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln oft Teil eines Therapiekonzepts ist. Eine isolierte Bewertung greift deshalb häufig zu kurz.

Darüber hinaus gibt es sowohl für Einzelmittel als auch für homöopathische Komplexmittel eine breite Basis interner Evidenz.
Diese basiert einerseits auf der Erwartungshaltung und den positiven Erfahrungen der Patienten und andererseits auf den positiven Erfahrungen der Ärzte und Apotheker. Die hohe Akzeptanz und Anwendung beim Endverbraucher und bei den Heilberufen ist eine weitere Bestätigung für die Bedeutung der internen Evidenz.

Es erstaunt mich immer wieder, wie mit kritischen Meinungen umgegangen wird.
Ich hoffe, dass es zukünftig wieder möglich sein wird, in den wissenschaftlichen Diskurs zu gehen und persönliche Angriffe keinen Raum finden!

MfG
Astrid Kipp

Heiner Atze: SWPRS und Wikipedia

von Oliver Bienert am 01.09.2020 um 13:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Atze,

Sie verweisen (in Ihrem Kommentar m 28.08.2020 um 11:49 Uhr) ausgerechnet auf Wikipedia, um die Seriosität von Swiss Policy Research anzuzweifeln? Nicht Ihr Ernst, oder?
Zur Rolle von Wikipedia:
https://www.heise.de/tp/features/Wikipedia-auf-dem-Weg-zum-Orwellschen-Wahrheitsministerium-4059211.html?seite=all

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AW: Heiner Atze: SWPRS und Wikipedia

von Heiner Atze am 05.09.2020 um 11:37 Uhr

Herr Bienert,

sicher haben Sie Versionsgeschichte des verlinkten Artikels auf Wikipedia studiert und wie ich befunden, dass hier keine Eintragungen verschwunden sind.
Zudem listet der Artikel lediglich Kritikpunkte auf, die in anderen Medien veröffentlicht wurden und referenziert diese korrekt. Auf der Diskussionsseite wird vom Hauptautor selbst die Befürchtung geäußert, dass der Artikel zu einseitig sein könnte - wenn Sie also etwas ergänzen möchten und entsprechende Quellen haben: nur zu.
Bis dahin scheint mir der Artikel ein guter Ausgangspunkt für eine weitere kritische Auseinandersetzung mit SWPR zu sein.

Zum von Ihnen verlinkten Artikel möchte ich nicht ausführlich Stellung nehmen. So viel sei gesagt: die Quellenarbeit mutet bizarr an - es wird auch auf Wikipedia verlinkt und die Youtube-Videos, auf die sich der Autor hauptsächlich bezieht, zeigt Diskutanten, die Buzzwords wie "Transatlantifa" benutzen. Das sollte mindestens skeptisch machen.
Wirklich interessant ist doch aber, dass sich die vorgetragene Kritik an der Anonymität der Autoren und sich daraus ergebender unklarer Interessenslage eins zu eins auf SWPR übertragen lässt, die ebenfalls vollständig anonym arbeitet.

Pro und Contra Masken

von Achim Diergarten am 27.08.2020 um 18:13 Uhr

Ich bin kein Apotheker und kein Mediziner und kann daher nur als medizinischer Laie einen Beitrag zu der Maskenproblematik leisten. Ich persönlich finde den üblichen blauen MNS einerseits ab und zu lästig, andererseits sehe ich aber darin auch einen gewissen Schutz meinen Mitmenschen gegenüber. Gerade beim Einkaufen aber auch beim Benutzen des ÖPNV ist es unmöglich, den geforderten Mindestabstand einzuhalten. Hier halte ich es für sinnvoll, dass eine Maske andere vor meinen Aerosolen schützt, bzw. ich vor den Ausscheidungen Dritter aus der Nase oder dem Mund. Ob das nur ein Gefühl ist und mit der Realität nichts zu tun hat, kann ich nicht beantworten. Aber ich denke, dass die Infektionen in den Ländern geringer sind, in denen ein MNS verordnet ist, als in Ländern ohne eine solche Anordnung. Man mag auch bedenken, dass vielleicht unsere relativ geringen Infektionszahlen auf das Tragen von Masken zurückgeführt werden kann. Was mich bestürzt, sind die gegenseitigen Anfeindungen der Gegner und Befürworter. Mir kommt es aber vor allem von Seiten der Gegner so vor, als ob wir uns schon in einer Diktatur befinden. Dabei handelt es sich doch nur um das temporäre Tragen einer Maske, um vor allem Dritte vor meinen Ausscheidungen zu schützen. Mit den gleichen Argumenten, die hier vorgebracht werden, könnte ich mich auch gegen ein Tempolimit in der Stadt wehren, da auch dieses meine persönliche Freiheit erheblich einschränkt. Deswegen fühle ich mich aber auch nicht gleich in einer Diktatur. Ich bin nur froh, dass es schon seit über 45 Jahren eine gesetzliche Anschnallpflicht gibt. Ich vermag mir nicht auszumalen, was wäre, wenn dies erst heute zur Diskussion stünde.

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AW: Pro und Contra Masken

von Andreas Müller am 29.08.2020 um 10:56 Uhr

20.07.2020 Frankreich: 700 Infizierte täglich. Frankreich führt verschärfte Maskenpflicht ein, später sogar Maskenpflicht im freien
29.08:2020 Frankreich: 7000 Infizierte täglich und damit eine Verzehnfachung der Fälle.
Ich weiß die Maske ist nicht die einzige Variable. Aber irgendwie wirkt es so (auch in anderen Ländern) als ob die Maske nicht wirklich einen signifikanten positiven Einfluß auf die Infektionsentwicklung hat.

Die Diskusson ist infiziert

von H. Poeppel am 27.08.2020 um 14:26 Uhr

... und zwar von beiden Seiten. Die einen werfen den anderen gemeinschaftsschädliche Machenschaften vor. Und dann wird über die - natürlich niederträchtigen - Beweggründe spekuliert. Und schlägt man sich über den spekulierten Beweggründen die Köpfe ein.
Die Demokratie ist nicht in Gefahr und die Medien lügen in ihrer Mehrheit nicht. Den Menschen einen Lappen vor der unteren Gesichtshälfte vorzuschreiben ist nicht ohne Risiken (man muss aber auch beachten: das erkennt nicht jeder. Ich kenne Menschen der "Computergeneration", die fest der Meinung sind, es sei eh egal, ob man das Gesicht eines Menschen sähe oder nicht, und reale Begegnung sei ohne Nutzen. - auch mal was zum drüber nachdenken!) Zahlenverhältnisse und wissenschaftlicher Erkenntnissprozess wurden und werden von der Mehrzahl der Menschen noch nie verstanden, und auch Politiker und Redakteure sind Menschen. Man mag bedauern, dass die nicht besser beraten/ausgebildet sind, aber da kommen wir zu ganz anderen Fragen (die zwar eigentlich dringend diskutiert gehören, beim aktuellen Thema aber leider nicht weiter führen). Ebenso mag man bedauern, dass der Politikbetrieb und die Medien organisiert sind wie sie eben sind und die sichtbaren Ergebnisse liefern - auch dringend wichtig, führt aber aktuell nicht weiter. Wir müssen uns damit arrangieren, dass in unserer Gesellschaft die Entscheider "da oben" zwar mehr Informationsressourcen haben als der Durchschnittsmensch, aber am Ende auch nciht besser damit umgehen können als der Durchschnittsbürger.
Die Demokratie ist wegen der Corona-Maßnahmen nicht in Gefahr. Der Rechtsweg steht offen und wird gegangen, Wahlen werden abgehalten, ein jeder kann sich vor Ort in entscheidungsbeeinflussenden Gremien engagieren. Auch die Debatte ist möglich. Sie muss aber, so wie Herr Veit das vorführt, sachlich, ergebnisoffen, informiert und gesprächsbereit sein. Von allen Seiten. Mutmaßungen über die "böswilligen Absichten" der anderen Seite machen das unmöglich.
Natürlich ist es z. B. möglich, gegen die Corona-Maßnahen zu demonstrieren. Aber halt nicht, wenn im Vorfeld schon deutlich wird, dass Ordnungswidrigkeiten und aus Sicht der Behörden Gesundheitsgefährdungen beabsichtigt werden.
Auch muss man leider die Ängste der Menschen berücksichtigen. Als im März die ersten Abstandsgebote verhängt und Gruppentreffen untersagt , schlug ich auf FB vor, dann könne man sich ja - mit gebührend Abstand und quasi als "Einzelpersonen"- im Freien treffen. Meine ansonsten sehr offenen FB-Freunde waren da sehr gespalten. Die Ängste muss man halt auch ernst nehmen. Heute sehen dieselben Personen kein Problem darin , sich auch mit größeren als erlaubten Gruppen im Freien zu treffen ...
Wie man dagegen ankommt? Meines Erachtens nur durch sehr gute und sehr gut aufbereitete Information. Das ist keine einfache Aufgabe - und sie wird in unserer Gesellschaft von allen Seiten völlig unzureichend honoriert. "Was man nicht in einem Satz sagen kann, ist nicht durchdacht" oder "die lügen absichtlich" sind die gängigen Totschlagargumente, mit denen Information verhindert wird.
Zum Beispiel könnte sich die Redaktion der Apothekerzeitung veranlasst sehen, das Thema einmal grundlegend journalistisch aufzubereiten - so dass alle Seiten eine gemeinsame Faktenbasis haben -, und dann mit gleicher Sorgfalt weiter beobachten, Anstatt immer nur Bruchstücke.
Es gibt gute Argumente gegen die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung. In Entscheiderkreisen werden die derzeit anders gewichtet (oder nicht gehört?) - warum, ist eine offene Frage. Darüber gilt es zu reden, nicht zu unterstellen. Die "Maskengegner" tun sich (und uns allen) keinen Gefallen, ihre Fragen mit Unterstellungen zu "untermauern" anstatt mit Informationen - wie auch hier in den Kommentaren erkennbar.
Wie gesagt: Emotionen. Auf beiden Seiten. Erst wer das in Rechnung stellt, kann die Informationen geeignet aufbereiten.
Herr Veit, Apotheker-Zeitung, und alle mit Fachkunde und professioneller Ausgewogenheit: übernehmen Sie! Danke.

