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Wirtschaft

Novartis verweigerte Apotheker Lieferung. (Foto: Novartis)
Skonti-Streit mit Gehe
Novartis weist Apotheker ab
Berlin - Im Streit mit dem Arzneimittelgroßhändler Gehe über angemessene Skonti-Konditionen hat Novartis einem Apotheker die direkte Lieferung von Arzneimitteln verweigert. In einem DAZ.online vorliegenden Schreiben empfiehlt Novartis den Bezug des angefragten Arzneimittels über eine andere Gehe-Niederlassung oder einen anderen Großhändler. Selbst will Novartis offenbar nicht liefern.
Novartis Pharma Präparate seien im Großhandel verfügbar, heißt es unter Punkt 3 des Schreibens. „Sollten in ihrer Gehe Niederlassung Novartis Präparate nicht vorrätig sein, empfehlen wir folgendes: Bestellen Sie die Präparate über eine andere Gehe Niederlassung oder wenden sie sich an einen anderen Großhändler.“
„Verwundert“ zeigt sich Novartis, dass Gehe dem Apotheker empfohlen habe, Präparate direkt beim Hersteller zu bestellen. „Als Phagro Mitglied müsse Gehe eigentlich den traditionellen Vertriebsweg Hersteller-Großhandel-Apotheke unterstützen“, so das Novartis-Schreiben weiter. Das Bestellformular sei dem Apotheker nicht von der Novartis Pharma zugesandt worden: „Es ist auch nicht mit uns abgestimmt.“ Gezeichnet ist das Schreiben mit „Mit freundlichen Grüßen Novartis Pharma.“
Lothar Klein / 24.11.2011, 15:05 Uhr
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Apotheker B sagt:
25.11.2011 13:55Dem aufmerksamen Leser der DAZ-Online, wird es wohl nicht entgangen sein, dass das Tema schon seit ein par Wochen schwelt , es wird Zeit hier langsam Zähne zu zeigen. Die machen mit uns sonst was sie wollen.
Siehe:(Im Moment hier auf Seite 5)
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/wirtschaft/news/2011/11/11/auch-noweda-verhandelt-mit-novartis.html
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/wirtschaft/news/2011/11/10/belieferung-ja-aber-zu-den-eigenen-konditionen.html
Elisabeth Jedamzik sagt:
25.11.2011 12:21Die Antwort heißt analog nach einem aktuellen Werbeslogan :
DER STREIT WIRD ÜBER OTC ENTSCHIEDEN.
Pille sagt:
25.11.2011 08:00na dann sollten wir niedergelassenen Apotheker halt mal überlegen wie wir Novartis künftig begegnen wollen.
Zeigt welch Geistes unser Stand ist und denkt bei Präparaten, die austauschbar sind darüber nach von welchem Hersteller sie kommen
Sven Larisch sagt:
24.11.2011 19:47Ein Anruf bei Novartis endete in einem nicht enden wollenden Computer-Telefon-Netz-Klick und der Ansage der Computerstimme, das alle Präparate beim Großhandel verfügbar sind und falls nicht, man doch bei einem anderen Großhandel bestellen soll. Sorry, was ist denn das für ein Kundendienst? Und wie kommt Novartis dazu mir als Apotheker vorzuschreiben ich solle bei einem anderen Großhandel bestellen- das stellen die sich nun einfach vor. Ich wechsel doch meinen Großhändler von einem Tag auf den anderen. Was ist mit den Apotheken, die nur einen Großhändler haben? (Ach ja- Novartis verschickte u.a. ein Fax für eine "letztmögliche" Bestellung für dieses Jahr in dem Zeitraum).