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Wirtschaft

Der israelische Pharmakonzern Teva bekommt einen neuen Chef. (Logo: Teva)
Pharmaindustrie
Jeremy Levin neuer Teva-Chef
Jerusalem - Der weltgrößte Generikahersteller Teva Pharmaceuticals bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der ehemalige Manager des Pharmaherstellers Bristol-Myers Squibb Jeremy Levin (58) werde im Mai Shlomo Yanai nachfolgen, teilte das israelische Unternehmen am Montag mit.
Nach fünf Jahren an der Spitze von Teva wird Yanai (59)das Unternehmen verlassen. Er werde in eine „neue Phase seiner Karriere“ treten, hieß es aus dem Konzern. Unter Yanais Ägide wuchs Teva von einem Generikaunternehmen mit 8,4 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahre 2006 zu einem sehr viel breiter gefächerten Konzern, der eigenen Angaben zufolge 2012 weltweit einen Umsatz von 22 Milliarden US-Dollar erwartet.
Mit Levin wird Teva das erste Mal von einem nicht israelischen Manager geleitet– und das Unternehmen kann immerhin auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken. Doch bei Teva ist man sich sicher, mit dem gebürtigen Südafrikaner den richtigen Mann gefunden zu haben. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie mit – seit 2007 war er bei Bristol-Myers Squibb. Zuvor war er unter anderem bei Novartis und Cadus Pharmaceuticals.
Levin lebt seit 1986 in den USA. Zudem lebte er bereits in Zimbabwe, Großbritannien, der Schweiz und in Israel. Auf der heutigen Pressekonferenz von Teva beeindruckte er nicht zuletzt mit seinen hebräischen Sprachkenntnissen. Er studierte in Oxford, promvierte dort in Molekularbiologie. Seine medizinische Ausbildung erhielt er in Cambridge.
Kirsten Sucker-Sket / 03.01.2012, 15:19 Uhr
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