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AW: Die Diskusson ist infiziert

von Dr. Markus Veit am 31.08.2020 um 12:13 Uhr

Danke für diesen Kommentar. Hierzu noch zwei Ergänzungen:

Zitat aus "Verfassungsrechtliche Probleme der Corona-Bekämpfung" - Stellungnahme für die Enquete-Kommission 17/2 „Corona-Pandemie“ des Landtags Rheinland-Pfalz vom 18.8.2020 von Prof. Dr. Dietrich Murswiek (18.8.2020):

VI. Maskenpflicht
Die Verfassungsmäßigkeit der Maskenpflicht hängt zunächst von der Wirksamkeit der Masken ab. Verhindern sie die Übertragung von SARS-CoV-2 oder vermindern sie wenigstens die Übertragung der Viren? Die Antwort auf diese Frage ist bis heute umstritten. Es wird jetzt Zeit, die Wirksamkeit der Masken wissenschaftlich zu belegen; andernfalls wird sich die Maskenpflicht unter dem Aspekt der Eignung nicht länger aufrechterhalten lassen. – Die Effizienz normaler Alltagsmasken scheint jedenfalls gering zu sein.85 Wenn sie Infektionen nicht verhindern, aber jedenfalls vermindern, reicht dies jedoch verfassungsrechtlich aus, um ihre Eignung zu bejahen. Was die Erforderlichkeit angeht, fragt sich, ob es nicht ausreichen würde, diejenigen Menschen, die Krankheitssymptome haben, zum Tragen einer Maske aufzufordern. Dem wird entgegengehalten, dass Infizierte auch ohne Symptome das Virus verbreiten können. Die Verhältnismäßigkeit i.e.S. wird aber immer problematischer, je weniger Menschen infiziert sind. Laut RKI sind zur Zeit rund 22.000 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert.86Das sind weniger als 0,03 Prozent der Bevölkerung. Auch wenn wir eine Dunkelziffer berücksichtigen müssen, heißt dies, dass mehr als 99 Prozent der Bevölkerung, die allesamt gesund sind, Masken tragen müssen, weil unter ihnen einige wenige – aber jeden-falls unter 1 Prozent – sind, die unerkannt infiziert sind und einige Tage lang das Virus verbreiten können. Was man mit der Maskenpflicht – die Wirksamkeit der Masken unterstellt – erreichen kann, lässt sich weitgehend auch mit dringenden Appellen an die Vernunft und die Verantwortlichkeit der Menschen erreichen: Wer Krankheitssymptome hat, soll zu Hause bleiben und nur in unerlässlichen Fällen in die Öffentlichkeit gehen, dann aber mit Maske. Da heute die große Mehrheit der Menschen offensichtlich bereit ist, sich am Corona-Schutz so zu beteiligen, wie Politik und Medien dies fordern, wird man mit einer hohen Folgebereitschaft für einen derartigen Appell rechnen können. Bezogen auf die Menschenmit Symptomen könnte man mit dieser Lösung eines Appells an freiwillig-verantwortlichen Handeln wohl eine ähnliche Wirkung wie mit einem rechtlich verpflichtenden Gebot erzielen.

29.08.2020 Veröffentlichung des vierten Thesenpapiers zur Corona-Pandemie: Die Pandemie durch SARS-CoV-2/COVID-19 - der Übergang zur chronischen Phase. Verbessserung der Outcomes in Sicht; Stabile Kontrolle: Würde und Humanität bewahren; Diskursverengung vermeiden: Corona nicht politisieren. Autoren M. Schrappe, H. François-Kettner, M. Gruhl, D. Hart, F. Knieps, P. Manow, H. Pfaff, K. Püschel, G. Glaeske: Köln, Berlin, Bremen, Hamburg:
Zur Problematik der Masken ist besonders die Notwendigkeit hervorzuheben, die präventiven Interventionen und insbesondere die Empfehlung zum Tragen einer Maske den Baseline-Risiken anzupassen. Die durch das Tragen von Masken erreichte relative Risikoverminderung um 80% bedeutet in einem Hochrisikobereich mit einer Infektionswahrscheinlichkeit von 10% (z.B. ein Tag Arbeit auf einer Intensivstation) eine Reduktion auf 2% bzw. eine absolute Risikodifferenz von 8%, so dass 12,5 Personen eine Maske tragen müssen, um eine Infektion zu verhindern. Betrachtet man jedoch einen einstündigen Aufenthalt von 100 Personen in einem Supermarkt und setzt dafür ein Infektionsrisiko von 0,01% an (Prävalenz 1%, Infektionsrisiko bei einstündigem Aufenthalt in einem sehr großen Raum zusammen mit einem Infizierten 1%), dann senkt das Tragen einer Maske dieses Risiko auf 0,002%. Bei dieser absoluten Risikodifferenz von 0,008% müssen demnach 12.500 Personen in dieser Situation eine Maske tragen, um eine Infektion zu verhindern. Daher sind sowohl diese epidemiologischen Daten wie aber auch die damit zusammenhängenden differenzierten Maßnahmen und Empfehlungen zu berücksichtigen, um eine stabile Kontrolle des Pandemiegeschehens zu erreichen.

Danke Hr. Prof. Dr. Veitz

von SUVManfred am 27.08.2020 um 12:38 Uhr

Sehr geehrter Her Veitz , ic h danke ihnen.
Den Artikel hab ich ausgedruckt und in unseerem mietshaus ausgehaengt. ihc brauch auch weitrehin keine maske, bin jahrgang 1943!

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AW: Danke Hr. Prof. Dr. Veitz

von Karola Schramm am 27.08.2020 um 16:37 Uhr

Auch ich danke für Ihren sehr guten Beitrag zur Corona-Geschichte.
Was mir fehlt, ist eine deutliche Sprache die nicht nur ein sowohl als auch kennt, sonden auch ein grundsätzliches Nein, etwa bei der Maskenpflicht für Kinder und Schüler.

Die husten und niesen und atmen jetzt bis zu 8 Stunden in dieselbe Maske!!! In diesem Sitsch können sich wunderbar Bakterien und Viren ansammeln und wie ich meine auch noch schöne Pilze. Da hätten sie nicht "wahrscheinlich" schreiben sollen, sondern dass das Komplikationen sind, die auf die Kinder zukommen. Ich bin gespannt, wann die ersten Kinder mit Bronchitis bei den Kinderärzten oder in Krankenhäusern landen! Das ist das, was mich aufregt! Es geht nicht ums Gehorchen, wie die Bundesregierung das will, sondern um die Gesundheit von uns und unseren Kindern, die mit diesen Masken aber nicht sicher gestellt ist sondern das Ganze noch verschlimmert. Also eine paradoxe Geschichte. Und die ist so paradox, weil sie nicht ehrlich ist.. Von daher meine ich, dass diplomatisches, rednerisches Geschickt in diesem Fall nicht mehr passt.

Was die Apotheken angeht... so ist meine Apotheke glücklich darüber, endlich nicht mehr so dicht und nah von Kunden angesprochen zu werden! Also Neurotiker und Menschen mit Waschzwängen fühlen sich jetzt gut bestätigt!
Sie sehen, bzw. lesen meinen Ärger über dieses mit Absicht stattfindende Verwirrspiel um die Bevölkerung unnötig in Angst und Schrecken zu versetzen. Das machen aber autoritäte Staaten und ist sogar deren Markenzeichen, wie die Hölle für die Kirchen! Ich überlege, Ihren Artikel auszudrucken und meiner Apotheke zu überreichen. Doch wie es aussieht - sieh oben - es gibt zu viele, die haben Freude daran, Abstand zu halten, denn das was Sie schreiben, wissen diese Apotheker/innen auch. Sie lachten dann nur, wenn ich darauf hinwies, was Sie schreiben...

Beste Grüße
Karola Schramm

Hauptsache Masken ?!

von Reimar M. von Kolczynski am 26.08.2020 um 11:54 Uhr

Danke für den Artikel Herr Kollege. Was mir nicht gefällt ist , dass Sie richtigerweise eine bessere Evidenz zum Tragen von Alltagsmasken fordern , dies aber bei der Argumentation dagegen vermissen lassen. Das fühlt sich für mich zumindest mal tendenziös an...
Fakt ist, und das bestätigen mir Kollegen bundesweit die in der öffentlichen Apotheke tätig sind, dass es seit der Maskenpflicht so gut wie keine Patienten mit einfachen viral bedingten (!) Erkältungskrankeiten mehr gibt. Nehmen wir den Absatz klassischer Erkältungspräparate als Indikator dafür, so belaufen sich die Zahlen auf weniger als 10% verglichen mit dem Vorjahreszeitraum . Dies sollte zumindest als starkes Indiz für das Tragen der Masken gelten dürfen...

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AW: Hauptsache Masken

von Dr. Markus Veit am 26.08.2020 um 14:03 Uhr

Woher haben Sie diese Zahlen. Die Zahlen des RKI stützen das nicht ...

AW: Hauptsache Masken

von Michael Hoffmann am 27.08.2020 um 10:11 Uhr

Soll uns das jetzt sagen, daß wir immer mit Maske herumlaufen sollen, damit wir uns keinen Schnupfen einfangen?

Sinn der Alltagsmasken

von Gustav Pfaff am 25.08.2020 um 23:27 Uhr

Danke Herr Veitz.
Danke daß sie ihrer Verantwortung, die aus ihrem Fachwissen erwachsen ist, nachgekommen sind.
Gott segne sie.

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Regenschirm, obwohl die Sonne scheint

von Michael Hoffmann am 25.08.2020 um 22:08 Uhr

Die Diskussion über die Schutzwirkung von Masken lenkt vom eigentlich Thema ab. Selbst wenn sie schützen würden, wäre die Verwendung völlig sinnfrei aufgrund des nahezu nicht vorhandenen tatsächlichen Infektionsgeschehens. Niemand (auch kein Arzt) konnte mir bisher aufgrund der eigenen Wahrnehmung das Vorhandensein einer Epidemie nachweisen. Es handelt sich hier offensichtlich um die erste virtuelle "Seuche". Mein Apell: Spannt endlich eure Regenschirme ein - die Sonne scheint.

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AW: Regenschirm, obwohl die Sonne scheint

von Martina Kessler am 26.08.2020 um 20:15 Uhr

Der Vergleich mit Regenschirm und Sonnenschein ist ein gelungener. Danke dafür.

Masken

von Saša Fistrek am 25.08.2020 um 18:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Veit, vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Ich versuche mein Umfeld schon lange zu überzeugen das diese „Alltagsmasken“ eher schaden als nützen. Inzwischen formuliere ich es für jeden Laien bildhaft wie folgt: Eine Maske zu tragen ist ungefähr so als ob man einen Maschendrahtzaun aufbaut um fliegen abzuwehren!

Danke für ihre klare und Positionierung. Nur wenige trauen sich inzwischen Stellung zu beziehen, danke. BERLIN wir kommen und wir werden täglich mehr die verstehen und sich zu Wort melden.

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AW: Masken

von Michael Hoffmann am 25.08.2020 um 22:09 Uhr

Wer im Alltag Masken trägt, häkelt auch Kondome.

Viel heiße Luft statt echter Aufklärung

von Krümelkraft am 25.08.2020 um 11:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Veit,
Sie schreiben, wir würden von selbsternannten Faktencheckern mit Halbwahrheiten belehrt.
Selbst belehren Sie uns aber mit genau den selben ollen Kamellen, die bereits im Frühjahr hinlänglich bekannt waren und diskutiert wurden und konstruieren daraus Strohmannargumente. Dass Alltagsmasken ein zuverlässiger Schutz gegen eine Infektion seien, hat niemand behauptet. Vielleicht haben Sie schon vergessen, warum es diese unzertifizierten Alltagsmasken überhaupt gibt?
Sie schreiben, "dass für die Übertragung einer Infektion eine gewisse Viruslast notwendig ist. Diese Viruslast betrifft vermehrungsfähige Viren und kann nicht über das bloße Messen von Virus-RNA in Aerosolen bestimmt werden."
Und wo wurde das behauptet? Abgesehen davon, dass "Viruslast" in dem Zusammenhang der falsche Begriff ist. Mittlerweile wurde infektiöses Virus in der Luft nachgewiesen (Lednicky et al. 2020, Viable SARS-CoV-2 in the air of a hospital room with COVID-19 patients)

Weiterhin spekulieren Sie über Gefahren durch Masken, und dass sich vielleicht das Risiko als größer als der Nutzen herausstellt, schreiben aber selbst, dass wir darüber nichts wissen, und Sie liefern auch keine plausible Theorie, warum das so sein könnte. Welche Evidenz gibt es, dass das Tragen von Masken Erkältungskrankheiten bei Kindern verschlimmern könnte oder dass sich in der Maske infektöses Virus anreichert, das zu höherem Ansteckungsrisiko führt? Hier sollten Sie díe selben kritischen Maßstäbe ansetzen, die Sie vom Leser fordern.
Im Postscriptum zitieren Sie zwei Metastudien. Die erste sei methodisch schlecht, weil sie nicht die Qualität der inkludierten Studien bewerte sondern nur deren outcome; die zweite Studie käme zu einem ganz anderen Ergebnis. Sie lassen uns aber (bewusst?) im Dunkeln darüber, zu welchem.
In der ersten Studie (Chu et al., The Lancet) heißt es: "Face mask use could result in a large reduction in risk of infection"
In der zweiten Studie (Chiu et al., JMIR) heißt es: "We believe that mask use, hand hygiene, and social distancing controlled the spread of COVID-19 as well as influenza, enterovirus, and all-cause pneumonia."
Was genau ist jetzt das ganz andere Ergebnis? Inwiefern ist die JMIR Studie von besserer Qualität?
Könnte es sein, dass letztere Studie nicht in der Stellungnahme der GfV erscheint, weil sie zu dem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht war (nur als pre-print)? Oder weil sie sich nicht explizit auf Coronaviren bezieht, sondern alle möglichen Virusinfektionen?
Wenn Sie präzise und differenzierte Angaben statt Halbwahrheiten fordern, sollten Sie ebenso handeln.
Ich habe das starke Gefühl, dass dieser Meinungsartikel unterschwellig die Botschaft enthält, man solle wenn schon, dann Masken von der pharmazeutischen Industrie kaufen als sie selbstzumachen.

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AW: Viel heiße Luft statt echter Aufklä

von Bettina Härer-Reick am 25.08.2020 um 14:37 Uhr

Sehr geehrte/r Frau/Herr Krümelkraft
Kommentare mit ungenauer Namensangabe nehme ich grundsätzlich nicht ernst. Wie soll ich jemanden ernst nehmen, der seinen Namen nicht angibt. Haben Sie etwas zu verbergen?

AW: Viel heiße Luft statt echter Aufklä

von Heiner Atze am 25.08.2020 um 16:42 Uhr

Vielen Dank für Ihre Mühe diesen Artikel mit einem kritischen Kommentar zu versehen. Ich konnte mich gar nicht entscheiden, wo ich anfangen soll.
Ganz offensichtlich versäumt es Herr Veit die geforderte Wissenschaftlichkeit selbst zu erbringen, mal ganz abgesehen von so etwas wie präziser Argumentation. Von seinem "Wir - die Apotheker" möchte ich mich ausdrücklich ausgenommen wissen.

Die angeführten Einwände unterstütze ich - deswegen für Frau Härer-Reick gerne auch mein voller Name, ich bin gespannt auf Ihre Erläuterungen. (Ad hominem zu argumentieren ist und bleibt dabei schlechter Stil.)

Dipl.-Pharm. Heiner Atze, Apotheker

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AW: Viel heiße Luft statt echter Aufklä

von Krümelkraft am 26.08.2020 um 18:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Veit,

Ich gebe zu, dass ich den Artikel so kommentiert habe, als wäre es kein Meinungsbeitrag. Das liegt wohl daran, dass er sich in großen Teilen nicht wie ein Meinungsbeitrag liest. Auch ist der letzte Satz von mir rein spekulativ gewesen und ich nehme ihn hiermit zurück.
Zu dem etwas rauhen Diktum meinerseits habe ich mich durch Ihren Ausdruck "bestenfalls halbgebildete Faktenchecker" hinreißen lassen.
Über eine Sache müssen wir aber reden: Ich habe nicht ohne Grund für meinen Beitrag ein Pseudonym gewählt, und es steht Ihnen nicht frei, hier in der Öffentlichkeit meinen Namen zu nennen, den sie offenbar aus meiner e-mail Adresse gewonnen haben. Ich fordere Sie daher auf, den Beitrag entsprechend zu ändern.

AW: Viel heiße Luft statt echter Aufklä

von Dr. Markus Veit am 27.08.2020 um 11:22 Uhr

Lieber Kommentator "Viel heiße Luft", auch wenn ihr Beitrag im Diktum nicht gerade die Ebene sachliche Diskussion repräsentiert, möchte ich ihn nicht unbeantwortet lassen, offenbar muss man sich an diese Verunglimpfungen als Substitut sachlicher Diskussionen gewöhnen.
Ich möchte zunächst einmal feststellen, dass ich meinen Beitrag als Meinungsbeitrag verstanden haben möchte, so ist er auch ausgewiesen. In dem Originalmanuskript, dass ich der DAZ übersendet hatte, war das noch deutlicher ausgewiesen und dann von mir gestrichen worden, was der Notwenigkeit einer Kürzung geschuldet war. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die vorliegenden Studienergebnisse widersprüchlich und inkonsistent sind und es sicher schwierig ist, daraus eindeutige Maßnahmen abzuleiten. Jeder wird also seine eigenen Schlüsse ziehen, meine habe ich dargelegt und ich freue mich über jede sachliche Diskussion zu dem Thema. Eine solche sollten wir führen. Zu den von Ihnen dargelegten Argumenten möchte ich im Folgenden meine Sichtweise der Dinge darlegen.
1. Es gibt sehr wohl eine ganze Reihe von Studien mit den von mir angeführten experimentellen Defiziten und/oder Designs, die nicht geeignet sind, die vorliegende Fragestellung zu beantworten. Auch solche, wo aus Messergebnissen zu Virus-RNA auf das Risiko der Übertragung von viralen Infektionen geschlossen wird. Das passiert übrigens auch tagtäglich in dem in den Medien, wo über eine Zunahme von Infizierten berichtet wird und nicht über positive Testergebnisse des PCR-Test, der wie jeder Test einen Alpha-Fehler hat woraus sich zwingend ergibt das ein (möglicherweise erheblicher) Anteil an positiven Testergebnissen diesem Alphafehler und nicht einer Infektion geschuldet sind.
2. Was die von Ihnen zitierte Literatur zum Nachweis vermehrungsfähiger Viren in "der Luft" angeht möchte ich anmerken, dass es sich bei dieser Publikation um die Messung in Räumen mit hospitalisierten Patienten handelt. Das war gar nicht Gegenstand meines Meinungsbeitrags. Der betrifft Alltagsmasken und den Zwang diese (teilweise sogar im Freien) zu tragen. Wenn wir uns also dieser Thematik nähern wollen, müssen wir nach Studien suchen, die genau diese Alltagssituation abbilden und auch die aus vielfältigen Materialen genähten "Alltagsmasken" adressieren. Insofern ist dieses Zitat von Ihnen ein Paradebeispiel dafür, das Studien zitiert werden, die nicht angemessen sind, die vorliegende Fragestellung zu beantworten.
3. Ich habe 30 Jahre meines Berufslebens mit einem Team von Wissenschaftlern Pharmazeutische Unternehmen bei der Zulassung von Arzneimittel und Medizinproduktehersteller bei der Zertifizierung von Medizinprodukten unterstützt. In beiden Fällen bildet der Nachweis eines positiven Nutzen-Risiko-Verhältnisses einen Kernpunkt der behördlichen Anerkennung und der daraus resultierenden Verkehrsfähigkeit der Produkte. Das gilt auch für medizinische Masken als Medizinprodukte. Es liegt in der inhärenten Natur von Nutzen-Risiko-Evaluationen, dass diese nur erfolgen können, wenn es sowohl zum Nutzen als auch zum Risiko, Daten gibt. Ohne Daten ist eine solche Evaluation nicht möglich. Diese daten fehlen für jede Art von Masken für Kinder. Deshalb lassen sich die entsprechenden Bewertungen nicht durchführen und entsprechende Produkte sind konsequenterweise deshalb (nach den bisherigen regulatorischen Vorgaben) nicht verkehrsfähig und falls sie dennoch angewendet werden, können Risiken nicht ausgeschlossen werden. Nicht mehr und nicht weniger habe ich konstatiert und für mich geschlossen, dass der Einsatz von Masken für Kinder vor diesem Hintergrund unethisch und möglicherweise gefährlich ist. Wenn Sie zu einem anderen Schluss kommen, würde das in befremdlicher Konsequenz bedeuten, dass sie (als Pharmazeuten?), Arzneimittel und Medizinprodukte die "vielleicht" unbedenklich und "vielleicht" wirksam sind, zulassen würden.
4. Zu den von mir zitierten Studien: Wenn Sie meinen Text aufmerksam lesen habe ich mich an Zweierlei gestört. Erstens an der methodischen Qualität der Studie Chu et al. Argumente dazu konnte ich leider wegen der beschränkten Zeichenzahl, die mir von der DAZ (verständlicherweise) zur Verfügung gestellt wurden, nicht liefern. Das bemängeln Sie zu Recht. In der auch hier gebotenen Kürze möchte ich dazu Folgendes feststellen. Die Studie adressiert dreierlei Schutzmaßnahmen: a. Abstand, b. medizinische(!) Masken, Augenschutz. Dazu wurden in der Metaanalyse 172 Studien ausgewertet, 39 davon betrafen Masken mit dem Ergebniss ("low certainty") und davon 3 Studien Situationen außerhalb medizinischer Facheinrichtungen. Diese drei Studien hatten den schlechtesten Outcome von allen und einen kaum messbaren Vorteil zwischen den verglichenen Gruppen. Und diese Studie ist die einzige(!) Studie, auf die eine von der Bundesregierung berufene Ad-hoc-Kommision Bezug nimmt, um die Maskenpflicht in Schulen und anderen Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendlichen zu rechtfertigen. Diese Studie untersucht diese Fragestellung gar nicht! Deshalb habe ich zweitens eingefordert, dass Studien die, die die Fragestellung untersuchen auch zitiert werden sollten und habe die Studie von Chiu angeführt. Zur Qualität dieser Studie habe ich nichts ausgeführt – nur, dass sie zu einem anderen Ergebnis kommt. Mir war es an dieser Stelle wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Beurteilung der Datenlage durch die Ad-Hoc-Kommission (und andere!!) eine Berücksichtigung aller vorliegenden Daten erfordert – was auch meiner Sicht nicht und außerdem nicht sachgerecht erfolgt.
5. Ich habe zu keinem Zeitpunkt dazu aufgefordert, nur Masken der pharmazeutischen Industrie zu verwenden, sondern, den Sachverhalt der Situation angemessen zu beurteilen. Was die Verwendung von Alltagsmasken angeht, hatte ich in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass ich die politische Forderung, solche in Alltagssituationen zu tragen, nicht nur deshalb hinterfrage, weil es keine (ausreichenden) Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit solcher Masken gibt, sondern auch, weil ich Sie angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens für überflüssig halte. Jeder mit Abitur kann sich ausrechnen, wie groß die Chance bei den derzeitigen Zahlen ist, auf einen Infizierten zu treffen. Wenn es richtig ist, was die Tagesschau gestern berichtete, zeigen Infizierte ausnahmslos Symptome. Menschen mit Symptomen sollten aber zu Hause bleiben und sich nicht ich unter Menschen mischen – mit oder ohne Maske!
Viele Grüße Markus Veit

AW: Viel heiße Luft statt echter Aufklärung

von Dr. Arnold am 27.08.2020 um 11:25 Uhr

Hier ein Link, der Evidenz bringen könnte:

https://swprs.org/face-masks-evidence/

AW: Viel heiße Luft statt echter Aufklä

von Heiner Atze am 28.08.2020 um 11:49 Uhr

Unwahrscheinlich:

https://de.wikipedia.org/wiki/Swiss_Policy_Research

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/faktenfuchs-wie-glaubwuerdig-ist-swiss-policy-research,S128XLH

AW: Viel heiße Luft statt echter Aufklä

von Heiner Atze am 28.08.2020 um 15:08 Uhr



Sehr geeherter Herr Veit,

vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme.


Zunächst möchte ich anmerken, dass meine Kommentare zu keiner Zeit gegen Ihre Person gerichtet waren, es sich also sicher nicht um Verunglimpfung handelt. Ich gebe Ihnen Recht, dass ich meine Einwände nicht differenziert ausgeführt habe, was ich gerne nun nachholen möchte.

Zuallererst muss ich mich von dem Vorwurf des Pharmalobbyismus gegen Sie distanzieren, was im ursprünglichen Kommentar meinerseits nicht geschehen ist.

Auch wenn es sich um einen Meinungsbeitrag handeln soll, entbindet das nicht von der Verpflichtung zu fundierter, evidenzbasierter und referenzierter Argumentation (die Sie selbst einfordern), auch und gerade angesichts Ihrer fachlichen Autorität und dem Medium Ihrer Veröffentlichtung. Dies hätte möglicherweise mit Quellenangaben und einem auf Anfrage verfügbaren Quellenverzeichnis gelöst werden können.

Sie müssen sich nur die Kommentarspalte anschauen: Viele der Kommentatoren lesen den Artikel als Fachbeitrag und ordnen ihn in den üblichen Narrativ von Zensur und ähnlichem ein, Interesse an der von Ihnen geforderten Diskussion besteht nicht. Die inkonsistente Studienlage hätte im Originalartikel hervorgehoben werden müssen.

Was meine ich mit „unpräziser Argumentation“? Sie stellen Zusammenhänge her, die so nicht gegeben sind. Im Absatz Normen außer Kraft gesetzt implizieren Sie zum Beispiel, dass Alltagsmasken unabhängig vom Risiko in jeder Situation eingesetzt werden können („Seit März ist es nun völlig egal, welche Masken wir (auch in der Apotheke) zum Infektionsschutz verwenden (…).)

Ganz offensichtlich ist die Quantifizierung von Virus-RNA kein geeigneter Parameter zur Abschätzung des Infektionsrisikos über die Raumluft, möglicherweise aber durchaus zulässig um die Filtrationsleistung von Masken einzuschätzen, da eine Quantifizierung der viralen RNA alle vemehrungsfähigen Viren miterfasst und deshalb eine Reduktion von RNA eine Reduktion vermehrungsfähiger Viren vermuten lässt.

Eine höhere Evidenz für Alltagmasken und harte Endpunkte ist erststrebenswert. Bis dahin müssen Entscheidungen aufgrund verfügbarer Daten getroffen werden. Die Filtrationsleistung bestimmter Stoffe (v.a. wenn mehrlagig eingesetzt) ist vielversprechend, teilweise bis in den Submikrometerbereich1⁠, die von Ihnen angesprochene Problematik von gutem Sitz und Nebenflüssen an der Maske vorbei besteht natürlich.

Allerdings muss in die Überlegungen auch der eigentliche Zweck zur Verwendung von Alltagsmasken miteinbezogen werden – hier handelt es sich ausschließlich um eine Verlangsamung des Infektionsgeschehens, in Kombination mit strikter Handhygiene und sozialer Distanzierung. Aufgrund der vorhandenen Daten ist die Annahme einer derartigen Wirkung plausibel. Es kann also mitnichten davon die Rede sein, dass „vielleicht unwirksame“ Medizinprodukte in Umlauf gebracht werden, weil ein individueller Schutz vor Infektion niemals angedacht war und zudem kein zusätzliches Risiko allein aufgrund der fachgerechten Benutzung einer Alltagsmaske zu befürchten ist, das ist medizinische Konsensmeinung (das einzige was wir derzeit an Evidenz haben).

Natürlich besteht die Gefahr einer Kontamination bei unsachgemäßer Benutzung, wie von Ihnen dargestellt. Bei Nichtbenutzung der Maske ist im Gegenzug davon auszugehen, dass die Kontamination direkt stattfindet, was im schlimmsten Fall die gleiche Anzahl Infektionen bedeutet, das Tragen einer Maske im besten Fall einen partiellen Schutz für den Träger. Das verdeutlicht letztendlich die Wichtigkeit der Abstands- und Hygieneregeln, ist aber kein Argument gegen eine zusätzliche Barriere, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Zur korrekten Handhabung kann noch dazu leicht geschult werden.

Aus den gleichen Überlegungen ergibt sich ein möglicher Nutzen, wenn (noch unwissentlich) Infizierte in der Öffentlichkeit eine Maske tragen, das ist vor allem vor dem Hintergrund prä- und asymptomatischer Patienten relevant, die zum Infektionsgeschehen beitragen. Deren Anteil wird im zweistelligen Prozentbereich angegeben2⁠. Es versteht sich von selbst, dass sich symptomatische Patienten isolieren sollten.

Letztendlich scheint das Tragen von Alltagsmasken nach dem Vorsorgeprinzip angesichts der vorhandenen Daten und des nicht vorhandenen Risikos bei sachgerechter Anwendung gerechtfertigt3⁠, stets in Kombination mit anderen Maßnahmen. Zudem wäre eine fundierte Standardisierung der Alltagsmasken zu diskutieren, wie z.B. in Frankreich schon begonnen4⁠.

Ihre Position, dass in diesem Falle eine Nutzen-Risiko-Bewertung aufgrund fehlender Daten nicht möglich ist, ist rational und diskutabel. Widersprüchlich dazu steht doch aber Ihre Bemerkung „Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es Risiken gibt! Das gilt insbesondere für Kita- und Schulkinder, bei denen es in der Erkältungssaison nicht selten vorkommt, dass sie unter HNO-Infekten leiden, deren Verlauf und Verschlimmerung von Masken sicher nicht unbeeinflusst bleiben.“ Worauf gründet sich diese Risikobewertung, was ist die Rationale sofern keine oder wenig belastbare klinischen Daten verfügbar sind?

---

(1) Konda, A.; Prakash, A.; Moss, G. A.; Schmoldt, M.; Grant, G. D.; Guha, S. Aerosol Filtration Efficiency of Common Fabrics Used in Respiratory Cloth Masks. ACS Nano 2020, 14 (5), 6339–6347. https://doi.org/10.1021/acsnano.0c03252.

(2) Transmission of COVID-19 https://www.ecdc.europa.eu/en/covid-19/latest-evidence/transmission (accessed Aug 28, 2020).

(3) Clase, C. M.; Fu, E. L.; Joseph, M.; Beale, R. C. L.; Dolovich, M. B.; Jardine, M.; Mann, J. F. E.; Pecoits-Filho, R.; Winkelmayer, W. C.; Carrero, J. J. Cloth Masks May Prevent Transmission of COVID-19: An Evidence-Based, Risk-Based Approach. Ann. Intern. Med. 2020. https://doi.org/10.7326/m20-2567.

(4) AFNOR Spec – Masques barrières – Téléchargement

https://masques-barrieres.afnor.org/home/telechargement (accessed Aug 28, 2020).

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Mit freundlichen Grüßen


Heiner Atze

Menschen mit Masken allein im Auto

von Gabriele Czempiel am 25.08.2020 um 3:24 Uhr

Das könnte ich sein, weil ich professionell damit umgehe. Ich als Risikogruppe trage nur FFP2-Masken ohne oder mit gekapseltem Ausatemventil meist von der Fa. Dräger oder einer anderen europäischen Qualitätsfirma nach der aktuellen Norm 149xxxx CE-gekennzeichnet und mit der Nummer einer nach dem MPG Benannten Stelle versehen, wenn ich irgendwo hin muss, wo die Menschen sehr eng drängeln, fast alle ohne Maske in Berlin. Verlasse ich den Ort nehme ich selbst verständlich meine FFP2 Maske nach 1/2 Stunde Tragezeit nicht ab, sonst müßte ich sie ja sofort entsorgen, sondern trage sie auf der Strasse bis zum Auto, im Auto, dann beim anschließenden Lebensmitteleinkauf im Supermarkt, erst danach nehme ich die Maske nur kurz an den Bügeln anfassend ab, lasse sie in eine ZIP-Verschlussplastiktüte gleiten, schließe den Zipp-Verschluss, packe die Zipverschlusstüte in eine kleine Plastikmülltüte, verknote diese, desinfiziere meine Hände und nehme sie mit nach Hause um sie dann mit dem Hausmüll (wird in Berlin verbrannt) zu entsorgen. Ich höre von anderen leider "ich habe eine teure Maske gekauft, die hat eine gute Qualität, die trage ich jetzt schon eine Woche".
Zu dem ganzen unsinnigen Umgang mit den "Alltagsmasken" (gibt es auch Sonntagsmasken?) haben Politik, Medien, die nicht ausreichende Verfügbarkeit von FFP2-Masken beigetragen.
Ich habe Jens Spahn geschrieben, er möge die Millionen Masken (wahrscheinlich zum OP-Masken zum Schutz anderer), die er noch nicht bezahlt hat und nach Afrika schicken will, an die Schulen verteilen, denn jeder Schüler braucht pro Tag mindestens 5 Masken, denn es sind Einmalmasken, die nicht von außen ausgiebig angefasst und dem Spiel "rein in die Hosentasche und raus aus der Hosentache" dienen sollen.

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zur allgemeinen Verunsicherung

von Leible am 24.08.2020 um 17:53 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Veit,

Ihren Beitrag habe ich an über 30 Personen weitergeleitet. 2 Personen davon sind aktive Apotheker. Hier bin ich auf die Reaktion und die Beurteilung Ihres Fachbeitrages besonders gespannt, um in eine Diskussion zu kommen. Leider blieb bisher eine Reaktion aus. Eine Antwort war:"Bin gerade im Urlaub und lese ihn nächstes Wochenende. Melde mich dann".
Was zu viel bedeuet wie (da ich die Person gut kenne),...ich weiß, aber lass mich damit in Ruhe, ich möchte dazu nichts sagen.
Viele im Umkreis haben wirklich Bedenken, gegen die Maßnahmen öffentlich Stellung zu beziehen. Sie haben Angst als Spinner, Außenseiter, Gefährder in die Ecke gestellt zu werden.
In den Kalenderwochen 31-33 wurde die Tests um 51% !!! (nach offizellen Zahlen des RKI) gesteigert, die Positivrate bleibt jedoch weiterhin unter 1%, jedoch veröfffentlich die Presse nur den Anstieg der Infiziertenzahlen ohne Bezug auf die Testrate. Eine sachlich völlig falsche Darstellung. Die Presse und die Politik verkaufen das Volk als dumm.

Ein Artikel wie dieser ist wie der Polarstern am Himmel.
Ich bedanke mich bei Herrn Dr. Veit für den Beitrag, ich bedanke mich bei der Deutschen Apotheker Zeitung zur Veröffentlichung des Artikels.
Wie kann das sein???
Wie kann die Meinungsfreiheit so mit Füßen getreten werden?

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DANKE

von Jens Spann-Nix am 24.08.2020 um 9:09 Uhr

Vielen Dank für diese klaren Aussagen, für diese Stellungnahme.

Bitte weiter verbreiten, teilen...
Dies muss gehört werden.
Es kann nicht sein, dass die Skeptiker wissenschaftlicher sind als Drosten und Co und sich nichts ändert.
Wo leben wir denn??

Da wünschte ich mir, in Nordkorea zu leben, der Diktator dort ist zumindest niemandem hörig wie Merkel und Konsorten. AKK, Esken, Spahn, Söder....was ein trauriges Abbild einer Demokratie.
Ich hoffe, dass alle Skeptiker, nächstes Jahr eine Alternative wählen, denn so kann es nicht weitergehen.

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Nobelpreisträger Mullis und ein würdevolles Miteinander

von Trude am 23.08.2020 um 17:04 Uhr

Ich bin der Meinung, dass ich sehr wohl einen NOBELPREISTRÄGER !, der für die Entdeckung der polymerase chain reaction, kurz PCR, den Nobelpreis bekommen hat hier zitieren kann. Wo kommen wir hin, wenn ein Nobelpreisträger nicht mehr zitierfähig ist. Bitte bleiben wir doch sachlich und ich bitte um Respekt vor jedem Menschen. Für seine Erfindung der PCR erhielt Kary Mullis 1993 den Nobelpreis für Chemie, den er sich gemeinsam mit dem kanadischen Chemiker Michael Smith teilte.
https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Agenda/Nobelpreistr-ger-Kary-Mullis-in-Basel.html
Wer anderer Meinung ist, kann dies doch bitte auf sachliche Weise zum Ausdruck bringen. Es wäre wünschenswert, wenn wir in unserem Land wieder zu einer Kultur des ordentlichen und achtsamen Diskurses kommen würden. Weil genau dies ist Wissenschaft gewesen.
Achtsames Miteinander und Gespräche mit Respekt für den anderen Menschen gehören zu einer funktionierenden Gesellschaft. Ohne diese Bereitschaft dem anderen zuzuhören funktioniert es nicht. Ich hoffe, dass wir wieder dort hin zurückfinden. Wer mit anderen Menschen unwürdig umgeht, verletzt seine eigene Würde. In diesem Sinne wünsche ich allen! Menschen ein würdevolles und glückliches Leben.

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AW: Nobelpreisträger Mullis und ein wü

von Joerg Gerhard am 24.08.2020 um 12:42 Uhr

https://uncoverdc.com/2020/04/07/was-the-covid-19-test-meant-to-detect-a-virus/

HUT AB!

von Frank Hadan am 23.08.2020 um 9:21 Uhr

Sie haben meinen grössten Respekt für Ihren Mut, dem Mainstream mit Ihrem Fachwissen entgegenzutreten!!! Hoffentlich wird das für Sie persönlich nur positive Konsequenzen haben.
Ihren Artikel werde ich mir ausdrucken und mehrere Exemplare stets bei mir führen. Erst gestern wurde ich beim Einkaufen - ohne Maske - aufgefordert, das "Kaufland" zu verlassen: es wurde sogar mit der Polizei gedroht (wie dumm kann man sein?)!
Am Dienstag, den 25.08.2020 wird das sächsische Kabinett sogar ein Bussgeld von 60 Euro beschliessen, um Querulanten wie mich endlich zu massregeln.
Nachgedacht: warum wurde denn wohl das seit 2000 geltende Infektionsschutzgesetz im März diesen Jahres in Windeseile geändert und wo kamen die neuen Bestimmungen ("Corona-Schutzverordnung") denn so plötzlich her?

Es ist HÖCHSTE ZEIT, dass wir "Bürger" den Gesetzgeber auffordern, die "epidemische Notlage von nationaler Tragweite" für beendet zu erklären.

Herzliche Grüsse aus dem aufgeklärten Teil im Landkreis Meissen

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aus statistischer Sicht der AGI beim RKI betrachtet

von Hannes Kaufmann am 22.08.2020 um 22:59 Uhr

Herzlichen Dank für Ihren Beitrag, sehr geehrter Herr Prof. Veitz!
unabhängig von Studien zum individuellen Gebrauch von medizinischen Masken scheint mir ein Fund beim RKI bemerkenswert. Atemwegserkrankungen, verursacht durch Rhinovieren haben in den, von der Arbeitsgruppe Influenza, ausgewerteten Praxen sehr deutlich zugenommen. Da stellt sich die Frage: trotz oder wegen der Maskenverordnung?
https://influenza.rki.de/Diagrams.aspx?agiRegion=0

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Ein gravierender Fehler ist ihnen unterlaufen

von André M am 22.08.2020 um 10:37 Uhr

Soweit mein Bildungsstand das zulässt bin ich ganz ihrer Meinung - Abstand ist das beste Mittel und Masken verkaufen eine falsche Sicherheit. Als Multiplikator von der BG im Atemschutz muss ich sie davon informieren, daß die Ausatemluft einer FFP 2 oder 3 Maske nicht filtriert wird. Sie schreiben über FFP Masken, siehe oberes Drittel in ihrem Text , ..... filtern sehr kleine Tröpfchen respektive Aerosole aus der ein- oder ausgeatmeten Luft. Das ist falsch!
Mit den FFP Masken findet nämlich eine Verteilung ausgeatmeter Aerosole und
Tröpfchen statt, daß ergibt sich aus rein physikalischem Prinzip. Die Maske zieht sich an den Kopf beim Einatmen und schützt somit den Träger vor Schadstoffen , also „stößt“ sie sich minimal beim Ausatmen ab oder es gibt die Masken auch mit Ventil (ungefiltert) um dieses zu vermeiden.

Mit besten Grüßen

André M.

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Endlich

von Silvia H. am 21.08.2020 um 18:26 Uhr

Lieber Herr Prof. Veit,
besten Dank für die guten Argumente und die deutlichen Worte. Ich verliere immer mehr den Glauben an den gesunden Menschenverstand in dieser Gesellschaft. Wo sind wir nur hingekommen, dass uns insbesondere die Medien, ganz vorne weg die ÖR, jeden Tag die absurdesten „Fakten“ zum Thema Sars Cov 2 präsentieren. Immer nur in eine Richtung abzielen, uns moralisch belehren, wenn wir die Maßnahmen, insbesondere die Wirksamkeit der Maske, infrage stellen. Die Gesellschaft wird in eine unfassbare Spaltung getrieben. Es gibt nur die Maskenbefürworter und die „Körperverletzer“ und Covidleugner. Wir sollen wir da den sozialen Frieden bewahren, wenn sich erstmal die tatsächlichen Konsequenzen des Lockdown auswirken?
Junge Menschen, die einfach den Kontakt zu Gleichaltrigen brauchen und sich treffen, werden auch gleich in eine Ecke katapultiert, nix mit Spaßgesellschaft. Kinder müssen mit Maske im! Unterricht sitzen. Bildungsauftrag war gestern. Und in den nächsten Jahren die immensen Schulden ausbaden dürfen sie auch noch.
An einem Abend erklären Herr Lauterbach und Herr Schmidt-Chanasit noch bei Herrn Lanz, dass die Aerosole ungehindert durch die Maske gehen, am nächsten Abend kommt besagter Physiker und erzählt wieder was komplett anderes. Herrn Lanz fällt das auch nicht auf, sonst könntet er das mal hinterfragen und für Klarheit beim Zuschauer sorgen. (Will er das überhaupt)
Wenn Ihnen hier im Forum schon Leute für Ihren Mut danken, sich so klar geäußert zu haben (in einer Demokratie?), wo sind wir dann hingekommen?
Und wie verschaffen sich die kritischen, sachverständigen Stimmen endlich mal Gehör in diesem Einheitsbrei, ohne Gefahr zu laufen, mit Aluhüten in einen Topf geworfen zu werden? Geht eine Petition?

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Viren sind nicht das Problem

von Klaus Müller am 21.08.2020 um 17:35 Uhr

Herzlichen Dank an Prof. Veit für den ausgewogenen und informativen Artikel. Hier im Forum wird Dank für die Info und den Mut geäußert, beides zu Recht! Fragen Sie sich mal, warum ein Professor Mut braucht, um auf seinen eigenen Gebiet etwas völlig Selbstverständliches zu veröffentlichen?
Alles, was nicht auf Regierungslinie liegt, wird von Politik, Medien und inzwischen auch vielen Bürgern aggressiv angegriffen, egal ob die Äußerung berechtigt oder begründet ist. Dies hat mit Demokratie nichts mehr zu tun und zeigt, wie krank die Gesellschaft ist. Ich rede dabei nicht über Viren!
Wenn die Faschisten wiederkommen, dann im Gewand der Demokraten.

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AW: Viren sind nicht das Problem

von Stefan Schembara am 22.08.2020 um 17:41 Uhr

Die kommen wieder, die Faschisten! Keine Frage

AW: Viren sind nicht das Problem

von Robert Pfäffl am 23.08.2020 um 12:46 Uhr

Wie recht sie haben mit Ihrem Kommentar. Wer das nicht glaubt, darf es gerne einmal selbst ausprobieren, gegen den Strom der meiniungsbildenden Massenmedien zu schwimmen. Dann erfährt man es am eigenen Leib. Wenn wir jetzt nichts unternehmen , uns informieren, uns unsere "eigene" Meinung bilden und diese auch äußern, dann werden wir wieder einmal in der Diktatur aufwachen. Danke für den Beitrag!
MfG Robert Pfäffl

Corona & Maskenpflicht

von Andread Horn am 21.08.2020 um 15:02 Uhr

Corona ist der neue IQ-Test:

- Wieviel Gehorsam lässt sich der Bevölkerung zumuten
- Wieviel Freiheiten kann man einschränken
- Ist die Mehrheit der Bevölkerung bereit, Sachen mitzutragen und gegen Andere durchzusetzen, deren Sinn nur unzureichend zu verstehen ist

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Impressum RKI

von Martin am 21.08.2020 um 13:29 Uhr

Wenn ich das Impressum des RKI lese, dann überkommen mich immer mehr Zweifel ob das rechtlich alles überhaupt haltbar ist, da steht wortwörtlich
Haftungsausschluss
Die Inhalte, die über die Internetseiten des Robert Koch-Instituts zur Verfügung gestellt werden, dienen ausschließlich der allgemeinen Information der Öffentlichkeit, vorrangig der Fachöffentlichkeit.
Das Robert Koch-Institut übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen, für Abweichungen der Programminhalte von Originaltexten, Übertragungsfehler von Schriftstücken und Irrtümer bei Dokumenten, die für die Internetseiten erstellt wurden, sowie unbefugte Veränderung der Angaben auf dem Server durch Dritte.
Die Inhalte dieser Internetseiten dienen nicht der Erteilung medizinischer oder anderer Ratschläge oder Anweisungen in Bezug auf Arzneimittel oder bestimmten Therapien. Die Informationen stellen keine Alternative zur Beratung durch einen Arzt oder Apotheker dar. Wer Rat zu spezifischen Gesundheitsproblemen benötigt, wendet sich bitte ausschließlich an den Arzt.

https://www.rki.de/DE/Service/Impressum/impressum_node.html

Auf Grund solcher Tatsachen ist das eigentlich alles obsolet, da man nicht auf Ratschlägen von Institutionen die jegliche Haftung ausschließen man solch grundrechtseinschneidende Maßnahmen verordnen kann!

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AW: Impressum RKI

von Benjamin am 21.08.2020 um 17:56 Uhr

Das ist win Standardtext, den es so auf tausenden deutChen Webseiten gibt; nebenbei gesagt auch auf solchen die behaupten Corona sei nicht schlimm oder existiere gar nicht. Diesen Seiten darf man dann auch nicht vertrauen.

Maskennutzen

von Gabi Lichtenstern am 21.08.2020 um 13:05 Uhr

Herzlichen Dank, Herr Veit, für Ihren aufklärenden Artikel. Es tut gut, dass es doch noch Menschen mit Herz und Verstand gibt. Hoffentlich werden Sie auch in der Politik gehört, damit wir endlich von diesem unsäglichen „Maulkorb“ befreit werden.

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Danke

von christoph am 21.08.2020 um 10:56 Uhr

Besten Dank für den tollen Beitrag. Als medizinischer Laie bin ich seit Corona schon kurz davor mein Vertrauen in Medizin und Wissenschaft zu verlieren, weil beim Thema Masken anscheinend keine rationale Abwägung mehr stattfindet. Umso besser, wenn sich Menschen mit Expertise einrbingen.

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Hauptsache Maske?!

von Claudia am 21.08.2020 um 10:40 Uhr

Lieber Dr. Veit,
Liebe DAZ-Redaktion!
Ich danke vielmals für den dringend notwendigen Artikel und die sachliche Aufklärung, der ich voll zustimme. Ich werde jede Möglichkeit nutzen, für die Verbreitung zu sorgen.
Nochmals herzlichen Dank!

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Masken und Fehleninformationen

von Hans Schwarz am 21.08.2020 um 7:23 Uhr

Hllo Herr Veit,
Ihren Artikel habe ich überflogen und er ist schon mal über dem Durchschnitt. Alles so weit prima!
Sie sind in einer Position in der Sie gehört werden und daher möchte ich Sie auf einen weit verbreiteten Fehler beim Thema Masken hinweisen, dem Sie sichannehmen könnten.
Fremndschutz durch MASKEN ist nichts neues und z.B. bei Tuberkulose eine alte Prktik. Maskenpflicht in der momentanen Situation halte ich zur Risikominimierung für sinnvoll. Die so genannten Experten und der Bankkaufmann der Gesundheitsminister spielt sind aber leider eher inkompetent.
MASKEN die zum Fremdschutz gedacht sind dürfen kein (ungekapseltes) AUSATEMVENTIEL haben!
Ich finde dies müsste vorgeschrieben sein, wenn denn Verstand an der Sache sein sollte. Die geballte inkompetenz und die Unfähigkeit zu eigenständigem denken istt eine der gefährlichsten Krankheiten der Heutigen Zeit der Mediendemenz und der Ankreuztests.
Denken Sie mal drüber nach und thematisieren Sie diesen aus Dummheit resultierenden Missstand. Sie haben das Potential und Inen wird man zuhören!
Mfg hans schwarz

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Artikel von Prof. Veit zu Masken

von Michael Nickel am 21.08.2020 um 2:17 Uhr

Dankeschön Herr Prof. Veit für diesen Artikel. Ich habe 16 Jahre als Pflegefachkraft gearbeitet
Glücklicherweise bin ich aktuell aus dem Beruf heraus. Zum Thema Schutzwirkung von chirurgischen Masken: ich habe 2012 einen infektiösen Patienten gepflegt. Trotz aller Maßnahmen (Einmalkittel, Kopfhaube, Latexhandschuhe, chirurgische Maske, Desinfizieren der Hände und Unterarme vor und nach der Pflege) habe ich mich infiziert und eine sehr unangenehme Kehlkopfentzündung bekommen, 3 Wochen war ich arbeitsunfähig damals. Ich trage im ÖPNV und beim Einkaufen eine Baumwollmaske und achte darauf, daß dies 20 Minuten nicht übersteigt. Glücklicherweise kann ich das, wenn ich mir vorstelle ich müßte 60 Minuten in einem Zug mit Maske sitzen... da bekomme ich schon beim Drandenken mulmige Gefühle. Ich hoffe sehr (bin Optimist), daß diese kontraproduktive Maskenpflicht bald endet!

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Hauptsache Maske

von Lüpken am 21.08.2020 um 0:52 Uhr

Ich wünsche mir, dass dieser Beitrag auf fb erscheint, damit er eine größere Reichweite erzielen kann.

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Maskenpflicht

von Astrid Kipp am 20.08.2020 um 22:36 Uhr

Ein großartiger Artikel, Herr Veit!
Ich würde mich sehr freuen, wenn die DAZ weiterhin unterschiedliche Perspektiven beleuchtet! Ist positiv getestet gleichzusetzen mit infiziert? Wie valide ist die eingesetzte PCR-Diagnostik?

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Auseinandersetzung mit Nebenan.de zu genau diesem Thema

von Angela Franke am 20.08.2020 um 22:00 Uhr

Danke für diesen Beitrag.
Ich habe das in sehr kurzer Form in einer Diskussion sehr ähnlich formuliert, gerade was den alltäglichen Umgang mit diesen Alltagsmasken angeht. Der Beitrag wurde nach Denunziation gelöscht und das war die Antwort auf meinen Protest: "Wir haben in den vergangenen Wochen Beiträge entfernt, die explizit die Gefahr durch das Virus verharmlosten und zum Widerstand gegen die getroffenen Maßnahmen aufriefen. Dies haben wir im Glauben an die ergriffenen Maßnahmen so entschieden und auch, weil wir überzeugt sind, dass die weiteren Maßnahmen nur für dann funktionieren können, wenn sich auch alle daran halten."
Umso mehr freut es mich, wenn immer häufiger qualifizierte Stimmen zu diesem Wahnsinn laut werden.

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AW: Auseinandersetzung mit Nebenan.de zu

von Aha am 27.08.2020 um 10:53 Uhr

Also sie haben wahrscheinlich den kritischen "meinungsbeitrag" nur schlecht wiedergegeben.
Der Autor selber wollte sogar noch ausführlicher schreiben konnte dies aber aufgrund von Redaktionszwecken nicht.
Also wundert mich nicht das eine verkürzte und vereinfachte selbsterstellte Version gelöscht wird. Verlinken Sie doch wenigstens diesen Meinungsbeitrag wenn Sie diskutieren wollen, denn man braucht eine Menge Fakten um richtig zu diskutieren und nicht nur verkürzte Meinungen.

AW: Auseinandersetzung mit Nebenan.de zu

von Angela Franke am 27.08.2020 um 12:05 Uhr

Na, Sie müssen es ja wissen, denn Sie kennen mich ja auch und meine Beiträge, klar. Selbstverständlich habe ich keine lange Abhandlung geschrieben, aber Meinungsbeiträge, die weder die Regeln verletzen, noch wie behauptet Fake-News verbreiten, fallen eben unter Meinungsfreiheit.
Ich hatte darauf hingewiesen, dass diese Masken, wie sie im Alltag von allen gebraucht und behandelt werden, eben keinen Schutz gewähren, sondern tatsächlich wohl eher schaden. Achja, dazu noch ein Interview mit dem Psychoanalytiker Prof. Klaus-Jürgen Bruder verlinkt.
Übrigens, gestern wurde mein Beitrag mit Link und sehr langem Zitat aus der Stellungnahme des Netzwerks Evidenz-basierter Medizin im Tagesspiegel erst nur z.T. veröffentlicht, also der 2.Teil des Zitats ohne Link und dann etwas später gelöscht, der 1. Teil mit Link wurde gleich gar nicht veröffentlicht. https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19
Bestimmt auch meine Schuld, gelle.

Wo sind all die Mutigen?

von Gerti Knöpfle am 20.08.2020 um 21:59 Uhr

Vielen herzlichen Dank für Ihren mutigen Beitrag! Ich wünsche mir, dass alle Menschen die wirklich Ahnung von dieser ganzen medizinischen und gleichzeitig juristischen Materie (Ärzte, Apotheker, Professoren, Anwälte, Juristen, Richter) geschlossen aufstehen und diesem politischen Irrsinn endlich ein Ende bereiten! Wo sind die Menschen mit Rückgrad?

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Danke für dieses mutige Statement

von André Federici am 20.08.2020 um 20:49 Uhr

Für mich ist es unbegreiflich, dass sich ein solcher Irrsinn wie der Maskenzwang durchsetzen lässt. Mal ganz davon abgesehen, dass zuvor auch die bekannten Stellen den Nutzen solcher Masken angezweifelt haben, bin ich entsetzt darüber, wie kritiklos solche Anweisungen in der Bevölkerung angenommen werden und sich die Gesellschaft dadurch spalten lässt. Jeder, der sich nur ansatzweise mit Arbeitsschutz auskennt, jeder, der im medizinischen Bereich arbeitet und eigentlich auch jeder, der mit ein bißchen gesundem Verstand ausgestattet ist müsste erkennen, dass von den Alltagsmasken kein Nutzen zu erwarten ist und unter Umständen sogar Gefahren drohen. Ich wünsche mir, dass mehr qualifizierte Leute zur Aufklärung beitragen, damit die vorherrschende Einheitsmeinung, die keine Abweichler duldet, ein wenig aufgelöst wird und danke Ihnen herzlich für diesen Beitrag.

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Alles nur Machterhaltungstrieb?! Jaaa!!!

von Renate Damm am 20.08.2020 um 20:03 Uhr

Wie kommt es eigentlich, dass alle, wirklich ALLE, Politiker, die man im Fernsehen zum Thema "Corona/Maßnahmen/Masken..." sprechen hört, dieselbe Meinung vertreten? Es kann doch nicht sein, dass alle sooo blind sind, gesunden Menschenverstand ausblenden und nur eine Fachrichtung, die der Virologie, zur Entscheidungsfindung heranziehen? Ich zweifle an der Redlichkeit dieser unserer Volksvertreter!!!

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AW: Alles nur Machterhaltungstrieb?! Jaaa

von Stefan Schembara am 22.08.2020 um 17:52 Uhr

Coronagangster, oder Coronabande

AW: Alles nur Machterhaltungstrieb?! Jaaa

von Albert Pflüger am 27.08.2020 um 9:10 Uhr

Das liegt an der Auswahl, die unter politischen Gesichtspunkten vorgenommen wird. Den anderen wird "keine Plattform geboten".

Chu Studie

von Joerg Gerhard am 20.08.2020 um 19:18 Uhr

Chu wird in D so oft erwaehnt, weil mit Schuenemann wohl auch ein Deutscher daran mitgearbeitet hat.
Denis Rancourt hat in seinem Brief an die WHO schon auf Probleme der Studie und den low conviction Level der Autoren hingewiesen.
Er schickte mir auch den folgenden Link, in dem OCLA die Studie kritisiert, und es gibt seiner Aussage nach auch noch mehrere.
http://ocla.ca/criticism-of-chu-et-al-on-face-masks-for-covid-19-by-professor-joseph-audie/
Die Studie des norwegischen Gesundheitsamtes, NPHI, kommt zu dem gleichen Schluss wir Prof. Veit: Sinn machen, wenn ueberhaupt, und/da auch dann auf unbewiesenen sehr grosszuegigen Annahmen basierend, nur medizinische FFP2+ Masken, nur mit vorheriger Schulung der gesamten Bevoelkerung, nur bei sehr hoher Infektionsrate, und das laesst die Nebenwirkungen ausser Betracht.
Und dass man die lt. ASV der Gesundheitsberufe in D max.75 Minuten am Stueck tragen darf!

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Sachverstand

von Trude am 20.08.2020 um 17:05 Uhr

Herzlichen Dank für Ihren Sachverstand und Ihre erklärenden fachlichen Worte. Danke für diese Informationen hier an diesem Ort. Ich verweise hier mal auf eine offizielle psychologische Studie erschienen im Leibniz Institute for Psychology zu den gesellscahftlichen psycholigischen Auswirkungen der Maske im Alltag.
https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751
Wer sich krank fühlt, möge bitte zuhause bleiben. Um auf gute Weise wieder gesund zu werden. Ich wünsche gute Besserung und ein gutes Immunsystem. Ihr Apotheker wird Ihnen sicher gerne helfen dabei. Aber bitte keine Alltagsmasken mehr. diese Masken haben schon viel zuviel zerstört. Ich habe mir auch mal Videos angeschaut, unter welchen Bedingungen diese blauen Masken zum Teil hergestellt werden.... Hygienisch ist anders. Wenn auch darauf steht, hergestellt in D, heißt das leider nicht immer, dass alle Herstellungsschritte hier unter medizinischen Bedingungen durchlaufen sind. Ich werde erst wieder einkaufen, ins Restaurant und zum Arzt gehen, wenn diese Masken nicht mehr getragen werden. Dieser Aggressivität meiner Mitmenschen setze ich mich nicht mehr aus. Es hilft leider auch kein Attest. Da ist eine Stimmung entstanden, die unsere Gesellschaft gespalten hat. Weil es eben dieses Hü und Hott gab und gibt. Es gibt keine evidenzbasierte Wissenschaft mehr. Mir fehlt seit Monaten der gesunde Menschenverstand und die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Ich würde gerne in Schweden leben. Da gibt es diese Spaltung der Gesellschaft nicht. Abstand wurde auch weitestgehend eingehalten. Ich kenne Menschen, die dort leben. Ich wünsche alles Gute, mögen wir auf gute Weise zu einem gesunden Menschenverstand zurückkommen. Ohne Masken.

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AW: Sachverstand

von Uwe Borchert am 21.08.2020 um 13:08 Uhr

Wer sich krank fühlt sollte Abstand von anderen Menschen halten. Aber er sollte nicht zu Hause bleiben, im Sinne von sich selber Einsperren. Er sollte sich frische Luft um die verschnupfte Nase wehen lassen, beim Freigang sich etwas bewegen und es sich, so weit es geht, gut gehen lassen.

Raumluft ist ungesund ggü. der üblichen Luft im Freien. Hohe Schadstoffbelastung, da kein Abtransport durch turbulente Durchmischung, zu trocken und dadurch ausgetrocknete und nicht mehr gegen Infektionen ausreichend schützende Nasenschleimhäute ...

Ich bin kein Mediziner. Ich bin Meteorologe und daher mit der „Luft“ und allen ihren Facetten recht gut vertraut. Was hier alles zum Thema Schutz gegen SARS-CoV-2 durch die Medien geht ist teilweise hochgradig wissenschaftsfremd oder gar -feindlich. Daher freue ich mich wenn mal wieder die Vernunft - so wie in diesem Beitrag - aufleuchtet.

AW: Sachverstand, bitte dafür sorgen genügend Sauerstoff zu atmen und CO2 auszuatmen

von Trude am 21.08.2020 um 14:26 Uhr

Ja, vielen Dank, dass Sie das klar gestellt haben. So meinte ich das auch. Mit zuhause meine ich nicht sich selbst einzusperren. Auf gar keinen Fall. Ich bin auch immer dafür, wenn man krank ist, sich gut um sich zu kümmern und fürsorglich mit sich umzugehen. Damit der Körper und der Geist wieder gesunden können. Also ich meine richtig krank, so wie wir das vor dem März 2020 definiert hatten.
Mit krank meine ich nicht einen positven PCR Test. Wir wissen ja von Prof. Mullis, dass der nicht für Diagnosen geeignet ist. Steht ja wohl auch auf der Packungsbeilage. Das PCR Verfahren ist ein Herstellungsverfahren für die Forschung. Prof. Mullis hat dieses Herstellungsverfahren entwickelt. Und ausdrücklich davor gewarnt, es für andere Zwecke, insbesondere zu Diagnosezwecken, zu benutzen. Er war dagegen.

AW: Sachverstand

von Faktensucher am 23.08.2020 um 11:52 Uhr

@Trude

... da ich den von Ihnen erwähnten PCR Erfinder Prof. Multis noch nicht kannte, habe ich kurz gegoogelt. Wie man den tatsächlich zitieren kann, erschließt sich mir nicht. Passt aber ins Wodarg, Bhagdi & Co Schema, siehe https://oeh.univie.ac.at/zeitgenossin/kary-mullis-ein-zweifelhaftes-vorbild-fur-die-wissenschaft

Für jeden der an der, zumindest teilweisen, Wirksamkeit von MNS Masken zweifelt: einfach mal ne halbe Stunde ein Plexi-Gesichtsschild tragen und sich mit anderen unterhalten. Spätestens dann ist sichtbar, welche Menge an Tröpfchen im Umkreis von einem Meter landen würden ...

Diese simple MNS-Schutzwirkung (ein Teilschutz des Umfeldes ist besser als nichts zu tun) zu leugnen ist nur sehr bedingt rational nachvollziehbar!

Maskenwahnsinn

von Heinz Tschumi am 20.08.2020 um 16:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Veith ich gratuliere Ihnen zu dem hervorragenden Artikel. Man sieht, Sie wissen wovon Sie sprechen.
Es ist bedauerlich, dass alle Politiker dieser Welt ins gleiche Horn blasen und alle Kritik, auch wenn sie fundiert ist, als Verschwörungstheorie abwerten.

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AW: Maskenwahnsinn

von freierMensch am 21.08.2020 um 16:18 Uhr

Die wurden doch alle dafür bezahlt. Der IWF hat doch auch in Weissrussland ein Angebot gemacht von 90 Mil. € und als das nicht angenommen wurde auf 900 Mill € erhöht, wenn das Land wie Italien z.B. einen Lockdown macht. Aber da das ja auch nicht angenommen wurde wird der Päsident und das Land jetzt mit einer üblichen Farbenrevolution abgestraft und die EU hat Sanktionen angekündigt. Ebenso hat der Präsident von Madagaskar das selbe gesagt. Es geht nach meiner Meinung darum den wirtschaftl. Niedergang der seit 2018/19 schon überall zu sehen war von der Politik Elite auf das Virus zu schieben.

Hauptsache Maske?!

von Martin Gerlach am 20.08.2020 um 15:45 Uhr

Vielen Dank für diesen Artikel und den Mut, diesen Artikel zu veröffentlichen. Leider ist beides in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Vielen Dank.

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Aw: Maske Pflicht - Befreiung Attest

von Ute Waibel am 20.08.2020 um 15:41 Uhr

Ein Laden- oder Restaurantbesitzer KANN von seinem Hausrecht Gebrauch machen und jede beliebige Person, aus welchen Gründen auch immer, auffordern die Lokalität zu verlassen!!!
Es besteht KEIN Zwang dies zu tun, wenn ein ärztliches Attest vorliegt, welches von der Maskenpflicht befreit.

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AW: Aw: Maske Pflicht - Befreiung Attest

von Klaus Halling am 20.08.2020 um 17:02 Uhr

Verbreiten Sie keine Behauptungen, die rechtlich nicht haltbar sind!

Dieser Kommentar wurde von der Redaktion aufgrund eines Verstoßes gegen die allgemeinen Verhaltensregeln gelöscht.

AW: The Red Mask of the Death

von Andreas Adler am 20.08.2020 um 20:52 Uhr

Wow, absolut geiler Text!
...inhaltlich würde ich jetzt nicht ALLES unterschreiben, aber Wow!
Und auch nich ein versöhnliches Ende.

Bis zum 29.08. in Berlin

Dieser Kommentar wurde von der Redaktion aufgrund eines Verstoßes gegen die allgemeinen Verhaltensregeln gelöscht.

Danke für die Infos

von D. Huber am 20.08.2020 um 14:30 Uhr

Ich danke Ihnen für die Info und wünsche mir, dass noch mehr Ihrer Kollegen über diesen Wahnsinn aufklären.

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Ihr Beitrag zum Thema „Masken“

von Dr.med. Paul Markowski am 20.08.2020 um 14:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Veitz,

herzlichen Dank und auch Respekt für Ihren mutigen Beitrag!

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Profiteure der Angst

von Carsten am 20.08.2020 um 14:19 Uhr

Vielen Dank für die fachliche Auseinandersetzung. Experten sind jedoch nur diejenigen, die das sagen was die Herrschenden von Ihnen erwarten.

Das sind dann eher diejenigen, die auch schon mal als "Profiteure der Angst" Karriere machten und mit Preisen überschüttet wurden.

Aber die Maske - so wird uns ja immer wieder eingetrichtert, müssen wir ja nur solange noch tragen bis die rettende Impfung endlich da ist. Und zwar nicht aus Russland und diese kann nur aus dem Universium eines Mannes ohne Berufsabschluss stammen.

Und wir lernen derzeit auch, daß per se "Ungeimpfte - assoziale Trittbrettfahrer" sind, laut dem GEZ Medienarzt Eckert von Hirschhausen und daher einmal eine kleine Anregung in Erinnerung an die Nürnberger Prozesse:
Am 20. August 1947 wurden im Sitzungssaal 600 des Justizpalastes in Nürnberg die Urteile gegen Nazi-Ärzte gefällt. Bemerkenswert ist, dass die Richter trotz der bekanntgewordenen Ungeheuerlichkeiten ihren Blickwinkel nicht nur auf das Geschehene und den daran Beteiligten richteten, sondern auch erkannten, dass die Problematik von Versuchen am Menschen ein allgemeines ethisches Problem darstellt und a l l e Ärztinnen und Ärzte in der Welt betrifft. Im Vorwort zu seinem Buch ‘ The Nazi Doctors ‘ formulierte es Robert Jay Lifton 1986 (1) so: ” Doctors in general, it would seem, can all too readily take part in the efforts of fanatical, demagogic, or surreptitious groups to control matters of thought and feeling, and of living and dying.”
(1) Robert J. Lifton: The Nazi Doctors, New York, 1986
Der Nürnberger Kodex 1947
Der Text:
1. Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, daß die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muß, ihre Einwilligung zu geben; daß sie in der Lage sein muß, unbeeinflußt durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; daß sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muß, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können. Diese letzte Bedingung macht es notwendig, daß der Versuchsperson vor der Einholung ihrer Zustimmung das Wesen, die Länge und der Zweck des Versuches klargemacht werden; sowie die Methode und die Mittel, welche angewendet werden sollen, alle Unannehmlichkeiten und Gefahren, welche mit Fug zu erwarten sind, und die Folgen für ihre Gesundheit oder ihre Person, welche sich aus der Teilnahme ergeben mögen. Die Pflicht und Verantwortlichkeit, den Wert der Zustimmung festzustellen, obliegt jedem, der den Versuch anordnet, leitet oder ihn durchführt. Dies ist eine persönliche Pflicht und Verantwortlichkeit, welche nicht straflos an andere weitergegeben werden kann.
2. Der Versuch muß so gestaltet sein, daß fruchtbare Ergebnisse für das Wohl der Gesellschaft zu erwarten sind, welche nicht durch andere Forschungsmittel oder Methoden zu erlangen sind. Er darf seiner Natur nach nicht willkürlich oder überflüssig sein.
3. Der Versuch ist so zu planen und auf Ergebnissen von Tierversuchen und naturkundlichem Wissen über die Krankheit oder das Forschungsproblem aufzubauen, daß die zu erwartenden Ergebnisse die Durchführung des Versuchs rechtfertigen werden.
4. Der Versuch ist so auszuführen, daß alles unnötige körperliche und seelische Leiden und Schädigungen vermieden werden.
5. Kein Versuch darf durchgeführt werden, wenn von vornherein mit Fug angenommen werden kann, daß es zum Tod oder einem dauernden Schaden führen wird, höchstens jene Versuche ausgenommen, bei welchen der Versuchsleiter gleichzeitig als Versuchsperson dient.
6. Die Gefährdung darf niemals über jene Grenzen hinausgehen, die durch die humanitäre Bedeutung des zu lösenden Problems vorgegeben sind.
7. Es ist für ausreichende Vorbereitung und geeignete Vorrichtungen Sorge zu tragen, um die Versuchsperson auch vor der geringsten Möglichkeit von Verletzung, bleibendem Schaden oder Tod zu schützen.
8. Der Versuch darf nur von wissenschaftlich qualifizierten Personen durchgeführt werden. Größte Geschicklichkeit und Vorsicht sind auf allen Stufen des Versuchs von denjenigen zu verlangen, die den Versuch leiten oder durchführen.
9. Während des Versuches muß der Versuchsperson freigestellt bleiben, den Versuch zu beenden, wenn sie körperlich oder psychisch einen Punkt erreicht hat, an dem ihr seine Fortsetzung unmöglich erscheint.
10. Im Verlauf des Versuchs muß der Versuchsleiter jederzeit darauf vorbereitet sein, den Versuch abzubrechen, wenn er auf Grund des von ihm verlangten guten Glaubens, seiner besonderen Erfahrung und seines sorgfältigen Urteils vermuten muß, daß eine Fortsetzung des Versuches eine Verletzung, eine bleibende Schädigung oder den Tod der Versuchsperson zur Folge haben könnte.
Zitiert nach: Mitscherlich, A. und Mielke, F. (Hrsg.): Medizin ohne Menschlichkeit. Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses. Frankfurt a.M. 1960, S. 272f.

Interessant wäre nun einmal die juristische Feststellung, ob denn Dämonisierung, Verunglimpflichung von Menschen, die in ihrer eigenen und freien Willensentscheidung sich bewußt gegen Maske und Mundschutz entscheiden eigentlich ein Straftatbestand im Sinne eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit ist.
Vielleicht sollten wir alle darüber einmal abstimmen.

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AW: Profiteure der Angst

von Valentina am 20.08.2020 um 21:24 Uhr

es gibt eine Initiative, die genau das (rechtliche Überprüfung und Beanstandung der Maßnahmen) gerade angeht:

https://klagepaten.eu/

Danke!

von Andreas Bitz am 20.08.2020 um 13:31 Uhr

Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich wünsche alles Gute - und hoffentlich bekommen Sie keine Nachteile oder gar die Antifa geschickt. Ganz schnell werden Sie als rechter Coronaleugner verunglimpft.

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Artikel von Herrn Professor Dr. Veit

von Flohr Monika am 20.08.2020 um 13:04 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Veit,
Bravo...Bravo....Bravo!!!
Ich hatte schon den Glauben an unsere Gesundheits-Spezialisten Verloren.
Immer nur eine Handvoll mutige Mediziner haben zu der gesamten Maskenkatastrophe Stellung genommen ( und konnten diese stellungsnahmen nur in Medien veröffentlichen,die nicht dem Mainstream folgen und die dann noch oftmals gelöscht wurden!)Ich danke ihnen von Herzen,dass sie den Mut gefunden haben ,diesen kritischen Bericht der Allgemeinheit!!!zugänglich zu machen.
Was sich momentan in Deutschland abspielt, ist nicht in Worte zu fassen.Und wir alle brauchen jetzt solche aufrichtigen!!! Menschen wie sie!!!ich hoffe,sie werden nicht aus ihren „eigenen Kreisen„ angegriffen und verleumdet,denn das ist ja leider im Moment In unserem Land Gang und Gebe.
Nochmals herzlichen Dank!
Kämpfen Sie bitte mit und weiter,für unsere Freiheit und Demokratie!!!ihre Monika

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Maskierung für Schüler

von Hannes Krautner am 20.08.2020 um 11:45 Uhr

Dass Schüler Masken tragen sollen hat wohl eher ideologische Gründe. So sollen Kinder frühzeitig zu obrigkeitshörige Untertanen erzogen werden. Dann braucht man sie nicht später als Erwachsene umerziehen, das ist in der kindlichen/jugendlichen Altersphase so viel einfacher, als bei Erwachsene und sehr wahrscheinlich auch erfolgreicher.

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P(l)ANDEMIC

von Rusty Shackleford am 20.08.2020 um 11:22 Uhr

1. Furcht einflößen
2. Menschen in ihre Häuser einsperren
3. Zehnmillionen Menschen arbeitslos machen
4. Entfernen Sie die Druckventile: Sport, Konzerte, Bars, Theater, Mittagessen mit Freunden...
5. Schließen Sie die Kirchen
6. Entmenschlichen Sie durch Maskierung der Gesunden 7. Abwarten
https://www.youtube.com/watch?v=VBWqPpf_iAk
https://ise.media/video/plandemic-ii-indoctornation-23.html

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Evidenz zu Masken auf Cochrane-Niveau

von Jens Behnke am 20.08.2020 um 11:07 Uhr

Bravo, Herr Prof. Veitz!
Mehr und mehr Experten trauen sich, sachgerechte, wissenschaftliche Stellungnahmen abzugeben, auch wenn diese der Regierung nicht in den Kram passen. Ich möchte die referierte Evidenz noch um den neusten Review randomisierter, kontrollierter Studien zur effektivität von Masken auf Cochrane-Niveau ergänzen: "We included 15 randomised trials investigating the effect of masks (14 trials) in healthcare workers and the general population and of quarantine (1 trial). Compared to no masks there was no reduction of influenza-like illness (ILI) cases or influenza for masks in the general population, nor in healthcare workers. There was no difference between surgical masks and N95 respirators[.]“ https://tinyurl.com/y2e7s8to

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Maskentheater

von Sina Fröhlich am 20.08.2020 um 10:57 Uhr

Ach, ein Mensch!

Er spricht und auch noch herzensklug und er bringt Verkehrtes wieder in die richtige Ordnung.

Herzlichsten Dank Herr Veit!

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Experte mit Mut

von Jo B. Nolte am 20.08.2020 um 9:20 Uhr

Danke für Ihren Mut und dass Sie uns Ihre Expertise auf verständliche Weise zugänglich machen. Nun bleibt zu wünschen, dass es viele Menschen lesen und verstehen und dass weitere Fachleute sich aus der Deckung trauen.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mit zahlreichen Menschen gesprochen (jede Menge Zufallsbegegnungen), von denen nicht EINER von der Wirksamkeit der Masken überzeugt ist. Auf meine Frage, warum sie diese denn trotzdem tragen, kam immer die gleiche Antwort: "Aus Angst vor Strafen"

Darauf lautete meine nächste Frage, ob dies die Art von Staat sei, in dem sie gern leben möchten - in dem sie etwas tun, wovon sie absolut nicht überzeugt sind, aber im Zustand der Angst der Fremdbestimmung Folge leisten.

Das hat niemand bejaht...und vielleicht manchen zum Nachdenken angeregt...

Herzliche Grüße, Jo B. Nolte

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AW: Experte mit Mut

von Marika Berger am 20.08.2020 um 14:01 Uhr

echt gut geschrieben und trifft die Sache auf dem Punkt! Und das Wissen ist alles nicht neu. Es ist echt ein Wahnsinn, dass über dieses Wissen und die Gefährdung, mit dem unsachgemäßen Gebrauch der Masken von der Politik hinweg geschaut wird. Das ist doch grob fahrlässiges Vorgehen.
Viel mehr solcher Fachleute wie Sie müssten, dafür „Aufstehen“

Ich habe persönlich jeden Tag das Bedürfnis unwissende und ängstliche Bürger aufzuklären, wenn sie an der frischen Luft mit dem Lappen im Gesicht rum laufen oder alte Menschen kaum noch Luft bekommen, weil sie Angst haben die frische Luft ist von COVID 19 verpestet oder junge Mütter, die mit ihren Babys mit einer Maske kommunizieren. Wo bleibt hier der gesunde Menschenverstand?

Verwirrung

von Florian Mühlbauer am 20.08.2020 um 9:07 Uhr

Hallo und danke für Ihren Artikel, der meine Sicht der Zusammenhänge bestätigt. Gestern in der Fernsehsendung Markus Lanz war ein Physiker(!) eingeladen, der genau das Gegenteil behauptet hat, nämlich dass Alltagsmasken in geschlossenen Räumen ein wichtiger Teil der Prävention sind. Wie ist es möglich, dass nach wie vor derart widersprüchliche Informationen verbreitet werden und die Politik sich offenbar stets an denen orientiert, die massivste Einschränkungen für die Bürger zur Folge haben? Es ist mir vollkommen unbegreiflich! Ich hoffe ausserdem, dass Ihr Artikel nicht gelöscht wird. Ein Vorgang, der mittlerweile häufig zu beobachten ist.

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AW: Verwirrung

von Uwe Borchert am 21.08.2020 um 13:35 Uhr

Physiker waren nach meinen Erfahrungen idR schlechte Ratgeber wenn es um atmosphärische Phänomene ging. Meistens betrachten diese nur einige Einzelprobleme aber kaum das komplexe Gesamtgeschehen. Man erlaube mir diese kleine Polemik: Könnten die Physiker dies, dann wären sie keine Physiker mehr sondern Meteorologen.

Ein richtiger Spezialist für diese Fragestellungen wäre aus dem Bereich Medizinmeteorologie und/oder Bioklimatologie. Und auch der hätte dann bei der Medizin seine Grenzen, könnte also erst mal nur den Übertragungsweg und seine Effizienz in Abhängigkeit von der Umgebungsluft, also dem Wetter, beschreiben.

Danke

von Anna Sonne am 19.08.2020 um 17:35 Uhr

Es ist sowas von an der Zeit, dass sich die unterschiedlichen Experten endlich zu Wort melden. Und Gehör finden. Und nicht immer nur die gleichen. Auf die wir zu gehorchen haben. Deshalb: Danke! Ich wünschte mir viel mehr breite und offene Expertenaustausch. Mehrstimmigkeit. Wo sind wir gelandet, wenn man als Experte sich kaum traut seine Meinung kund zu tun und eine individuelle, kritische Meinung zu vertreten.

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Maske Pflicht - Befreiung Attest

von Kunkel Gerda am 19.08.2020 um 8:18 Uhr

Ich habe ein ärztliches Attest das mich von der Measkepflicht befreit. Gott sei Dank ich mache mir meine Lunge nicht kaputt. Ich hebe Insider Infos, Ärzte, Apotheker, Krankenhaus. Ich beobachte die Menschen wie sie die Masken tragen. Vielle unter der Nase, unter dem Kinn oder stecken sie achtlos in die Tasche wie Frau Merkel.

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AW: Maske Pflicht - Befreiung Attest

von Maximilian Glanz am 20.08.2020 um 14:31 Uhr

Dass Sie ein Attest haben, mag Sie vom Tragen einer Maske entbinden. Dummerweise entbindet es den Laden- oder Restaurantbesizter nicht von der Pflicht, Sie dann nicht ins Haus zu lassen. Falls Sie bisher trotzdem reingekommen sind, Glück gehabt.

AW: Maske Pflicht - Befreiung Attest

von Klaus Halling am 20.08.2020 um 17:05 Uhr

@Maximilian Glanz

Schreiben Sie doch nicht so einen Unsinn!

AW: Maske Pflicht - Befreiung Attest

von Gerd Balzer am 20.08.2020 um 20:57 Uhr

@Maximilian Glanz
Das kann vielleicht der Restaurantbesitzer,aber nicht der Supermarkt,weil der Einkauf von Lebensmittel,Kleider etc.zur allgemeinen Daseinsfürsorge gehört,die keinem verwehrt werden darf.
Sobald der Geschäftsinhaber seinen Laden öffnet,macht er das Angebot des Verkaufes an ALLE,ohne Ansehen der Person.
Sobald er sie als Nichtmaskenträger entfernen möchte,kann er das nur in dem er seinen Laden schließt.
Hausrecht geht nur bei ungesetzlichem Verhalten (Randale,Diebstahl).

AW: Maske Pflicht - Befreiung Attest

von Typ der lesen kann am 28.08.2020 um 13:06 Uhr

@Gerd Balzer

"Sobald der Geschäftsinhaber seinen Laden öffnet,macht er das Angebot des Verkaufes an ALLE,ohne Ansehen der Person."

Da hat aber jemand RICHTIG viel Ahnung von deutschen Gesetzen. Das Verkaufsangebot entsteht an der Kasse sobald der Endpreis berechnet wurde. Selbst Preisschilder sind kein Angebot, sondern nur eine Verhandlungsgrundlage.
Man kann jedem ohne Begründung den Zutritt verweigern, da immer Hausrecht besteht. Eine verkaufspflicht besteht nicht - wo kämen wir da auch hin?

Hauptsache Maske?!

von Eva Scherer am 19.08.2020 um 5:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Veitz,

Vielen Dank für Ihre klare Stellungnahme zu dieser "Maskerade"!
Ihr Beitrag ist genau das, was man sich von einem Experten wünscht. Jeder Blickwinkel des Themas wird umfänglich und detailliert, leicht verständlich und schlüssig dargestellt. Ich fühle mich rundherum gut informiert - und das tut in der momentanen Situation besonders gut

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